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Sehr geehrte Mitglieder des Solar Clusters,

vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse fällt es nicht immer leicht, sich auf unsere Verbandsarbeit zu konzentrieren. Doch auch mit unserem Einsatz für den Klimaschutz durch die Förderung der Photovoltaik im Land leisten wir einen Beitrag dazu, unsere Unabhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe aus unberechenbaren Staaten zu reduzieren. Dies motiviert uns, unsere Netzwerkarbeit jetzt erst recht mit unverminderter Kraft fortzusetzen.
Das haben wir im Februar unter anderem mit Online-Workshops zu den drängendsten PV-Themen auf Landesebene getan. Die Ergebnisse der beiden Workshops zu Freiflächenanlagen und Parkplatz-PV wurden direkt in die Task Force zum beschleunigten Erneuerbaren-Ausbau der Landesregierung eingebracht. Die Ergebnisse finden Sie unten in "Aus dem Solar Cluster". Zu den PV-Freiflächen beachten Sie bitte auch unsere Presseinformation vom 24.2.: Baden-Württemberg braucht mehr Solarparks.

Die für den März geplante Cluster-Reise nach Brasilien musste leider auf den Herbst verschoben werden. Bitte merken Sie sich dern Termin 22. bis 30. Oktober schon einmal vor. Das Programm mit Einladung zur Teilnahme wird spätestens im April an alle Mitglieder versendet.

Statt nach Brasilien möchten Sie sich vielleicht in München mit den Brasilianer:innen treffen? Eine Teilnahme an dem vom Solar Cluster und bw-i ausgerichteten Gemeinschaftsstand auf der Intersolar Europe vom 11.-13. Mai ist noch möglich (Stichtag 28.2.) - alle Informationen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie auch das neue Faktenpapier "Photovoltaik-Parkplätze – Solarüberdachungen von Park- und Stellplätzen“ aus dem PV-Netzwerk. Das ist gleich im ersten Eintrag unten zu finden.

Zum guten Schluss möchte ich noch auf die Smart-Grids-Roadmap Baden-Württemberg 2.0 hinweisen. Der Prozess hat am 17.2. mit einem Kickoff-Workshop begonnen (siehe Bericht bei SmartGrids BW). Eine Teilnahme am Prozess ist noch möglich, alle Infos dazu bekommen Sie hier.

Eine angeregte Lektüre des Newsletters wünscht

Ihr
 

Franz Pöter
Geschäftsführer Solar Cluster Baden-Württemberg e.V.

Direktlinks zu den Rubriken

Aus dem Solar Cluster


Neues Faktenpapier „Photovoltaik-Parkplätze – Solarüberdachungen von Park- und Stellplätzen“

Zum PDF-Download kliken


In diesem neuen Faktenpapier des Photovoltaik-Netzwerks werden erstmals wichtige Begriffe im Segment Photovoltaik-Parkplätze definiert. Kommunen, Städte, öffentliche Einrichtungen sowie Unternehmen und interessierte Bürger*innen erhalten die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Realisierungsmöglichkeiten und den technischen Grundlagen von Photovoltaik-Parkplätzen. Von vollflächigen PV-Parkplatzanlagen über -Stellplatzüberdachungen bis hin zu unterschiedlichen Tragwerkskonstruktionen.
Zum Faktenpapier
Fachaustausch PV-Parkplätze am 10.02.2022

Bild: Energiedienst / ClickCon

(Foto: Energiedienst / ClickCon)

12 Projektentwickler und Mitglieder des Solar-Clusters BW diskutierten im Anschluss an das Thema  PV-Freifläche unter der Moderation von Thomas Uhland die Herausforderungen bei der Entwicklung von PV Parkplätzen.
Die erfreuliche Nachricht – die Nachfrage nach PV Parkplätzen ist hoch. Jedoch verteuern die vor einiger Zeit verschärften Anforderungen an die Statik und die Anforderungen an PV-Module bei Überkopfverglasung die Carports. Die Vorschriften in Deutschland gehen über die EU-Regelungen hinaus; so wurde vorgeschlagen, das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBT Berlin) und die Versicherungswirtschaft anzusprechen, um pragmatische und angepasste Normen für Carports zu entwickeln. Festzustellen ist, dass Carports umso wirtschaftlicher sind, je größer sie ausgelegt sind, aufgrund weitgehend fixer Grundinvestitionen für Anschluss und Infrastruktur. Insofern wurde die auf Investitionskosten bezogene Zumutbarkeitsschwelle in der PV-Pflicht des Landes Baden-Württemberg kritisiert, da damit nur kleine PV-Carports im Vergleich zur Parkplatzfläche gefordert werden. Im Detail wurden Erfahrungen ausgetauscht zu verschiedenen konstruktiven Herausforderungen wie Anfahrschutz, Entwässerung, elektrischer Schutz, LED-Beleuchtung und Außenwirkung.
Fachaustausch PV Freiflächenanlagen am 10.02.2022


20 Projektentwickler und Mitglieder des Solar-Clusters BW haben unter der Moderation von Jann Binder und Thomas Uhland am 22.02.2022 die Hemmnisse und mögliche Lösungen für den notwendigen beschleunigten Ausbau von Freiflächenanlagen diskutiert.
Die wesentlichen Forderungen aus dem Fachaustausch in Bezug auf Planungsverfahren wurden am 21.02.2022 in der AG Planungsrecht / Landesentwicklung im Rahmen der Task Force des Landes Baden-Württemberg zum beschleunigten Ausbau der Erneuerbare Energien präsentiert. Unter anderem soll das bestehende Verfahren der Bauleitplanung weiter genutzt und beschleunigt werden.
Weiter soll das 2%-Flächenziel der Landesregierung für Anlagen zur Erzeugung von nachhaltigem Strom verpflichtend bis auf die Kommunen heruntergebrochen werden, um Handlungsdruck zu erzeugen. Grundsätzliche ablehnende Beschlüsse gegenüber PV-Anlagen in Kommunen und ein Verbot von PV-Anlagen in Grünzügen darf es nicht geben. Akzeptanz vor Ort muss gefördert und politisch unterstützt werden. So erlauben PV-Anlagen extensive Landnutzung ohne Planzenschutzmittel, sind Rückzugsraum für viele Tiere und verhindern Flächenversiegelung. Des Weiteren erlaubt das EEG eine finanzielle Beteiligung vor Ort. Die Branche ist bereit, diese auch anzubieten. Schließlich sollte der Wegfall der EU-Förderung für Ackerfläche für die Zeit der Landnutzung mit PV-Anlagen beseitigt werden – zumindest muss sichergestellt sein, dass nach dem Entfernen der PV-Anlagen das Anrecht auf EU-Zuschüsse rechtssicher wiederhergestellt ist.

Solar Cluster in der Presse (Auswahl)


Folgen Sie uns auch auf Twitter und Facebook
  • Unsere aktuelle Presseinfo vom 24.2. gegen die 100-MW-Grenze für Solarparks in Baden-Württemberg wurde u.a. vom pv magazine aufgegriffen. Hier kommen sicherlich noch Ergebnisse hinzu.
  • Unter dem Titel "Was die Fotovoltaik-Pflicht bewirkt – und was nicht" (Bezahlschranke) berichtete die Stuttgarter Zeitung am 31.1.22 von den ersten Auswirkungen der Solardachpflicht für neue Gewerbegebäude und große Parkplätze in Baden-Württemberg. Auch Franz Pöter wurde dazu befragt. Zahlreiche weitere Medien folgten.
  • Das pv magazine informiert in einem Artikel über den Solar Cluster Leitfaden "Photovoltaik in Gewerbe und Industrie". Zum Leitfaden auf der Solar Cluster Website.
  • In der Main Post und in den Fränkischen Nachrichten wird über die Informationsveranstaltung „Photovoltaik und Speicher am Eigenheim“ am 23. März berichtet. Veranstalter sind das Solar Cluster, das Photovoltaik-Netzwerk Heilbronn-Franken und die Gemeinde Großrinderfeld.

Nachrichten der Mitglieder


PERC-Solarzellen aus 100 Prozent recyceltem Silizium

(Foto: Fraunhofer ISE)
In Deutschland landen jährlich circa Zehntausend Tonnen Silizium in alten Photovoltaik-Modulen auf dem Recyclingmarkt, ab 2029 werden es mehrere hunderttausend Tonnen pro Jahr sein. Aktuell werden von Altmodulen nur das Aluminium, Glas und Kupfer neu aufbereitet, nicht aber die Silizium-Solarzellen. Um auch dieses Material weiter nutzen zu können, haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale) und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam mit dem größten deutschen Recyclingunternehmen für PV-Module, der Reiling GmbH & Co. KG, eine Lösung entwickelt: Das Silizium der Module wurde im industriellen Maßstab wiederverwertet und zur Herstellung neuer PERC-Solarzellen genutzt.
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Alleskönner Dome 6

(Foto: K2 Systems)
Für den sich stetig pulsierenden Markt ist eine ununterbrochene Weiterentwicklung nötig – mit dem Dome 6 System unseres Mitglieds K2 Systems kann nun nahezu jede Flachdach-Eindeckung abgedeckt werden. Es ist ballastoptimiert aufgrund von verbesserten Reibbeiwerten des schubweichen Auflage-Pads Mat S. Die Entwicklungen umfassen beispielsweise nicht nur die Klemmung der Module auf der langen Seite, sondern auch mit dem Dome FixPro die sichere Verankerung mit Festanbindung. Für diese optimierten Systemvarianten sind nun neue Namen für die bessere Unterscheidung notwendig. Diese drei Varianten stehen mit ihren aktualisierten Namen ab sofort in der Planungssoftware K2 Base zur Verfügung.
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Kommunale Dächer zu Solarkraftwerken machen

( Waghäusels Bürgermeister Thomas Deuschle informierte sich über die aktuellen Branchenentwicklungen und die Finanzierungsmöglichkeiten für kommunale Photovoltaikanlagen. Foto: WIRSOL Aufdach GmbH)
Unser Mitglied Wirsol Roof Solutions baut nicht nur große Photovoltaikanlagen für Unternehmen im ganzen Land, sondern unterstützt auch Kommunen bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort. Zuletzt setzte das Unternehmen Photovoltaik-Projekte in Mühlhausen und Dettenheim um. Der Ausbau von Photovoltaik ist auf kommunalen Dachflächen nicht nur klimapolitisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel. Dadurch kann ein großer Teil des benötigten Stroms der kommunalen Gebäude selbst erzeugt und verbraucht werden. Durch die Einspeisung kann zudem ein Beitrag für die regionale Ökostromproduktion geleistet werden, der zusätzlich vergütet wird. WIRSOL Roof Solutions informierte Waghäusels Bürgermeister über interessante Chancen von kommunalen Photovoltaikanlagen.
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Sonne, Wind und Bürgerbeteiligung

(Kurz vor Inbetriebnahme besichtigen die Bürger*innen „ihren“ Solarpark in Maßbach. Foto: EnBW)
Die Deutschen haben ein sonniges Gemüt, denn 75 Prozent befürworten die Solarenergie. Auch deshalb bietet unser Mitglied EnBW interessierten Bürger*innen an, sich an einem Solar- oder Windpark finanziell zu beteiligen. Damit profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die Bürger, die am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben und zugleich die Energiewende unterstützen.
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Aus Markt und Branche


Verbraucherzentrale: Solarpflicht nur bei besseren Bedingungen sinnvoll

(Foto: zstock - fotolia.com)
Höhere Vergütungssätze im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), bessere Förderprogramme und Ausbildungsbedingungen für Fachkräfte und eine Besserstellung von Mieterstrom – dies sind drei grundlegende Bedingungen, die nach Einschätzung des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) vor der Einführung einer »Solarpflicht« für private Haushalte erfüllt sein müssen. Der VZBV hat seine Überlegungen in einem Positionspapier zusammengefasst, das seit Freitag (28. Januar) zum Download bereitsteht (siehe unten stehender Link).
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Projektentwickler fordern EU-Strategie für 20 Gigawatt Produktionskapazität

(Foto: PHOTON)
Acht große Entwickler von Photovoltaikprojekten – Akuo Energy, Amarenco, BayWa r.e., EDF, Enel Green Power, Engie, Iberdrola Renewables und Vattenfall Solar – haben in einem Brief an die Europäische Kommission sowie die Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer die schnelle Entwicklung einer Strategie zum Aufbau von 20 Gigawatt Produktionskapazität der Solarindustrie bis 2030 gefordert. Europa habe sich aus den strategisch wichtigen Stufen der solaren Wertschöpfungskette überwiegend zurückgezogen. Eine Diversifizierung der Wertschöpfungskette sei mittelfristig jedoch notwendig, um einen gesunden Wettbewerb zwischen den Lieferanten zu sichern, ebenso wie kontinuierliche Innovationen, eine verbesserte Nachhaltigkeit der Lieferketten und um »die Widerstandsfähigkeit der Branche im Falle künftiger Erschütterungen zu stärken«. Eine entsprechende Strategie solle noch in diesem Jahr durch den Rat für Wettbewerbsfähigkeit der EU bestätigt werden.
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Elektrohandwerk mit Lieferengpässen konfrontiert
Die Elektrofachbetriebe in Baden-Württemberg sehen sich mit
anhaltenden Lieferproblemen insbesondere bei wichtigen Bauteilen für
Photovoltaik-Anlagen konfrontiert – dies beklagen viele Mitgliedsbetriebe des
Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg. Die Umsetzung der Photovoltaik-Pflicht wird dadurch erschwert.
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Termine


LNV-Expertenaustausch "Die Photovoltaikpflicht und Ihre Bedeutung für Neubau- und Gewerbegebiete"
Im Gespräch mit Hanna Schrage vom Referat 64, Erneuerbare Energien, des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und Daniela Dietsche, Projektmanagerin bei der Bodenseestiftung für das Thema „Unternehmen und biologische Vielfalt“, soll erläutert werden, was die Umsetzung des Klimaschutzgesetzes in der Praxis für Änderungen mit sich bringt. Der Expertenaustausch findet online am 01. März von 19:00 - 21:00 Uhr statt
Mehr Informationen und Anmeldung
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik lädt zum digitalen Unternehmer-Forum ein. Die Online-Veranstaltung unter dem Titel "Energiewende ohne E-Handwerk? Undenkbar!" findet am 18. März von 13:30-17:00 Uhr statt.
Mehr Informationen und Anmeldung
Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg auf der Intersolar Europe 2022

Vom 11. bis 13. Mai 2022 findet die nächste Intersolar Europe in München statt. Baden-Württemberg International bietet in Kooperation mit dem Solarcluster Baden-Württemberg wieder einen Gemeinschaftsstand an. Eine Teilnahme ist noch möglich.
Mehr Informationen zum Gemeinschaftsstand auf bw-i.de
37. PV-Symposium

Auf dem 37. PV-Symposium werden vom 21. – 23. Juni 2022 die neuesten Entwicklungen, die aktuellen Erkenntnisse aus der Wissenschaft und die laufenden Debatten in Politik und Wirtschaft rund um die Photovoltaik-Branche diskutiert.
Mehr Informationen
Veranstaltungen der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg
Zur Website der Plattform

Veranstaltungen des PV-Netzwerks Baden-Württemberg
zur Website des PV-Netzwerks BW

Veranstaltungen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW)
zur Website von BSW

Aufgrund der Corona-Pandemie finden derzeit vielerorts keine Präsenzveranstaltungen statt. Hinweise auf webbasierte Veranstaltungen gibt es demnächst auf unserer Homepage.
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Solar Cluster Baden-Württemberg e.V.
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Tel: +49 711 7870-309 
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