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1. Reiki Grad - Wien 7 - 23. & 24. April 2016
2. Reiki Grad - Wien 7 - 21. & 22. Mai 2016

Reiki Behandlungen und Reiki Coaching inklusive Wiederholung der Einweihung sowie
Einzelkurse
jederzeit auf Anfrage

Eine Liebe ohne Absicht!

Hallo Ihr Lieben!

Ich hoffe Ihr hattet ein schönes Osterfest mit Euren Liebsten!

Am 17. März hatten wir einen sehr schönen und - wie so oft - sehr berührenden Reiki Abend. Es ist wunderschön zu sehen, wie Reiki das Leben von vielen Menschen bereichert und auch als entscheidende Wende im Leben gesehen wird.

Ich hatte für den Reiki Abend eine Meditation vorbereitet, die aufgrund unseres Vorgespräches - meiner Meinung nach - nicht mehr gepasst hat. So entstand eine neue Meditation, bei der die Worte einfach so entstanden. Diese Meditation hat die Teilnehmer sehr berührt und hat mit der Absicht von Reiki zu tun.

Da sie frei gesprochen war, kann ich sie nicht mehr wiederholen. Die Bedeutung der Meditation habe ich nun in eine Geschichte verpackt, die sicherlich jeder schon einmal erlebt hat und - wie so immer - freue ich mich auf Eure Rückmeldung.

Kennt ihr das, wenn man verletzt ist und man würde sich den Dialog mit der Person wünschen, die diese Verletzung ausgelöst hat? Doch dazu kommt es aus diversen Gründen nicht.

Auf die verletzende Situation folgt meist das immer wiederkehrende Auftauchen der schmerzhaften Gefühle und das „Kopf-Kino“, indem man alles überdenkt, was man sagen würde, käme es zu diesem gewünschten Dialog.

Solange die Energie (und Schuldzuweisung) zu der Person gehen, die dies ausgelöst hat, wird es - meinem Erleben nach - zu keiner Heilung kommen. Irgendwann kommt man vielleicht an den Punkt zu sagen
 

„Aus! Es reicht! Wenn ich es mit der Person nicht
lösen kann, dann möchte ich es in mir lösen.“

Und dann hat man die Möglichkeit sich hinzusetzen und nach innen zu schauen. Vielleicht wünschen wir uns, dass unser Schmerz einfach von der Person gesehen wird. Wir möchten zeigen „Schau, das hat mir weh getan. Lass mich damit nicht alleine.“
 

Was können wir also tun?


Wir können dem Schmerz selber diese Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht denkst du dir jetzt: "Aber das tue ich doch schon die ganze Zeit." Ja, aber bisher ist dies hauptsächlich auf der Gedankenebene geschehen – das berühmte Kopfkino, indem sich die Gedanken unermüdlich und vergeblich im Kreis drehen. Immer und immer wieder ausgelöst durch einen Schmerz, den wir nicht spüren wollen. Daher flüchten wir unbewusst in die Gedankenwelt und richten die Energie an die Person im Außen. Bis das Gehirn müde wird, dann haben wir kurze Zeit eine Ruhe. Aber sobald das Gefühl wieder auftaucht und mit ihm eine Menge an Energie, die ihren Auslass sucht, lenkt man sich sofort wieder mit Gedanken ab und leitet die Energie nach außen. Da dies nun bisher keine Heilung gebracht hat, wird es vermutlich auch später keine bringen.

Probieren wir es auf einer neuen Ebene: Wir erlauben uns unseren Schmerz zu fühlen und lassen uns nicht ablenken. Dabei fühlen wir uns in den Schmerz hinein. Wo bzw. in welchem Körperteil spürst du ihn? Vielleicht im Bauch, beim Herzen oder auf den Lungen oder ganz wo anders? Wie fühlt er sich an? Schwer? Starr? Stechend? Ziehend? Pulsierend?

Kannst du deinen Schmerz wahrnehmen? Kannst du deine verletzten Gedanken wahrnehmen?

Ja? Dann kannst du weder Schmerz noch Gedanken sein. Etwas in dir sieht den Schmerz; etwas in dir ist sich der Gedanken bewusst. Die gute Nachricht hier ist: Du brauchst dich mit dem Schmerz nicht zu identifizieren. Ebenso wenig mit deinen Gedanken, die sich ständig verändern und kommen und gehen wie es ihnen beliebt.

Die meisten Menschen empfinde es als Erleichterung zu erkennen, dass sie das "Problem" nicht sind. Mal ist es da, dann ist es wieder weg. Ist diese Trennung zwischen dir und den Gefühlen bzw. Gedanken auch vorhanden, wenn es sich um "positive" Gefühle und Gedanken handelt? Ja. Das sind sie.

Was ich nun persönlich tue, ist NICHTS. Es gibt nur das Schauen auf den Schmerz und auf die traurigen oder wütenden Gedanken. Sonst passiert nichts. Es geht mir nicht darum, dass das Unangenehme nicht sein darf. Es geht mir nicht darum, das Unangenehme weg haben zu wollen. Und auf keinen Fall geht es mir darum auf der Gedankenebene zu verbleiben (d.h. über das Unangenehme nachzudenken und es zu beurteilen).


Der Schmerz IST. Der Gedanke IST.


Es wird nicht beurteilt. Der Schmerz und die Gedanken dürfen einfach sein. Und dann kann Frieden auftauchen. Frieden mit dem was ist. Und mit diesem Frieden taucht häufig das Gefühl einer tiefen bedingungslosen Liebe auf. Und in diesem Moment wird gesehen, dass der Schmerz in dieser Liebe enthalten ist.

Und genau das ist für mich Reiki. Genau das geschieht bei einer Reiki Behandlung. Reiki ist diese Liebe, die immer da ist von Anbeginn der Zeit. Eine Liebe, die keine Absicht kennt und keine Be- oder Verurteilung. Wir wenden Reiki an, um uns ganzheitlich zu heilen, aber die universelle Lebensenergie urteilt nicht und fließt unaufhörlich ganz ohne Absicht.


Reiki ist heilsam, weil es dich absichtslos um- und durchfließt und dir so erlaubt bedingungslose Liebe zu erfahren.


Würde Reiki die Absicht haben dich zu heilen, würde dies bedeuten, dass etwas an dir falsch wäre.  Aber Reiki ist bedingungslose Liebe, die IST. Sie ist selbst vor der Dualität, vor der Frage des „Annehmens“ und „Ablehnens“. Du kannst sie erfahren, wenn du still bist. Wenn du in Frieden mit dem bist, was jetzt gerade ist - egal ob angenehm oder unangenehm. In diesen Momenten fühlst du dich aufgehoben und geliebt. Unabhängig von äußeren oder inneren Umständen. Nutze den Moment, sei jetzt still und schau nach innen.

Liebe ist nicht das Ziel, Liebe ist der Ursprung. (Jeff Foster)

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