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NEWSLETTER #4/2020
Juli 2020 
© FSGS
Die Freie Universität Berlin befindet sich nach wie vor coronabedingt im eingeschränkten Präsenzbetrieb, geht jedoch erste – wenn auch kleine – Schritte in Richtung neuer Normalität: Seit Juni können die Doktorand*innen sowie die Geschäftsstelle der FSGS am Schichtbetrieb teilnehmen und haben so die Möglichkeit, abwechselnd vor Ort zu arbeiten.
Die FSGS-Geschäftsstelle ist weiterhin sowohl per Mail als auch über die bekannten Bürotelefonnummern zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar.

Trotz sukzessiver regionaler Lockerungen finden an der FU und damit auch an der FSGS keine Präsenzveranstaltungen statt. Deswegen haben wir uns in den letzten Monaten intensiv mit den Möglichkeiten und Herausforderungen von alternativen Veranstaltungsformaten befasst und versuchen, digitale oder hybride Workshops und Events zu ermöglichen. Einen Einblick in unsere Planungen erhalten Sie unten.

Der nächste Newsletter erscheint zu Beginn des Wintersemesters 2020/21. Die FSGS wünscht Ihnen ein schönes restliches Semester und eine erholsame und gleichzeitig produktive vorlesungsfreie Zeit. Bleiben Sie gesund!
 

Veranstaltungen

Verschiebung der für 2020 geplanten FSGS-Jahrestagung

Die für Oktober 2020 geplante Jahrestagung „Borrowed Wor(l)ds. Aneignung jenseits des Anführungszeichens“ wird auf Herbst 2021 verschoben. Unsere Vorfreude auf das vielversprechende Thema ist ungetrübt.  
 

Wege in die Promotion“ – Webinar-Serie zu Promotionsförderprogrammen

Zum vierten Mal in Folge organisiert die FSGS die Netzwerkveranstaltung „Wege in die Promotion – Welche Stiftung passt zu mir?“. Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Masterstudierende, die sich einen Überblick über deutsche Promotionsförderprogramme verschaffen wollen.

Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr 13 Stiftungen sowie der DAAD und die Dahlem Research School (DRS) bei der Veranstaltung präsentieren. Da ein digitales WorldCafé mit einer so großen Anzahl an Gastgebenden technisch schwer umsetzbar ist, stellen sich die Stiftungen in diesem Jahr nacheinander vor. So haben Sie die Möglichkeit, jede einzelne Stiftung bei vier Webinaren an den Donnerstagen im Juli kennenzulernen. Die Termine sind:

02.07.2020, 11:00–14:15 Uhr
09.07.2020, 11:45–14:15 Uhr
16.07.2020, 11:45–14:15 Uhr
23.07.2020, 11:00–14:15 Uhr

Alle Promotionsinteressenten, die auf der Suche nach einer für sie passenden Finanzierung sind, heißen wir bei dieser Veranstaltungsreihe herzlich willkommen. Eine Registrierung ist nicht nötig. Das Programm sowie die Zugangsdaten zu den Webinaren finden Sie auf unserer Homepage.

Weitere Informationen können Sie dem Interview zur Veranstaltung in campus.leben entnehmen.
Wie auch im letzten Jahr wird die Veranstaltung in Kooperation mit der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies (BGSMCS) durchgeführt. 

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme!
 

Wissenschaftskommunikationsprojekt teststrecke.berlin

Erstaunlicherweise fällt es oft gerade Geisteswissenschaftler*innen, die sich mit historischen, philosophischen oder ästhetischen Fragestellungen beschäftigen, schwer, die Inhalte und Relevanz ihrer Forschung einer breiteren Öffentlichkeit zu kommunizieren. Die Angst vor Komplexitätsreduktion und Trivialisierung der eigenen Forschung steht in einem Spannungsverhältnis zu dem Wunsch, sich mit einer Nicht-Fachöffentlichkeit auszutauschen, ohne dabei auf eine angemessene Vermittlungstiefe zu verzichten. 
Deswegen etabliert die FSGS gemeinsam mit sechs weiteren interdisziplinären, interinstitutionellen Forschungsverbünden eine Plattform für geistes-wissenschaftliche Wissenschaftskommunikation: teststrecke.berlin. Sie soll Geisteswissenschaftler*innen ermutigen und ermächtigen, ihre Forschungs-ergebnisse mit unterschiedlichen Publika zu teilen und in einen Austausch mit gesellschaftlichen und politischen Akteur*innen zu treten.

Zwei öffentliche Veranstaltungen im September markieren den Projektauftakt: 
Am 24.09.2020 von 13:30–16:30 Uhr laden wir Wissenschaftskommunikator*innen aus den Geistes- und Kulturwissenschaften zu einer Tauschbörse ein. Wir denken im Rahmen eines digitalen WorldCafés gemeinsam darüber nach, wie sich projektspezifisch kommunizieren lässt oder wie Kommunikationsgeflechte zwischen einzelnen Medien geschaffen werden können. Welche Rahmenbedingungen sind nötig, damit Wissenschaftler*innen ihre Ergebnisse aufbereiten und kommunizieren können? Welche Hinderungsgründe spielen dabei eine Rolle?
Am 25.09.2020 von 16:00–18:00 Uhr bringen wir bei einer Podiumsdiskussion herausragende Persönlichkeiten aus den Geschichts-, Kultur-, Literatur- und Sozialwissenschaften zusammen, die verschiedene innovative Kommunikations-formate für die Vermittlung ihrer Erkenntnisse nutzen und/oder auf traditionellem Wege ein breites Publikum erreichen. Wir fragen, inwiefern die Geisteswissenschaften eine gesellschaftliche Verantwortung tragen und welche Rolle die Kommunikation geisteswissenschaftlicher Erkenntnisse für den sozialen Zusammenhalt spielt. Uns interessiert, wie die Podiumsteilnehmer*innen für ihre Forschung geeignete Formate und Medien gefunden haben und wie Formate der Wissenschaftskommunikation und die Interaktion mit einer breiten Öffentlichkeit auf die geisteswissenschaftliche Forschung zurückwirken? 

In Kürze geht die neue Homepage des Projektes, teststrecke.berlin, online.
 

Mitteilungen

Beginn der Projektstipendien

Seit dem 01.06.2020 sind vier neue Projektstipendiatinnen an der FSGS aktiv. Das Kennenlernen und die Begrüßung verliefen digital; auch die geplante Workshopreihe mit einer Exposé-Schreibwerkstatt sowie die Webinar-Serie „Wege in die Promotion – Welche Stiftung passt zu mir?“ werden in diesem Jahr im virtuellen Raum stattfinden. 
 

Keynote der letzten FSGS-Jahrestagung bei Deutschlandfunk Nova 

Im Programm „Hörsaal“ von Deutschlandfunk Nova ist ein Mitschnitt eines Vortrags der letzten FSGS-Jahrestagung „Skandal in der Literatur und in den Künsten“ abrufbar. Die Keynote „Autorschaft als Skandal. Der Fall Rushdie“ von Martina Wagner-Egelhaaf (WWU Münster) kann hier nachgehört werden.
 

Curriculare Veranstaltungen

Seminar „Zeit und Tragödie“

Bereich: Literatur als Textpraxis
Leitung: Simon Godart
Zeit: mittwochs 14:00–16:00 Uhr
Ort: online

Aufbauend auf Peter Szondis Versuch über das Tragische (1960) will das Seminar untersuchen, wie die bestimmenden Elemente des Tragischen an ihr spezifisches Verhältnis zur Zeitlichkeit gebunden sind. Dabei soll analysiert werden, wie insbesondere Formen von Transtemporalität wirksam werden. Diese wird nicht nur in der Form der überlieferten Dramentexte der Antike virulent, in der Zeitlichkeits-strukturen ineinander greifen müssen, um den spezifischen Effekt hervorzubringen. Weiterlesen
 
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