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MEDIENMITTEILUNG
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Guten Tag

Weiter unten finden Sie unsere Medienmitteilung «Prothesen aus 3D-Drucker für Betroffene in Entwicklungsgebieten», ein Video sowie zwei Bilder zum Downloaden.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Michael Schlickenrieder
Öffentlichkeitsarbeit
CBM Schweiz
Schützenstrasse 7
8800 Thalwil
Tel. 044 275 21 65
michael.schlickenrieder@cbmswiss.ch
Video zur Medienmitteilung
Prothesen aus 3D-Drucker für Betroffene in Entwicklungsgebieten
Medienmitteilung

Prothesen aus 3D-Drucker für Betroffene in Entwicklungsgebieten

In Entwicklungsgebieten herrscht ein akuter Mangel an orthopädischen Hilfsmitteln wie Prothesen. Die CBM Christoffel Blindenmission begegnet diesem Problem mit neuartiger 3D-Technologie. Am Jubiläumsanlass der Glückskette wurde das CBM-Projekt als eines von drei innovativen Projekten gewürdigt.
 
Laut der Weltgesundheitsorganisation benötigen in Entwicklungsgebieten rund 30 Millionen Menschen Prothesen, Stützapparate oder andere orthopädische Hilfsmittel. Doch lediglich 5 bis 15 Prozent von ihnen haben auch Zugang zu solchen Hilfsmitteln. Ursachen hierfür sind vor allem fehlendes orthopädisches Personal und arbeitsintensive Produktionsmethoden: In Uganda zum Beispiel kommen allein 90‘000 betroffene Kinder auf zwölf Orthopädietechniker. Und in Entwicklungsländern dauert es im Schnitt fünf Tage, bis eine gewöhnliche Prothese hergestellt ist.
 
3D-Verfahren für orthopädische Probleme
Um diesem Missstand entgegenzutreten, hat die CBM Christoffel Blindenmission Kanada die Non-Profit-Organisation Nia Technologies gegründet, mit dem Ziel, 3D-Verfahren für orthopädische Probleme einzusetzen. Die von ihnen entwickelte Lösung kombiniert kostengünstige Komponenten aus dem 3D-Scannen, -Modellieren und -Drucken. Im Gegensatz zur konventionellen Gips-Abdruck-Methode können orthopädische Hilfsmittel dadurch in sehr hohem Grade an individuelle körperliche Bedürfnisse angepasst werden.
 
Erfolgreiche Tests
Momentan wird das Verfahren im CoRSU (Comprehensive Rehabilitation Services in Uganda) Hospital in Uganda getestet, das auch von der CBM Schweiz gefördert wird. «Die bisherigen Tests haben ergeben, dass die Produktionszeit einer Prothese auf eineinhalb Tage reduziert werden kann», berichtet Mitchell Wilkie, Leiter Internationale Programme bei der CBM Kanada.
 
Die Testphase am CoRSU Hospital dauert noch bis Ende Jahr. Zwei weitere Pilotstudien in Tansania und Kambodscha laufen bis zum Frühling 2017. Danach soll an diesen und weiteren Orten die für das 3D-Druckverfahren nötige Infrastruktur dauerhaft eingerichtet werden. Aufgrund der bisherigen Testerfolge plant die CBM, die Produktion von ebenfalls stark nachgefragten Fussgelenk-Schienen in das Verfahren zu integrieren.
 
Innovativ und langfristig
Das CBM-Projekt fand in der Schweiz bereits Beachtung: Die Glückskette wählte für ihre Jubiläumsfeier dieses als eines von drei besonders innovativen Projekten aus, die näher vorgestellt wurden. Hansjörg Baltensperger, Geschäftsleiter der CBM Schweiz, betont die langfristige Wirkung dieser 3D-Technologie: «Kinder brauchen aufgrund ihres Wachstums jährlich mindestens eine neue Prothese, was den Produktionsengpass zusätzlich verschärft. Mit dem deutlich effizienteren 3D-Druckverfahren ist die CBM auf dem richtigen Weg, diese Kinder, aber auch Erwachsene langfristig und gemäss ihren Bedürfnissen zu unterstützen.»
Download und Legende Bilder
Roseline mit Prothese

Die vierjährige Roseline profitiert am CBM-geförderten CoRSU Hospital in Uganda bereits von ihrer neuen Prothese aus dem 3D-Drucker. Foto: Nia Technologies Inc.

Herstellung Prothese
Am CBM-geförderten CoRSU Hospital in Uganda wird mithilfe eines 3D-Druckers eine Unterschenkelprothese hergestellt. Foto: Nia Technologies Inc.

Über CBM Christoffel Blindenmission
Die CBM Christoffel Blindenmission (www.cbmswiss.ch) ist eine unabhängige, christliche Entwicklungsorganisation und weltweit in Entwicklungsgebieten tätig. Seit über 100 Jahren hilft die CBM blinden und anders behinderten Menschen – ohne Ansehen von Nation, Ethnie, Geschlecht oder Religion. Die zehn Ländervereine der CBM fördern zurzeit 650 Entwicklungsprojekte in 63 Ländern. Die CBM ermöglicht das Verhüten und Heilen von Blindheit sowie anderen Behinderungen und bildet einheimische Fachkräfte aus. 2016 begeht die CBM das 50-Jahre-Jubiläum der ersten Grauen-Star-Augenoperation. Die CBM ist von der ZEWO anerkannt, führt das Gütesiegel und ist Partnerorganisation der Glückskette.

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Kontakt
Michael Schlickenrieder, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 044 275 21 65
michael.schlickenrieder@cbmswiss.ch

 






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