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Nähkästchenplauderei zum Blog
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Salute Du,

neben unzähligen Ankündigungen (Kalender, geschenkte Hochtourenausrüstung, Lawinenseminar...) gibt es in dieser Nähkästchenplauderei vor allem die alljährlichen Grübeleien zum Thema »soll ich Bedingungen und Touren veröffentlichen?«. Mich würde interessieren, was andere so dazu sagen – vielleicht hast Du ja noch ein weiteres Argument für mich, das ich bisher noch nicht bedacht hatte?

Viel Spaß beim Schmökern!


Erika
von ulligunde.com

PS: Denkt dran, morgen endet die Bestellfrist für die Kalender!
 



Kalender 2019

Alle Jahre wieder.
Kalender 2019

Der diesjährige Kalender hangelt zwischen dem Allgäu, den Gletschern der Alpen und Afrika. Zu jedem Bild ist der passende Blogartikel verlinkt, damit es nicht nur bei einem Bild bleibt, sondern Ihr auch die Geschichte dahinter erfahren könnt. 

 Alle Informationen
PS: Bestellfrist für den Kalender ist MORGEN (7. Dezember 2018)!



Bergsportausrüstung gewinnen

Adventsverlosung mit Petzl, Lowa und Co.
Adventsverlosung

Die Partner Petzl, Lowa, Gregory und vor allem Bergzeit haben sich nicht lumpen lassen: Von Seil über Leicht-Steigeisen und Bergschuhen bis hin zum Rucksack ist alles dabei. Jeden Sonntag öffnet sich ein neues Türchen, der Gewinner wird Samstags gezogen.

Die Teilnahme bei der ersten Runde (zwei Halbseile) ist für Euch besonders easy, denn verlost wird unter allen Newsletter-Abonnenten ;-) Schaut einfach ab Sonntag mal bei Facebook oder Instagram vorbei, dann geht es in die zweite Runde!

 


Lawinenseminar

// Anzeige
Lawinenseminar
Zwei volle Tage Lawinentraining in Kleingruppen, ein Vortrag von Patrick Nairz (!), einen Ortovox-Rucksack geschenkt und im vier Sterne-Hotel inklusive Wellnessbereich übernachten: Das Hotel Alpenaussicht Obergurgl veranstaltet dieses Jahr wieder ihre Lawinensicherheitstage an drei verschiedenen Wochenenden im Januar. 
 Alle Infos gibt's hier
 



Mut ahoi

Ohne Training wird man scheinbar besser?!
Alpincamp Wilder Kaiser

Den halben Sommer beim Fliegen oder Arbeiten verbracht.
Kondition? Mut? Nicht zu erwarten!
Das Alpinklettercamp im Wilden Kaiser von Bergzeit entpuppte sich am Ende aber nicht nur als ein Zusammentreffen lauter cooler Menschen, sondern auch als Beweis: Ich kann's noch! Sogar besser als zuvor!?!
 Zum Artikel auf Bergzeit.de
 

 
 
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Gedanken

Selbstständigkeit und Co.

Habe ich in der letzten Nähkästchenplauderei noch geschimpft, dass dieses Jahr zu viel Arbeit und zu wenig Berg war, platzt das Herz inzwischen vor Motivation: Das Eis wächst, die Ideen sind im Kopf, es braucht nur noch das passende Wetter: 

Pure Freude
Mit Gleitschirm in der Birne geht es bei der Eiskletterplanung nicht mehr nur um »keinen Schneefall« und »gibt es Eis?«, sondern auch um »wenig Wind. Aus der richtigen Richtung!«. Das macht die Sache komplizierter (von der Tourenfindung ganz zu schweigen, dazu unten mehr), allerdings eben auch spannender. Denn Projekte, deren Erfolg nicht sicher ist, haben einen ganz eigenen Reiz: 
Früher - als es »nur« um's Klettern ging - hätte man diesen Zustand vor allem durch »noch schwerer« erreichen können. Ein Druck, der die Tour auch schnell in riskanten »Type II-Fun« kippen lässt.
Beim Gleitschirm ist es nun eher so, dass die Tour mit der gleichen fröhlichen Sicherheit wie bisher gelingt - nur dass wir uns, wenn wir Glück haben, den Abstieg sparen und durch etwas ganz Großartiges ersetzen können. Ein guter Deal, der nicht gleich mit viel mehr Risiko einhergeht. Ich glaube das ist es, was die Motivation gerade so groß sein macht: Ein Leckerli, ohne das man bisher auch gut auskam, es aber doppelte Freude bedeutet, wenn man es doch bekommt. 

Blind konsumieren
Aber nochmal zurück zur Tourenplanung: Ich habe manchmal das Gefühl, dass Gleitschirmfliegen vergleichbar mit Skitourengehen vor einigen Jahrzehnten ist. Wenige machen es, viele halten es für gefährlich. Die Auswirkung auf die Natur ist meines Erachtens bei etwas Rücksicht gering, der Spaßfaktor extrem groß.
Wo es heutzutage unzählige Skitourenführer für sämtliche Regionen gibt, ist es beim »Hike & Fly« anders. Es ist tendenziell schlicht verboten, für A-Schein-Besitzer sowieso und überhaupt darf eigentlich nur auf offiziellen Startplätzen gestartet werden. Im Naturschutzgebiet doppelt und dreifach nicht. Es kostet knapp tausend Euro, wenn man angezeigt wird - was durchaus passieren kann, wenn einen a) der Jäger beobachtet oder b) ein Kritiker den Bericht, das Foto oder gar das Video entdeckt. Ein Grund, weshalb es so wenige Blogartikel über unsere Touren gibt. Nicht, dass wir jemals irgendwo anders als auf offiziellen Startplätzen gestartet wären. Nein, niemals.
Ein anderer Grund bringt mich aber zur Zeit sehr zum Grübeln: Die Gefahr, angezeigt zu werden, würde ich bei so manchen Touren in Kauf nehmen. Berufsrisiko, quasi. Aber jetzt, nach all den Jahren, in denen ich diese Haltung beim Alpinklettern, beim Eisklettern und Skitouren immer wieder kopfschüttelnd erleben durfte, ertappe ich mich das erste Mal selbst bei dem grauhaarigen Argument: "Dann ist's aus mit der Ruh'!". Ullispießergunde?

Werde ich alt?
Der Michi und ich genießen es, die Karte zu studieren, Ideen zu spinnen, loszuziehen und vor Ort zu entdecken, ob unser Plan aufgeht. Besonders die Ruhe und Abgeschiedenheit schätzen wir dabei, obwohl wir oft auf gewöhnlichen Wanderbergen unterwegs sind. Was passiert, wenn »Hike&Fly«-Berge bekannt werden, konnte man am letzten sonnigen Herbstwochenende beobachten: An der Krinnenspitze im Tannheimer Tal muss die Hölle los gewesen sein. Ein Andrang, als stünde eine Bahn dort. 
Wir waren nur wenige Kilometer entfernt unterwegs und haben keinen einzigen Piloten getroffen.

Der Reiz eigener Ideen
Es ist aber nicht nur die Ruhe, die dann vielleicht vorbei wäre - es gibt schließlich genügend Grashänge im Allgäu, dass es sich gut verteilt. Es ist auch der Reiz, eigene Ideen zu entwickeln. Karten zu studieren, Bilder interpretieren, Pläne versuchen, deren erfolgreiche Durchführung nicht durch fertige GPX-Tracks und Tourenberichten garantiert werden.
Einziger Haken:
Mein Blog lebt von genau dem.
Von Tourenberichten und Inspiration.
Ihr seht das Dilemma.

Es ist ähnlich zur Eiskletterthematik: Wenn bei Facebook ein Eisfall mit guten Bedingungen gepostet wird, ist dort danach die Hölle los. Ich habe mich schon lange dazu entschlossen, nicht mehr unmittelbar die Bilder zu posten - bzw wenn dann nur auf meinem Blog und oft auch nur mit rudimentären Infos. Wer sich auskennt, erkennt's, wer nicht, der ist eingeladen, selbst aktiv zu werden. Denn am Ende interessiert es sehr viele Leser gar nicht, denn sie lesen zwar gerne die Geschichten, haben aber keinerlei Ambitionen, solche Touren selbst zu unternehmen.

Tourenveröffentlichen: Ja oder Nein?
Vielleicht halte ich es künftig mit dem Gleitschirm ähnlich. Keine genauen Bergnamen und Routenverläufe - rein die Geschichte, die Momente, die Gefühle.  Ich muss da wohl noch ein bisschen weiter nachfühlen, was der richtige Weg ist.
Mich würden dazu Eure Meinungen interessieren - ob beim Eisklettern, Skitourengehen oder Gleitschirmfliegen. Tourenveröffentlichen: Ja oder Nein?
Ich freue mich über neue Argumente und Gedankenanstöße!

Auch bei Bergzeit öffnet sich jeden Tag ein Türchen - einfach auf der Startseite vorbeischauen!
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(noch) weiter lesen

 
Projekte

Südafrika - der Film

 
Geschichten
Know How
 



Drakensberge | Südafrika

Das schönste Trekking bisher.
Drakensberge Teaser
Lag es daran, dass ich kaum eine Vorstellung hatte, was uns erwartet? Oder am ständig wechselnden Wetter? An den entspannten Etappen? Oder doch einfach an dieser sagenhaft außergewöhnlichen Natur?
Das elftägige Trekking durch die Drakensberge in Südafrika war womöglich die schönste Zelttour, die ich bisher erleben durfte.
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