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TGD Newsletter - September 2017
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,
der Sommer ist fast vorbei und die Bundestagswahl steht vor der Tür! Wir haben uns die Mühe gemacht und alle Direktkandidat*innen der Parteien, die sich Hoffnung auf einen Einzug in den Bundestag machen können, zu ihrer Einstellung zu Integrations- und Migrationspolitik befragt. Mehr über unsere Wahlprüfsteine und was sonst noch passiert ist, erfahren Sie in unserem aktuellen Newsletter. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Inhaltsverzeichnis
Bundesvorstand
Mitgliedsverbände
Bundesgeschäftsstelle
Förderprogramme
Bundesvorstand

Wir gehen wählen!

Wählen zu dürfen, ist ein Privileg! Zur Bundestagswahl rufen wir deshalb gemeinsam mit sieben weiteren migrantischen Dachverbänden dazu auf, wählen zu gehen! Mit der Kabarettistin Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayşe haben wir die Kampagne: "Wählen oder nicht wählen - das ist die Frage" ins Leben gerufen.
Unsere Partner sind der Bundesverband russischsprachiger Eltern BVRE e.V., die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland, die Föderation der Türkischen Elternvereine in Deutschland Föted e.V., der Kroatische Weltkongress in Deutschland, DaMigra und der Bund der Spanischen Elternvereine in der BRD e.V.

Positionspapier der TGD für eine moderne Einwanderungsgesellschaft

Am 8. September luden die beiden Bundesvorsitzenden der TGD, Atila Karabörklü und Gökay Sofuoğlu, sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Cansu Zeren und Ahmet Güneş in Berlin zu einer Pressekonferenz ein. Hier präsentierten die Vorsitzenden vor einer breiten Medienöffentlichkeit sowohl die Ergebnisse der Wahlprüfsteine als auch das aus den Wahlprüfsteinen entstandene Positionspapier der TGD für eine moderne Einwanderungsgesellschaft. Im Positionspapier sind Vorschläge und Forderungen formuliert, wie erfolgreiche Integration gelingen kann: Der Schlüssel ist die gleichberechtigte Teilhabe aller. Die TGD fordert u.a. ein umfassendes Bundespartizipationsgesetz, die konsequente Umsetzung der Empfehlungen der NSU-Untersuchungsausschüsse, die Initiierung eines Demokratiefördergesetzes, die konsequente Förderung von Mehrsprachigkeit in den formalen Bildungseinrichtungen, die interkulturelle Öffnung von Strukturen im SGB-Bereich, die Einrichtung eines Integrationsministeriums und Erleichterungen im Staatsangehörigkeitsgesetz.
TGD besucht Familienministerin Dr. Katarina Barley

Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat am 2. August Dr. Katarina Barley besucht, die seit Anfang Juni Nachfolgerin von Manuela Schwesig als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist. Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es vor allem um das TGD-Projekt „Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus“, das im Rahmen des BMFSFJ-Programms Demokratie leben! gefördert wird. Am Gespräch nahmen die stellvertretende Bundesvorsitzende Yasemin Jesse sowie die Bundesgeschäftsführerin Susanna Steinbach teil.
Migrantenorganisationen im im Dialog mit der Familienministerin

Die neue Familienministerin Dr. Katarina Barley hat gemeinsam mit der Staatsministerin Aydan Özoğuz am 12. Juli zahlreiche Migrantenorganisationen zum Dialog ins Ministerium geladen. Mehr als 50 Migrantenorganisationen hatten bereits im Herbst 2016 ihre Vorstellungen zur Verbesserung der Teilhabechancen in einem Impulspapier festgehalten und in mehreren Briefen unterschiedliche Ministerien zum Dialog über ihre Vorstellungen aufgerufen. Das BMFSFJ hat nun reagiert und im Rahmen einer groß angelegten Dialogveranstaltung im World Café-Format einen Austausch zwischen zuständigen Referatsleiter*innen des Bundesministeriums und Vertreter*innen von Migrantenorganisationen sowie Neuen Deutschen Organisationen ermöglicht. Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoğlu, durfte die Veranstaltung gemeinsam mit Frau Delal Atmaca vom Verband Damigra eröffnen.
Eine Übersicht der neuesten Pressemitteilungen unseres Verbandes finden Sie hier.
Mitgliedsverbände

#raiseyourvoice - TGD und Young Voice veranstalten den "Young Talk"

Jugendliche mit Migrationshintergrund haben keine Lust mehr, dass über sie statt mit ihnen gesprochen wird. Young Voice TGD hatte deshalb unter dem Motto "#raiseyourvoice" in den letzten Monaten die Jugendlichen zu politischen Themen befragt, um ihre Meinung einzuholen. Die Ergebnisse wurden auf Video festgehalten. Am 13. September fand in Berlin-Neukölln unter dem Titel "Young Talk" die Abschlussveranstaltung der Kampagne statt, die gemeinsam von der TGD und Young Voice auf die Beine gestellt wurde. Neben Musik, Poetry-Slam und Snacks bekamen die Jugendlichen hier die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Politiker*innen zu richten. Anwesend waren Canan Bayram von den Grünen, Hakan Taş von der Linken, Bernd Schlömer von der FDP, Ömer Igaç von der CDU und Dimitri Geidel von der SPD. 

Wir wollen Aufklärung! Jetzt!

Die TD-Plattform setzt sich gemeinsam mit anderen Migrantenorganisationen dafür ein, die unzureichende Aufklärung beim NSU-Prozess erneut auf die Agenda von Politik, Medien und Gesellschaft zu rufen und ruft zu einer Kundgebung am Sonntag, den 17. September, um 14:30 Uhr am Pariser Platz in Berlin auf. Unter dem Titel "Wir verlangen Aufklärung!" werden die lückenlose Aufklärung der NSU-Verbrechen sowie die Thematisierung der Vertuschungen und Fehlern bei der Bearbeitung gefordert.
Hier finden Sie weitere Informationen.

Super-Stimmung bei der CSD-Polit-Parade 2017
 
Besucherrekord an der Strecke, strahlender Sonnenschein, Super-Stimmung im Verlauf des gesamten Umzugs durch die Stuttgarter Innenstadt: Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) bei der Christopher Street Day-Polit-Parade in Stuttgart. Der Clou der tgbw in diesem Jahr: das Traktorgespann „Black Pearl“, auf dessen Anhänger der hauseigene DJ Efe eine unüberhörbare Soundanlage steuerte und die Menschen zum Mitmachen anfeuerte, begleitet von einer rund 50-köpfigen Fußgruppe, der der komplette Vorstand der tgbw angehörte. Die Gruppe fiel durch bunte Transparente und T-Shirts auf, die an die inzwischen unterdrückte Gay-Pride Parade in Istanbul erinnerten: „Nerdesin aşkım?” – „Burdayım aşkım!“ „Wo bist Du, mein Schatz?“ – „Hier bin ich, mein Schatz“.
Young Voice-Schultütenaktion

Die Schule fängt wieder an und das bedeutet für Erstklässler natürlich Schultüten! Viele Erstklässler und andere Kinder im Grundschulalter aus geflüchteten Familien wurden von Young Voice TGD an vier Standorten mit Schulsachen und natürlich Lernmotivationen wie Süßigkeiten und Spielsachen ausgestattet. Stattgefunden hat die Aktion jeweils in Flüchtlingsunterkünften in Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. An unserem Standort in Baden-Württemberg wurde Young Voice unterstützt von der TGBW, in Schleswig-Holstein von der Kieler Tafel e.V. und von der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein.
Wir wünschen allen Erstklässlern einen erfolgreichen Start in ihre Schullaufbahn!
Hier gibt es mehr Fotos und Infos.
Modellprojekt „Kick-off“

„Kick-off“ ist ein über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördertes Modellprojekt der Prävention und Deradikalisierung im geschlossenen Vollzug und der Bewährungshilfe in Schleswig-Holstein. Das Projekt richtet sich an verschiedene Zielgruppen und deckt über einen Trägerverbund aus der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein und dem Kieler Antigewalt- und Sozialtraining und deren Expertise und Erfahrung in den jeweiligen Phänomenbereichen sowohl den religiös begründeten Extremismus als auch den Rechtsextremismus ab. Durch Einzelbetreuung, Gesprächsgruppen, Fortbildungen Justizbediensteter und demokratiepädagogischen Schulungen im Jugendvollzug sowie Vernetzung und Nachbetreuung werden stetig
neue Erkenntnisse und Ansätze für die Präventionsarbeit gewonnen und so langfristige Ergebnisse in der Prävention und Deradikalisierung erzielt.
"Schluss mit Ohnmacht"

Das Phänomen „Hate Speech“ im Netz breitet sich aus und verschärft sich im Ton. Im Schutz der Anonymität, den die Sozialen Medien bieten, sinken die Hemmschwellen ins Bodenlose und verschwinden die Grenzen des Sagbaren. Wie kann man „Hate-Speech“ im Netz verstehen, verarbeiten und darauf reagieren? Eine interaktive Webinar-Reihe der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg sucht gemeinsam mit den Teilnehmer*innen nach Antworten.
Diese bislang bundesweit einmalige Webinar-Reihe wird in Kooperation mit den folgenden Partnern angeboten: SINUS-Akademie, Demokratiezentrum Baden-Württemberg, Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V., Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. „Schluss mit Ohnmacht“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“
Hier finden Sie das Programm. Zur Anmeldung geht es hier entlang.

 
Eine aktuelle Übersicht über die Mitglieder unseres Verbandes erhalten Sie hier.
Bundesgeschäftsstelle

Die Wahlprüfsteine der TGD

Sollen Drittstaatsangehörige das kommunale Wahlrecht erhalten? Sollte es eine Migrantenquote in den Parteien geben? Und wie steht es um die doppelte Staatsbürgerschaft? Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat die Parteien CDU/CSU, SPD, Linke, Grüne, FDP, AfD und deren 1700 Direktkandidat*innen nach ihren Positionen zu migrations- und integrationspolitischen Themen befragt. Den Fragenkatalog haben wir entlang der Interessen vieler migrantischer Wähler*innen und mit Blick auf zentrale Handlungsbedarfe entwickelt: Konkret sind die Themenbereiche Politische Teilhabe, Migration und Bürgerrechte, Bildung und Soziales, Anti-Diskriminierung sowie Arbeitsmarkt abgedeckt. Mit unseren Wahlprüfsteinen schaffen wir Transparenz darüber, was die Wähler*innen von ihren Kandidat*innen zu erwarten haben. Unser Ziel ist es, möglichst viele Bürger*innen mit türkischer bzw. anderer Migrationsgeschichte zum Wählen zu mobilisieren. Die ausführlichen Ergebnisse der Wahlprüfsteine finden Sie auf unserer Homepage. Außerdem können Sie auf dieser Seite selbst nach Ihrem Wahlkreis, Bundesland, nach einzelnen Kandidat*innen oder Parteien recherchieren.

Abschlussveranstaltung Mein Land - Zeit für Zukunft

Am 8. September fand in der Werkstatt der Kulturen in Berlin die Abschlussveranstaltung des Programms MeinLand – Zeit für Zukunft statt. Insgesamt waren ca. 150 jugendliche und erwachsene Teilnehmer*innen aus 11 Bundesländern angereist.
Zu Beginn der Fachtagung konnte der Projektleiter Klaus Komatz Bilanz ziehen. Seit 2013 haben mehr als 100 Bündnisse für Bildung fast 500 Workshopwochen in 13 Bundesländern angeboten. Bis Ende 2017 werden fast 7.000 bildungsbenachteiligte Jugendliche an 2.300 Tagen Workshops der kulturellen Bildung besucht und mit den beteiligten Ehrenamtlichen und Fachkräften spannende Videos, Fotobücher, Audiobeiträge, Blogs, Ausstellungen etc. entwickelt haben.
Anschließend stellten Vertreter von 11 Bündnissen für Bildung - z. T. mit der Unterstützung von Jugendlichen aus ihrem Bündnis – ihre Projekte vor.
Die Abschlussgala wurde mit einem Grußwort von Frau Monika Bürvenich, Referentin im Referat Kulturelle Bildung eröffnet. Danach wurden 75 Vertreter*innen von 14 Bündnissen für ihre herausragenden Arbeiten geehrt.
Infos und Fotos zum Fachtag und zur Gala finden Sie auf der Projektseite.

Die Patenschaften haben ihr Ziel übertroffen

Am 29. und 30. Juni 2017 trafen sich zum zweiten Mal in Berlin die Vertreter*innen aller Migrantenorganisationen, die am Patenschaftsprogramm  "Gemeinsam.Schaffen. Patenschaften für das WIR der Verschiedenen" der TGD teilnehmen. Nach einer Fortbildung zum Thema „Fördermittelakquise“ am 29. Juni wurde am darauffolgenden Tag über Administratives gesprochen. Begleitend hielt Frau Christine Döbler, Projektkoordinatorin des Projekts "ARRIVO Gesundheit & Soziales - Berufsorientierung für junge geflüchtete Menschen" der Gesellschaft für Bildung und Teilhabe (GesBiT) einen Gastvortag über eigene Projekte und MobiJob (mobile Jobberatung für Geflüchtete).
Das Patenschaftsprogramm führt auch in diesem Jahr ein erfolgreiches Jahr fort, da die aktuell initiierten Patenschaften bereits das Ziel von 1.610 Patenschaften übertroffen haben.
 
Stellenausschreibung derTürkischen Gemeinde in Deutschland

Gesucht wird ein/e Projektleiter*in für das Projekt „Online-Beratung gegen religiös begründeten Extremismus“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD). Vorbehaltlich der durchgehenden Förderung durch Mittel des Inneren Sicherheitsfond der EUKommission ist die Stelle ab dem 01.10.2017 zu besetzen und auf die Laufzeit des Projektes befristet (voraussichtlich bis zum 31.12.2019). Die Stelle hat einen Umfang von 39 h pro Woche (100 %) und orientiert sich in der Vergütung am TVöD Bund E11.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage.
Eine Übersicht der Projekte unseres Verbandes finden Sie hier.
Förderprogramme

Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten

Die Robert Bosch Stiftung fördert mit dem Programm "Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten" Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung vor Ort herstellen. Die Ausschreibungsfrist läuft noch bis zum 15. Oktober 2017.

Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.

Förderprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung

Eine äußerst hilfreiche Sammlung von Förderprogrammen zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung bietet das Netzwerk Stiftungen und Bildung hier.

Recherchetool der Bundeszentrale für politische Bildung

Eine weitere gute Recherchemöglichkeit für Fördermittel von Bund, Ländern und der EU ist die Seite Fördermittel für Flüchtlings- und Integrationsprojekte der Bundeszentrale für politische Bildung.
Unterstützen Sie die Arbeit der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Deutsche Bank Hamburg
IBAN: DE82 2007 0024 0651 6710 00
BIC: DEUTDEDBHAM

Die TGD ist als gemeinnützige Organisation anerkannt.
Auf Wunsch wird Ihnen eine Spendenquittung ausgestellt.

 
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