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Aktuelles für die Lieferung am Donnerstag, 12.5., Freitag, 13.5. und Samstag, 14.5.2022

Gemüse: Sie haben die Möglichkeit, die fix zusammen gestellte Gemüsekiste oder die Gemüsesorten einzeln zu bestellen. Es gibt Spinat und frische Rohnen.

Gemüsekiste: 1 kg Karotten, 1 kg Kartoffel mehlig, 1 Kopfsalat, 1 Bund Schnittlauch, 300 g Spinat, 1 Bund Frühlingszwiebeln.

Neu im Programm ist das Buchweizenmehl vom  Bio-Naturhof Tomažej. 

Hurra! Der Vollfrühling ist da! ... und mit ihm der Wiedehopf

Vielerorts ist der Vollfrühling (phänologische Jahreszeit) schon angekommen. Flieder, Apfel und Rosskastanie beginnen zu blühen. Ja, auch am Biohof Lautemann und am Biohof Rohrer stehen die Apfelbäume in voller Blüte und wenn man unter den Bäumen steht, hört man unseren Bienen bei der Arbeit zu. Ihr lautes Summen erzählt uns von süßem Nektar und lässt uns schon von köstlichem Apfelsaft träumen. Gerne denke ich unter den summenden Bienen auch an eine Begegnung mit Kaspanaze Simma im Jahr 2007 zurück, bei der er mir erzählte, dass auf seinem heimatlichen Hof in Andelsbuch im Bregenzerwald ein großer Birnbaum stand, der mit seinen Früchten regelmäßig den gesamten Nahrungs-Kalorienbedarf aller Bewohner des Hofes für einen Monat decken konnte.

Nicht nur die Bienen summen, auch das den Winter über vermisste Vogelkonzert weckt uns schon in den frühen Morgenstunden. In der Streuobstwiese am Biohof Lautemann wurde heuer auch schon zweimal ein Wiedehopf, den Vogel des Jahres 2022, gesichtet. Er bevorzugt Streuobstwiesen als Brutplatz und stochert gern nach Bodeninsekten. Sein auffälliges Federkleid und sein flatternder Flug und sein unverkennbarer Ruf sind heute leider selten geworden.

Streuobstwiesen sind in vielen Teilen Österreichs ein prägender Bestandteil der bäuerlichen Kulturlandschaft. Vor 1960 gab es in Österreich noch ca. 35 Mio. großkronige Obstbäume in der Landschaft. Heute sind nur mehr ca. 4,5 Mio. Bäume und die Tendenz ist rückläufig, dabei wären großflächige Streuobstwiesen in Zeiten wie diesen besonders wichtig: Ein ausgewachsener Obstbaum in einer Streuobstwiese speichert in seinem Leben ca. 1 Tonne CO2. Mit mehr als 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zählt dieser Biotoptyp zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Vor allem das reiche Nahrungsangebot lockt verschiedensten Tierarten wie Insekten, Kleinsäuger und Vögel an. Mit dem Erhalt von Streuobstwiesen können Vogelarten wie der Wiedehopf gefördert werden, denn Nahrung findet er dort genug. Meist fehlt im aber etwas anderes ganz Wichtiges. 

Der Wiedehopf ist ein Höhlenbrüter, das heißt Höhlen sind für die Aufzucht seiner Jungen wichtig. Sein Dilemma dabei ist, dass er selbst keine Höhlen bauen kann. Sein Schnabel ist zwar lang und spitz und perfekt zum Stochern geeignet, aber hämmern kann er damit nicht. Natürlichen Bruthöhlen, wie Spechtlöcher in alten Obstbäumen, sind für ihn optimal, aber solche Bäume werden immer seltener. Neben einem guten Nistplatzangebot ist auch die Nahrungsverfügbarkeit in der Nähe seines Brutplatzes essenziell. Ein halboffener Lebensraum mit abwechslungsreicher, lückiger Bodenvegetation ist für den Wiedehopf optimal. Streuobstwiesen bieten dieser Art sehr guten Lebensbedingungen, vor allem dann, wenn er zusätzliche Unterstützung von uns Menschen bekommt. Das Anlegen von Nisthilfen bei konkretem Brutverdacht lohnt sich immer. Mehr zu Nistkästen für den Wiedehopf.

Und warum heißt der Wiedehopf eigentlich Stinkhahn?

Der Wiedehopf hat zwei ausgeklügelte Abwehrstrategien, die fast jeden Feind in die Flucht schlagen: Die erste Strategie ist für Feinde am unangenehmsten: Wiedehopfe können zielgenau mit Kot spritzen und sich somit zB. fresslustige Hermeline vom Leib halten. Sobald ein potenzieller Feind am Loch erscheint, drehen die Nestlinge mit dem Hinterteil zum Loch und schießen den Eindringlich ab (s. Foto oben). Die 2. Strategie ist weniger explosiv, aber dafür sehr unangenehm in der Nase: Wiedehopfweibchen entwickeln in ihrer Bürzeldrüse während der Brutphase ein stinkiges, braunes Sekret, dass Feinden ein eindeutiges Signal gibt: Ich bin ungenießbar!
Wunderschöne Kamerabeobachtungen einer Wiedehopf-Familie.

Wir danken dem Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL) und seinem Projekt Biodiversitätsmonitoring für die Informationen zum Wiedehopf. 
 
Quellen:
Bio bringt's Bestell-Shop
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Auslieferung aktuellDonnerstag beliefern wir den Raum Wölfnitz - Moosburg - Krumpendorf - Pörtschach. Am Freitag ist Viktring - Waidmannsdorf - St. Martin - Univiertel - Villacher Vorstadt dran. Am Samstag wird Tessendorf - Gottesbichl - Hörtendorf - Niederdorf - Welzenegg - Ebenthal - St. Peter - St. Ruprecht - Innenstadt - Feschnig - Annabichl - Ehrental beliefert. Wir arbeiten mit einer Routenoptimierung um die Routen so kurz und effizient zu halten, wie es nur irgendwie geht. Wenn Sie außerhalb unseres Liefergebietes wohnen, können Sie Ihre Lieferung am Freitag im Hofladen am Biohof Lautemann abholen, wenn Sie das mit uns vorab vereinbaren.

Wir bitten um Beachtung der Mindestliefermenge (€ 20,-) und möchten Sie daran erinnern, dass IMMER ausnahmslos Montag 18:00 Uhr Bestellschluss für die laufende Woche ist. Vielen Dank!
Bestellungen auch an: bestellung@bio-bringts.at oder SMS: 0681 / 10847480 oder Telefonisch: nur Mo und Fr 16 – 18 Uhr, wir rufen aber zurück: 0681 / 10847480.

Das Team von Bio bringt's wünscht Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Kohlbacher-Schneider für Bio bringt's







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