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Aktuelles für die Lieferung am Donnerstag, 21.7. und Freitag, 22.7.2022

Liebe Kunden,
bitte beachten Sie, dass bei den aktuellen Temperaturen und der fast täglichen Gewitterstimmung Milch, Joghurt und Fleisch am besten von unseren Kühlboxen direkt in Ihren Kühlschrank gebracht werden sollten. Sollten Sie also zum avisierten Lieferzeitpunkt nicht zu Hause sein, so stellen Sie uns doch bitte eine Kühlbox bereit. Wir räumen die genannten Produkte gern ein.


Gemüse
: Sie haben die Möglichkeit, die fix zusammen gestellte Gemüsekiste oder die Gemüsesorten einzeln zu bestellen. Es gibt wieder Salat.

Gemüsekiste: 1 kg Frühkartoffel, 500 g Karotten, 1 Knoblauch, 1 Hokkaido, 300 g Melanzani, 2 Paprika, 1 Pfefferoni, 1 Kopfsalat, 500 g Tomaten, 500 g Zwiebeln.

Vom Biohof Windisch gibt es wieder die Sommeredition Ziegen-Zitronenjoghurt. Und es gibt wieder Austernpilze, solange der Vorrat reicht.

Voraussichtlich am 29. und 30. September wird es wieder Schafprodukte (Leberkäse, Extrawurst und Bratwürste) und Lammfleisch vom Biohof Sallinger geben. Die Schafprodukte und das Lammfleisch können nur bis 19. September per Mail bestellt werdenAusgeliefert wird in der Bestellreihenfolge. 

Voraussichtlich am 15. und 16. September (!) wird es wieder ein kleines Kontingent Kalbfleisch-Pakete (3,5 kg und 5 kg) vom Biohof Lautemann, geschlachtet bei der ARGE Natursprung, geben. Das kleine Kalbfleischpaket hat ca. 3,5 kg (ca. 1 kg Kotelett, ca. 1 kg Schnitzel, ca. 1 kg Braten, ca. 0,5 kg Faschiertes) und kostet pro kg € 43,49.
Das große Kalbfleischpaket hat ca. 5 kg (ca. 1 kg Kotelett, ca. 1 kg Schnitzel, ca. 1 kg Braten, ca. 1 kg Gulasch, ca. 1 kg Faschiertes) und kostet pro kg € 42,-.

Damit auch unseren Bauern eine Sommerpause gegönnt ist, macht Bio Bringt's vom 15. August bis einschließlich 4. September 2022 Sommerurlaub. Die letzten Lieferungen vor dem Urlaub erfolgen am 11. und 12. August, nach dem Urlaub bekommen Sie Ihre erste  Lieferung wieder am 8. und 9. September 2022.

Hundstage

Wer kennt den Begriff nicht? Wenn es zwischen 23. Juli und 23. August so heiß ist, dass auch uns Menschen "quasi die Zunge aus dem Mund hängt", dann sprechen wir von Hundstagen. Inzwischen weiß jeder, dass die "Hunds"-Tage nach dem Sternbild Großer Hund (Canis Major) benannt sind. Es ist jedoch nicht sofort in vollem Umfang am Nachthimmel sichtbar.
Vom Erscheinen des ersten Hundssterns (Muliphein) bis zum letzten (Aludra) vergeht etwa ein Monat. Während dieses Zeitraums geht der hellste Stern im Sternbild Großer Hund, Sirius, mit der Sonne auf und unter – deshalb wird Sirius auch Hundsstern genannt.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der heliakische Aufgang des Sirius aufgrund von Eigenbewegung des Sternbildes und Richtungsänderung der Erdachse um einen Monat verschoben. Daher ist er mittlerweile in Mitteleuropa frühestens ab dem 30. August zu sehen. Das Phänomen könnte also eher als Zeichen für das baldige Ende des Sommers oder des kommenden Herbstanfangs gesehen werden. Der Begriff Hundstage steht aber weiterhin für die heißesten Wochen des Jahres.

Mythen und Weisheiten rund um die Hundstage

Bevor der Einfluss des Hundssterns auf die Temperaturen widerlegt wurde, gab es verschiedene Erklärungen für die Hitzewelle:

  • Bei den Griechen entstand der Mythos, dass das Sonnenlicht mit dem Feuer des Sirius verschmilzt und somit die Ursache für große Hitze sei.
  • Die Araber machten das Sternbild für heiße Tage verantwortlich: Der "vom Himmel tropfende Speichel des Hundssterns" soll der Grund für Fata Morganen gewesen sein.
  • Bei den Ägyptern läutete das Erscheinen des Hundssterns einen erhöhten Wasserstand des Nils und somit das Anspülen von fruchtbarem Boden ein.

Hierzulande wurden die Hundstage früher mit gemischten Gefühlen betrachtet. Zum einen bedeutete die große Hitze eine mögliche Gefahr für die Ernte, zum anderen einen langen harten Winter.

Bauernregeln für die Hundstage

Es gibt verschiedene Bauernregeln rund um die Hundstage, die besagen, dass auf schönes Wetter während der Hundstage ein kalter Winter folgt und regnerisches Wetter eine schlechte Ernte nach sich zieht. Hier einige Beispiele:

  • "Hundstage hell und klar deuten auf ein gutes Jahr – werden Regen sie bereiten, kommen nicht die besten Zeiten."
  • "Wie das Wetter, wenn der Hundsstern aufgeht, so wird's bleiben, bis er untergeht."
  • "Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen."
  • "Sind die Hundstage voll Sonnenschein, wird das Jahr recht fruchtbar sein."
  • "Hundstage heiß, bringen dem Bauern viel Schweiß."
  • "Sind die Hundstage heiß, bleibt's im Winter lange weiß."

Statistisch gesehen sind die Hundstage dabei oftmals wirklich die heißesten Tage des Jahres in Mitteleuropa. Denn die größte Wahrscheinlichkeit für größere Hitzewellen fällt in diesen Zeitraum.

Es ist heiß! ... Und - es wird heißer

Die Zahl der Hitzetage (mindestens 30 Grad) hat sich in Österreich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Im Zeitraum 1961 bis 1990 gab es in den Landeshauptstädten Österreichs pro Jahr zwischen 3 und 12 Hitzetage und die Rekorde lagen größtenteils bei 20 Hitzetagen pro Jahr.

Im Zeitraum 1991 bis 2020 gab es in einem durchschnittlichen Jahr in den Landeshauptstädten schon zwischen 9 und 23 Hitzetage und die Rekorde lagen größtenteils bei über 40 Hitzetagen.

„Die Klimamodelle haben uns die Zunahme der Hitze in den letzten Jahren gut vorhergesagt. Jetzt zeigen sie sehr deutlich, wie unterschiedlich die weitere Zukunft verlaufen wird, je nach Ausmaß des weltweiten Klimaschutzes“, sagt Marc Olefs, Leiter der Klimaforschung an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

„Der derzeit noch extreme Wert von 40 Hitzetagen pro Jahr in Österreich wird bei einem weltweit ungebremsten Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2100 der Normalfall sein. Die Rekorde werden dann in einem derzeit noch völlig unvorstellbaren Bereich von 60 bis 80 Hitzetagen pro Jahr liegen. Bei Einhaltung des Pariser Klimaziels könnte sich die Zahl der Hitzetage in Österreich knapp über dem aktuellen Niveau einpendeln.“

Gesundheitsrisiko Hitze

Hitze wird als Gefahr immer noch unterschätzt, weil es oft schwierig ist, nachzuweisen, ob zum Beispiel ein Tod durch Herz-Kreislaufversagen oder von einer Hitzewelle verursacht wurde. Zahlreiche Studien belegen aber, dass in Europa deutlich mehr Menschen durch Hitzewellen sterben als durch Stürme, Hochwasser oder andere Wetterextreme.

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) führt in Zusammenarbeit mit der ZAMG seit einigen Jahren ein Hitze-Mortalitätsmonitoring durch. „In vier der letzten zehn Jahre starben in Österreich mehr Menschen an den Folgen von Hitze als im Straßenverkehr“, sagt ZAMG-Klimaforscher Marc Olefs.

Genauso wichtig wie ein engagierter weltweiter Klimaschutz sind daher in den nächsten Jahren regionale Anpassungsmaßnahmen, zum Beispiel durch Maßnahmen im Städtebau wie Begrünung und Beschattung, um die Auswirkungen der Hitze zu dämpfen.

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Auslieferung aktuellDonnerstag beliefern wir den Raum Wölfnitz - Moosburg - Krumpendorf - Pörtschach. Am Freitag ist Viktring - Klagenfurt - Ebenthal dran. Wir arbeiten mit einer Routenoptimierung um die Routen so kurz und effizient zu halten, wie es nur irgendwie geht. Wenn Sie außerhalb unseres Liefergebietes wohnen, können Sie Ihre Lieferung am Freitag im Hofladen am Biohof Lautemann abholen, wenn Sie das mit uns vorab vereinbaren.

Wir bitten um Beachtung der Mindestliefermenge (€ 20,-) und möchten Sie daran erinnern, dass IMMER ausnahmslos Montag 18:00 Uhr Bestellschluss für die laufende Woche ist. Vielen Dank!
Bestellungen auch an: bestellung@bio-bringts.at oder SMS: 0681 / 10847480 oder Telefonisch: nur Mo und Fr 16 – 18 Uhr, wir rufen aber zurück: 0681 / 10847480.

Das Team von Bio bringt's wünscht Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Kohlbacher-Schneider für Bio bringt's







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