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1. Reiki Grad in Wien am 23. & 24. Jänner
2. Reiki Grad in Wien am 13. & 14. Februar
Liebe/r <<Vorname>>!

Das neue Jahr 2016 hat begonnen und meine Website (http://www.reiki-licht.at) hat ein neues Gesicht bekommen (freu mich über Feedback) und wie Ihr sehen könnt, versuche ich mich an einen professionellen Newsletter-Design ;-). Bitte um Entschuldigung, wenn noch nicht alles klappen sollte.

In der Welt geht es indessen rasant weiter. Die Ereignisse können einem Angst machen. Das Problem dabei ist, dass Angst uns lähmt, weil sie nur einen sehr kleinen Blickwinkel zulässt. Angst macht uns handlungsunfähig. Wir werden zum Opfer. Dies ist ein Zustand, den ich nie lange aushalte. So groß ist meine Leidensfähigkeit glücklicherweise nicht.
Diese Worte fallen mir glücklicherweise immer wieder ein, nachdem ich - manchmal fassungslos - die Nachrichten aus aller Welt gelesen habe. Aber das Leben hat unzählige Facetten. Niemand kann wissen, was als nächstes geschieht. Der Blick auf das große Ganze ist für uns verborgen. „Folge den Weg, den die Liebe dir zeigt“…  Bei mir tritt hier sofort Erleichterung ein. Reiki ist ja genau das.

Ich kann die Zukunft nicht voraussagen, ich weiß nicht, was geschehen wird, aber ich weiß, dass Angst, Verallgemeinerungen, Hass und Hetze mich niemals glücklich machen werden; niemals mein Weg sein können. Es zeigt mir, dass meine einzige Möglichkeit darin liegt, Vertrauen zu haben.
 
Aber was ist Vertrauen? Und was ist, wenn es missbraucht wird? Oft höre ich bei meinen Reikikursen eine interessante Erwartungshaltung dabei heraus, die mit Vertrauen überhaupt nichts zu tun hat. "Wenn ich vertraue, dann darf mein Vertrauen nicht verletzt werden!" und „Wenn ich Vertrauen habe, dann muss es schon gut für mich ausgehen.“ Aber ist das wirklich Vertrauen? Wenn ich jemanden vertraue, dass er mich nicht betrügt (egal ob beruflich oder in einer Beziehung), dann habe ich keine Sicherheit. Vertrauen hat mit trauen zu tun. Es gibt keine Sicherheit, aber ich traue mich trotzdem zu vertrauen. Viele Menschen verwechseln Vertrauen mit Wissen. Wenn ich weiß, dass das Leben nur so geschieht, wie ich es mir wünsche oder wenn ich weiß, dass mich eine Person nie betrügen wird, dann ist das kein Vertrauen sondern Wissen (oder Irrglaube). Vertrauen bedeutet offenen Herzens zu sein, egal was passieren kann und danach zu agieren. Das ist, meiner Meinung nach, auch die angenehmere Lebensweise, als ständig in Sorge zu leben, dass etwas passieren kann, was vielleicht nie passieren wird.
 
Und so vertraue ich dem Leben, vertraue mir, vertraue dem was kommt, was immer das auch sein wird. Denn selbst wenn ich nicht vertraue, wird geschehen, was geschieht. Und so öffnet sich das Herz immer mehr. Lässt immer mehr zu; erkennt, dass Zulassen von dem was sowieso geschieht, das einzig vernünftige ist. Denn das Leid ist immer der Widerstand, zu dem was ist.
 
Und dann schalte ich das Internet aus und schaue mich in meiner unmittelbaren Umgebung um und sehe Menschen, die mich lieben und Menschen, die es nicht tun; sehe das mitreißende Lachen meines Sohnes und sein wütendes Weinen, wenn Vorstellungen nicht erfüllt werden; sehe das neugierige Schauen meiner Lamas und Alpakas und den schmerzerfüllten Ausdruck eines Lamas während einer Magen-Kollik, nachdem es von Fremden überfüttert wurde. Ich sehe den Sonnenschein, während mein Gesicht einzufrieren scheint; den Regen, der den Gatsch auf der Weide verursacht; das Vogelgezwitscher als wäre es Frühling; das Knistern des Feuers im Kamin. Und das Gefühl des Vertrauens. DAS ist alles was ist. Jetzt. Und dann atme ich auf. Und bin dankbar. Weil es soviel gibt, wofür ich gerade heute dankbar sein kann.
Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben – das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle
seine Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision.

Das Heute jedoch, recht gelebt,
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.
Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (1207 - 1273)

Alles Liebe

 

Astrid

 

Mag. Astrid Herler

Reiki Meisterin/Lehrerin

Energethik für Mensch und Tier

Biologin (Zoologie/Verhaltensforschung)

Dipl. Fachkraft für tiergestützte Aktivitäten und Fördermaßnahmen

www.reiki-licht.at

www.lama-lady.at

https://www.facebook.com/UsuiReikiLicht

0676 5391012

 

P.S. Wer keine Emails von mir mehr erhalten möchte, bitte ich um kurzen Bescheid. Danke!

 

"Weite beginnt nicht in der Ferne, sondern im Herzen." Thomas Romanus