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TGD Newsletter - April 2019
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Sevgili arkadaşlar, liebe Freundinnen und Freunde,

der Winter ist fast vorbei und ab und an lässt sich schon der Frühling blicken. Wir, die Türkische Gemeinde in Deutschland, starteten bereits rasant ins neue Jahr. Insbesondere der am 15. und 16. Juni in Berlin stattfindende 12. BUNDESKONGRESS unseres Verbands hält uns auf Trab. Unter dem Motto "Teil haben. Teil sein - Für eine Demokratie in Vielfalt" bekennen wir uns klar zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft und zur eigenen Verantwortung, diese mitzugestalten. Nur wer teilhaben kann und teilnimmt, identifiziert sich auch mit den Werten dieses Landes. Neben Grußworten aus der Politik und einem musikalischen Rahmenprogramm werden auf der Veranstaltung der bekannte Schriftsteller Feridun Zaimoğlu, die Aktivistin und Berliner Antidiskriminierungsbeauftragte Saraya Gomis und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch für ihr herausragendes Engagement geehrt.

Was unser Vorstand, unsere Landesverbände und die Geschäftsstelle sonst so getrieben haben, lesen Sie unten. Viel Spaß!
Inhaltsverzeichnis
Bundesvorstand
Mitgliedsverbände
Bundesgeschäftsstelle
Förderprogramme
Bundesvorstand
Foto: Michael von Lingen
Gökay Sofuoğlu auf dem Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 10. Januar zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen. Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren rund 70 Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern geladen, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben. Mit der Einladung dankten der Bundespräsident und Frau Büdenbender den Gästen für ihr Engagement. Von der Türkischen Gemeinde in Deutschland nahm der Bundesvorsitzende Gökay Sofuoğlu teil.

Frankfurter Erklärung in Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Mit der "Frankfurter Erklärung in Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt" fordern die Bildungsstätte Anne Frank, die Türkische Gemeinde Hessen, der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein sowie die Türkische Gemeinde in Deutschland und der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ein "Ende der Bagatellisierung der rechts, rassistisch und antisemitisch motivierten Straftaten durch politisch Verantwortliche sowie die Anerkennung, dass es ein strukturelles Problem des rechten Gedankenguts und des Rassismus im hessischen Polizeiapparat gibt."

Die „Frankfurter Erklärung“ ist seit dem 30. Januar 2019 über Open Petition zur Mitzeichnung freigeschaltet: openpetition.de/!hcznz
Atila Karabörklü zu Besuch im hessischen Landtag

Am 26. März führte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland und Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Hessen, Atila Karabörklü, ein Gespräch mit Nancy Faeser (stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion sowie Generalsekretärin der SPD Hessen), Turgut Yüksel (integrationspolitischer Sprecher der SPD), Karin Hartmann (MdL und Mitglied im Kulturpolitischen Ausschuss) und Oliver Ulloth (MdL) über rechtsextremistische Strukturen in der hessischen Polizei und Radikalisierungstendenzen in der Gesellschaft. Im letzten Teil des Gesprächs war zudem der Landesvorsitzende der SPD Thorsten Schäfer-Gümbel anwesend. Im Gespräch wurden nicht nur die Probleme thematisiert, sondern auch intensiv über Maßnahmen und Lösungswege gesprochen. Das gleiche Thema wurde in einem Gespräch am 18. März mit der Vizepräsidentin des Hessischen Landtags Heike Hofmann und dem integrationspolitischen Sprecher der SPD Turgut Yüksel besprochen.
Treffen der Türkischen Gemeinde mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey

Die Türkische Gemeinde nahm am 31. Januar 2019 gemeinsam mit anderen Migrant*innenorganisationen am Treffen „Herausforderungen und Chancen gesell-schaftlicher Vielfalt“ mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Franziska Giffey, teil. Als wichtige Partnerin im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! wurde in kleiner Runde über die konkrete Arbeit vor Ort als Teil der aktiven, migrantischen Zivilgesellschaft diskutiert.

Susanna Steinbach vertrat den Vorstand der TGD hierbei als Bundesgeschäftsführerin.

VIW startet mit erstem Projekt

Der Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity (VIW) ist seit Januar 2019 Träger des Projektes „Vitamin P - Chancenpatenschaften im Übergang zwischen Schule und Beruf", das Teil des Bundesprogramms "Menschen stärken Menschen" ist und gefördert wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Projekt möchte durch den Aufbau von fünf Chancenpatenschaftsprojekten bei regionalen Partnern in fünf Bundesländern mehr Chancengerechtigkeit in Deutschland erreichen.
In drei Jahren werden mindestens 1500 Patenschaften dazu beitragen, dass bildungsferne Jugendliche und junge Erwachsene - mit und ohne Migrationsgeschichte - bessere Chancen beim Eingang ins Ausbildungssystem und in den Arbeitsmarkt haben, bzw. ihre bestehenden Chancen besser nutzen können.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland ist Mitglied des VIW und wird durch Dr. Cebel Kücükkaraca als Beisitzer im Vorstand vertreten.
Eine Übersicht der neuesten Pressemitteilungen unseres Verbandes finden Sie hier.
Mitgliedsverbände
Türkische Gemeinde in Bayern ehrt Politikerinnen

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Bayern hat gemeinsam mit seinen Vorstandskolleg*innen zum Empfang ins Restaurant Pageou in den Fünf Höfen geladen, um drei Politikerinnen zu ehren. Barbara Stamm, langjährige Landtagsabgeordente der CSU und ehemalige Präsidentin des Landtages, ihre Tochter Claudia Stamm, ehemals Landtagsabgeordnete der Grünen und Gründerin der "Mut-Partei" sowie Isabell Zacharias, ehemalige Landtagsabgeordnete der SPD, hatten sich besondere Verdienste in der Integrationsarbeit erworben. Der Kelheimer Landrat Martin Neumeyer (CSU) hielt die Laudatio.
TB NRW wählt neuen Vorstand

Der Türkische Bund in Nordrhein-Westfalen (TB NRW) hat am Sonntag, dem 24. Februar 2019 im Rahmen seiner 3. Delegiertenversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Als neuer Vorsitzender wurde Serhat Ulusoy gewählt.
Ulusoy macht deutlich, dass sich der „TB NRW weiterhin für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft einsetzen wird.“  Die stellvertretende Vorsitzende Sabriye Supcun freut sich über ihre Wahl und führt aus: „Der TB NRW ist sich seiner migrations- und integrationspolitischen Verantwortung bewusst und wird sich auch zukünftig entsprechend einbringen.“
Der TB NRW will sich als neuer wichtiger integrations- und migrationspolitischer Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen etablieren. An dem Landeskongress des TBNRW nahmen auch der Bundesvorsitzende der TGD, Atila Karabörklü, und der ehemalige Bundesvorsitzende Kenan Kolat teil.

Treffen der Geschäftsstellen bei der TGD

Am 14. und 15. März fand in der Geschäftsstelle der Türkischen Gemeinde in Deutschland in Berlin das erste "Treffen der Geschäftsstellen" statt. Eingeladen waren die Geschäftsführer*innen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen der Landes- und Fachverbände der TGD zur besseren Vernetzung der TGD-Geschäftsstellen untereinander und zum Austausch über die tägliche Praxis vor Ort.  In zwei intensiven Tagen haben sich Mitarbeiter*innen der Türkischen Gemeinden in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Umgebung, der Föderation der türkischen Elternvereine und des Bundesdachverbands getroffen, um über ihre Tätigkeiten zu berichten und sich auszutauschen. Dieses Treffen soll in eine Regelmäßigkeit überführt werden, um vorhandene Potenziale im Verband effektiv nutzen zu können und Synergieeffekte zu erzielen.
Eine aktuelle Übersicht über die Mitglieder unseres Verbandes erhalten Sie hier.
Bundesgeschäftsstelle

Emel heißt Hoffnung

Eltern, Geschwister, Freunde oder Lehrer fühlen sich oft rat- und hilflos, wenn sie sich in einer Situation befinden, in der sie sich in ihrem Umfeld von religiös begründetem Extremismus betroffen fühlen. Oft wissen Sie nicht, wie sie die Situation einschätzen sollen und an wen sie sich mit ihren Fragen, Sorgen und Ängsten wenden können.
Um Ratsuchenden in dieser Situation zu helfen und sie zu unterstützen, hat die TGD die Online-Beratungsstelle Emel aufgebaut. Ratsuchende können sich vertrauensvoll und anonym mit ihren Fragen an die Beratungsstelle wenden. Das professionell  geschulte Beratungsteam hilft, informiert und beantwortet per Email und Chat Fragen zum Thema des religiös begründeten Extremismus und bietet Lösungsansätze zum Umgang mit der Situation. Die Online-Beratungsstelle ist unter diesem Link zu erreichen.

Jetzt bewerben - BFD-Einsatzstelle werden!

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet Menschen eine praktische Möglichkeit zum Engagement und Organisationen eine staatlich geförderte Unterstützung für ihre gemeinnützige Arbeit. Mit dem Modellprojekt „BFD für alle“, gefördert vom Bundesfamilienministerium, setzt sich die Türkische Gemeinde in Deutschland für die „Interkulturelle Öffnung des Bundesfreiwilligendienstes“ ein. In Kooperation mit der BFD-Zentralstelle Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - BUND e.V. berät und betreut die TGD Migrantenorganisationen und muslimische Gemeinden bei der Antragstellung und Umsetzung des BFD. Wenn auch Sie mit Ihrer Einrichtung am BFD teilnehmen wollen, informieren wir Sie gern per Telefon oder per Mail.

Kontakt BFD-Team der TGD
Katrin Müller-Thalheim (Projektleitung BFD)
Emine Erol (Projektkoordination BFD)
Telefon: 030 – 23 63 51 73

Infos zum Förderprogramm MeinLand – Zeit für Zukunft in Brandenburg und Bayern
 
„MeinLand – Zeit für Zukunft“ ist am 4. April in Oranienburg (Regine-Hildebrand-Haus, Sachsenhausener Str. 1, 16515 Oranienburg) bei der Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg zu Gast. Außerdem sind wir bei der Servicestelle „Kultur macht stark“ Bayern zum Thema  „Inklusion und Kulturelle Bildung“ am 11. April in Bayreuth mit dabei. Weitere Informationen und Anmeldung gibt es hier. Wir freuen uns auf Sie!

+++Bis zum 30. April können noch Förderungen beantragt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.+++

Gemeinsam.Schaffen - Teilhabe durch Patenschaften

Seit September 2018 aufbauend auf den Ergebnissen des erfolgreichen Vorgängerprojekts im Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ adressiert der Patenschaftsansatz, neben der Zielgruppe der Geflüchteten explizit nun auch Kinder und Jugendliche, die von struktureller Benachteiligung betroffen sind. Im Förderzeitraum 2019 ist es das Ziel, an 11 Standorten 2.180 Flüchtlings- und Chancenpatenschaften zu fördern, die längerfristige Gestaltung der vielfältigen Freundschaften zu betreuen und weiterhin für den Abbau alltäglicher Vorurteile in der Gesellschaft zu sorgen.
Mehr Informationen finden Sie hier.

Eine Übersicht der Projekte unseres Verbandes finden Sie hier.
Förderprogramme
Modellprojekte zu "Migration - Integration - Teilhabe"

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb fördert ab dem 1. Juli 2019 Modellprojekte zu den Themenschwerpunkten Migration, Integration und Teilhabe. Die Zuwendung beträgt mindestens 20.000 Euro und maximal 70.000 Euro pro Modellprojekt. Bewerbungen können bis zum 30. April 2019 eingereicht werden.
Ausführliche Informationen und das Antragsformular finden Sie unter: www.bpb.de/ausschreibung-integration

 Bildungsprämie des Bundesbildungsministeriums

Erwerbstätige mit geringem Einkommen können durch die Bildungsprämie finanzielle Unterstützung bei ihrer beruflichen Weiterbildung erhalten. Der Staat übernimmt 50 % der Veranstaltungsgebühren, bis zu 500 Euro. Machen Sie den Vorab-Check: www.bildungspraemie.info/vorabcheck. Weitere Informationen finden Sie unter www.bildungspraemie.info und www.facebook.com/bildungspraemie.  
Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.
Sie können auch auf unser Konto spenden: Deutsche Bank Hamburg // IBAN: DE82 2007 0024 0651 6710 00 // BIC: DEUTDEDBHAM // Die TGD ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Auf Wunsch wird Ihnen eine Spendenquittung ausgestellt.
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