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TGD Newsletter - Juni 2018
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir hoffen, dass Sie ein schönes Zuckerfest im Kreise Ihrer Lieben hatten!
Noch ist vom Sommerloch nicht viel zu spüren bei uns - es sind turbulente und vielbeschäftigte Zeiten. Zum zweiten Mal hat die Bundeskonferenz der Migranten-organisationen stattgefunden und für den Integrationsgipfel der Bundeskanzlerin haben wir gemeinsam mit 50 weiteren Migrant*innenorganisationen ein Positionspapier erarbeitet, das auf dem Gipfel vorgestellt wurde. 
Die Türkische Gemeinde hat außerdem zwei große Prozesse für ihre eigene Organisations-entwicklung gestartet: Wir erarbeiten Grundsatzpositionen und ein Leitbild für den Verband. Aber lesen Sie selbst... Viel Spaß!
Inhaltsverzeichnis
Bundesvorstand
Mitgliedsverbände
Bundesgeschäftsstelle
Förderprogramme
Bundesvorstand
2. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen in Berlin
 

Am 4. und 5. Juni kamen in Berlin rund 60 Migrant*innenorganisationen zur 2. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen zusammen.
Die Konferenz bestand aus inhaltlichen Arbeitsgruppen zu den Themen Politische Bildung, Empowerment & Anti-Rassismus und Partizipationsgesetz auf Bundesebene als auch aus gemeinsamen Diskussionen um ihre eigene Struktur. Am Ende der Konferenz konnte eine gemeinsame Geschäftsordnung verabschiedet werden.
Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatssekretär Dr. Markus Kerber aus dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Staatssekretärin Juliane Seifert aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gaben Impulse auf der Konferenz und traten in einen Austausch mit den Teilnehmer*innen.
Hier gibt es weitere Informationen zur Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen.

10. Integrationsgipfel: Gemeinsam Demokratie stärken - gemeinsam Werte leben

Auf dem 10. Nationalen Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt am 13. Juni präsentierten mehr als 50 bundesweit tätige Migrant*innenorgansationen eine gemeinsame Stellungnahme, die von Marta Neüff, der Vorsitzenden des Polnischen Sozialrats auf dem Gipfel vorgestellt wurde. In diesem Papier formulieren die Migrantenorganisationen fünf Handlungsempfehlungen an die Politik wie die Umsetzung einer konsequenten Antidiskriminierungpolitik und die Stärkung der Beteiligung von Migrant*innenorganisationen.
Ferda Ataman, Sprecherin der neuen deutschen organisationen (ndo), stellte in der darauffolgenden Pressekonferenz das ndo-Netzwerk und seine Positionen vor und betonte, dass es keiner Integrationspolitik, sondern einer Gesellschaftspolitik für alle bedürfe.
Kurz vor dem Gipfeltreffen sorgte die Absage Horst Seehofers für Aufsehen. Damit ist er der erste Bundesinnenminister, der die Teilnahme an einem Integrationsgipfel ablehnt. Gegenüber Medien nannte er als einen Grund die Anwesenheit von ndo-Sprecherin Ferda Ataman. Die Türkische Gemeinde in Deutschland kritisierte diese Absage scharf.
Besuche bei den Bundestagsabgeordneten Gökay Akbulut und Petra Pau

Am 22. Mai besuchten Lena Graser, politische Referentin, Cihan Sinanoğlu, Presse- und Öffentlichkeitsreferent und Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland die Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke und stellvertretende Bundestagspräsidentin Petra Pau. In dem Gespräch ging es um den NSU-Prozess und die Überlegung zu gemeinsamen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten auch nach Prozessabschluss in München.
Gökay Sofuoğlu besuchte einen Tag später die Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut, Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke in ihrem Wahlkreisbüro in Mannheim. Es fand ein reger Austausch zur NSU-Thematik und zu Teilhabepolitik in Deutschland statt.
Antrittsbesuch bei Staatsministerin Annette Widmann-Mauz

Am 14. Juni lud Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ins Bundeskanzleramt ein. Der Bundesvorsitzende Gökay Sofuoğlu, die stellvertretende Bundesvorsitzende Yasemin Jesse und die TGD-Geschäftsführung Susanna Steinbach und Martin Gerlach kamen zum Austausch über den Nationalen Aktionsplan Integration. Die TGD stellte außerdem die Idee eines Partizipationsrates vor und berichtete über ihre Praxiserfahrung im Bereich Diversitätsmanagement und interkulturelle Öffnung.
Eine Übersicht der neuesten Pressemitteilungen unseres Verbandes finden Sie hier.
Mitgliedsverbände
Türkische Gemeinde in Deutschland verfasst ein Leitbild

Die Türkische Gemeinde in Deutschland erarbeitet mit ihren Mitgliedsverbänden und Vertreter*innen aus allen Verbandsgremien ein Leitbild für den Verein. Begleitet wird dieser Prozess von den professionellen Berater*innen Miriam Camara und Halil Can.
Beim Auftakttreffen des Prozesses in Frankfurt im April wurde in die Aufgabenstellung eingeführt, ein Format für das Leitbild erarbeitet und Themen gesammelt. Die Gründungsmitglieder der TGD Kenan Kolat und Şener Sargut berichteten anschaulich über die Anfänge und Entwicklung der TGD in den letzten knapp 25 Jahren.
Ende Juni findet das zweite Treffen der Teilnehmer*innen für den Leitbildprozess am Wannsee in Berlin statt. Das fertige Leitbild soll im Sommer 2019 beim nächsten Bundeskongress der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Grundsatzpositionen der Türkischen Gemeinde in Deutschland

Mitglieder der unterschiedlichsten Gremien der Türkischen Gemeinde erarbeiten in kleinen Arbeitsgruppen Grundsatzpositionen des Verbandes zu den Themen Bildung und Kultur, die Beziehung zwischen Staat, Religion und Gesellschaft, Anti-Rassismus und Positionen der TGD zum EU-Beitritt der Türkei.
Bisher haben schon drei AGs in Frankfurt, Hamburg und Berlin stattgefunden. Bei ein- bis zweitägigen Workshops gab es Vorträge von Expert*innen zum jeweiligen Thema sowie Raum für Diskussionen. Die AGs erarbeiten nun ihre Positionen bis Frühjahr 2019.
„Migrantinnen in die Kommunalpolitik“

Am 25. Mai startete die Türkische Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit einem Informationsabend in Koblenz das Projekt „Migrantinnen in die Kommunalpolitik“ (MidK).
Das Projekt MidK wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert und von der Otto Benecke Stiftung e.V. koordiniert. Es soll politisch interessierten Migrantinnen in Rheinland-Pfalz die politische Partizipation auf kommunaler Ebene ermöglichen und den Zugang zu demokratischen Parteien und ihren Gremien erleichtern sowie Netzwerkkontakte aufbauen.

Vorstandswahlen bei der Türkischen Gemeinde in Hessen


Am 15. April hat die Türkische Gemeine Hessen ihren neuen Vorstand gewählt. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören nun an: Atila Karabörklü, Vorstandsvorsitzender, Sevim Yılmaz, stellvertretende Vorsitzende, M. Esad Şahin, Generalsekretär, Abdullah Eldelekli, Schatzmeister, Talha Kiraz, Schriftführer, Berrin Nakipoğlu-Schimang, Beisitzerin, Mete Güzel, Beisitzer. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Şener Sargut, Erhan Songün, Yücel Tuna, Tayfun Çilingir, Canan Ünal, Mevlit Deniz, Hatice Kızıl, Asiye Asar, Demir Ceylan und Oğuz Han Hazneci. In den Aufsichtsrat der TG-Hessen wurden Monika Carbe und Kemail Doğan gewählt.
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung bedankte sich der Vorstandsvorsitzende Atila Karabörklü für das entgegengebrachte Vertrauen. Er betonte, dass die Arbeit des neu gewählten Vorstands sich auf das friedliche Zusammenleben in Deutschland beziehen wird, zunächst mit den Schwerpunkten Rassismus, die Beziehung zwischen Staat, Gesellschaft und Religion sowie Bildung und Soziales.

Projektmitarbeiter*in in Schleswig-Holstein gesucht

Für das Projekt "Online-Beratung gegen religiöse begründeten Extremismus" wird am Standort Kiel eine Projektmitarbeiter*in in Teilzeit gesucht. Nähere Informationen finden Sie hier.
Wahl des Neuen Vorstands

Die Türkische Gemeinde in Rheinland-Pfalz wählte in ihrer Mitgliederversammlung am 4. Mai in Koblenz einen neuen Vorstand.
Ahmet Güneş wurde als Vorstandsvorsitzender bestätigt. Herr Serkan Genç wurde zum 1. stellvertretenden Vorsitzender, Herr Yüksel Turfan zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden und Çiğdem Imrak zur Kassenwartin gewählt. Servet Çıtak, Hacı Bekir Topalak, Hasan Esat Ulusoy, Arzu Yılmaz und Meltem Coşkun sind die weiteren neuen Vorstandsmitglieder.
Eine aktuelle Übersicht über die Mitglieder unseres Verbandes erhalten Sie hier.
Bundesgeschäftsstelle

Patenschaftsprogramm wird ausgeweitet und bis 2021 fortgeführt

Am 4. Juni 2018 nahm die TGD am Vernetzungstreffen der Programmträger im Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“  im BMFSFJ teil. In Anwesenheit der Familienministerin Frau Dr. Franziska Giffey wurde dabei die Fortführung und Erweiterung des Programms bekannt gegeben und erörtert, wie die entstandenen Strukturen zur Integration geflüchteter Menschen nachhaltig gestaltet und weiteren Gruppen zugänglich gemacht werden können. Unter dem Begriff „Chancenpatenschaften“ werden ab Herbst 2018 nicht nur Tandems mit Geflüchteten, sondern mit bildungsbenachteiligten Menschen gleich welcher Herkunft gefördert. Die TGD begrüßt, dass dieses wichtige Programm nun über eine sichere Perspektive für weitere drei Jahre verfügt und wird sich an der Umsetzung als Programmträgerin beteiligen.
Weitere Informationen zu dem Projekt Gemeinsam. Schaffen. Patenschaften für das WIR der Verschiedenen finden Sie hier.

Let's Talk About... Almanya

Gemeinsam mit dem Jugendverband Young Voice TGD hat die TGD einen Filmeabend in der Geschäftsstelle veranstaltet. Auf der Großleinwand haben wir bei Chips und Gummibärchen den Film "Almanya - Willkommen in Deutschland" geschaut und uns anschließend über eigene Erfahrungen und Klischees auf Seiten von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte ausgetauscht. Der nächste Filmeabend soll im Herbst zum Thema NSU mit dem Film "Aus dem Nichts" stattfinden.
Eine Übersicht der Projekte unseres Verbandes finden Sie hier.
Förderprogramme

Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.

Recherchetool der Bundeszentrale für politische Bildung

Eine weitere gute Recherchemöglichkeit für Fördermittel von Bund, Ländern und der EU ist die Seite Fördermittel für Flüchtlings- und Integrationsprojekte der Bundeszentrale für politische Bildung.
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