Copy

Die Notfallmamas    I    Für Unternehmen    I    Für Mitarbeitende   I    Referenzen

Newsletter 12/2019


Mit Diversität dem Fachkräftemangel entgegentreten
Was ist für Mitarbeitende noch wichtiger als Geld?

Tweets zum Thema Vereinbarkeit
Veranstaltungshinweise
Die Notfallmamas inside: TU MÜnchen & Gemeinde Henstedt-Ulzburg

 

 
Liebe Leserin, lieber Leser,

das Thema "Frauen im Arbeitsleben" nimmt in den letzten Wochen viel Raum in Social Media und Personalkreisen ein. Den Auftakt machte eine Schlagzeile der Wirtschaftswoche, wonach Frauen nur nach einer Kündigung in einem neuen Unternehmen Karriere machen können. Auslöser dieses Titels ist die Studie der Unternehmensberatung KPMG "Global Female Leaders Outlook 2019". Die Ergebnisse der Studie beruhen auf den Antworten von mehr als 1.100 Frauen aus 52 Ländern.
Es ist eine hochinteressante Lektüre, die aufzeigt, wie unterschiedlich Frauen in Führungspositionen Themen wie Motivation, technologiegetriebene Innovationen oder auch zeitliche Flexibilität beurteilen. Im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen sowie auch zu anderen Ländern.

Die zweite Schlagzeile passend zum Thema schaffte es sogar in die Tagesschau: "Frauen sind die besseren Chefs." Untersucht hat dies eine schwedische Gewerkschaft, die 5.500 ihrer Mitglieder befragt hat. Unter anderem habe sich herausgestellt, dass man z.B. bei Männern eher davon ausgehe, dass sie etwas vom Job verstehen, aber nicht unbedingt von Menschenführung. Umgekehrt werden Frauen eher Kompetenz (!) und soft skills wie Kooperationsbereitschaft zugetraut. Die Wahrheit liegt sicher, wie meist, in der Mitte, dennoch soll der Report dabei helfen, ein Umdenken in schwedischen Unternehmen zu bewirken. Auch in Schweden sind nach wie vor mehr Führungspositionen mit Männern besetzt als mit Frauen.


Eine informative Lektüre wünscht Ihnen
Ihre Angela Schmidt


Global Female Leaders Outlook 2019/KPMG
Frauen sind die besseren Chefs / Tagesschau


Diversität fördern - Fachkräftemangel mindern

Es ist kein Geheimnis, dass Fachkräfte und auch Führungskräfte nicht mehr so leicht zu finden sind. Dennoch werden vorhandene Potentiale noch viel zu wenig genutzt - die Gründe sind vielfältig.
Zwei Gruppen möchten wir herausgreifen: zum einen Frauen und Mütter. zum anderen ältere Arbeitenehmende, die vielleicht kurz vor oder sogar schon in Rente sind.
Beide Gruppen bieten große unterschiedliche Potentiale und warum sollten Unternehmen auf gut qualifizierte, loyale und motivierte Mitarbeitende verzichten?

Wir haben für Sie einige Vorschläge und Ideen zusammengestellt, die mehr Diversität fördern:

  • Das Vermittlungsportal "The Mom Project" hat 10 Erfolgsfaktoren zusammengestellt, die es Müttern erleichtern, Kinder und Arbeit zu verbinden. "Building a better workplace" heißt die Boschüre. Kurzzusammenfassung: Flexible Arbeitszeiten stehen an erster Stelle...!
  • Unterstützen Sie Väter dabei, in Elternzeit zu gehen - nicht nur für 2 Monate! Denn "die Stellschraube für mehr Diversität sind Männer" sagen Wiebke Ankersen und Christian Berg von der Allbright Stiftung.
  • Bieten Sie auch Männern einen finanziellen Ausgleich zum Elterngeld. Dies macht es für Väter attraktiver, länger in Elternzeit zu gehen. Das kommt wiederum den Müttern und Unternehmen zugute! Hewlett Packard und Nestlé haben sich damit gerade Publicitiy verschafft.
  • Die neue Brückenteilzeit ist bereits ein Erfolgsmodell. Viele Mitarbeitende, vor allem mit Familienaufgaben, wünschen sich mehr zeitliche Flexibilität.
  • Jobsharing bietet viel Flexibilität, von der nicht nur Eltern sondern auch Führungskräfte profitieren!
  • Für mehr Altersdiversität setzt sich Sandra Geißler ein und berät Unternehmen. Sie vereint Generationenunterschiede in der Belegschaft und verringert dadurch beispielsweise Fluktuation durch unzufriedene Mitarbeiter.


Building a better workplace
Männer für mehr Diversität / HANDELSBLATT
Brückenteilzeit / Personalwirtschaft
Jobsharing mehr als nur ein "Muttermodell"
Altersdiversität fördern
Elternzeit bei vollem Gehalt
 

Was ist Mitarbeitenden wichtiger als Geld?

Die Jobplattform Glassdoor hat 5000 Menschen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA befragen lassen, was ihnen wirklich wichtig ist am Arbeitsplatz. Die Zeitschrift Impulse hat die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst: auf Platz 1 steht die Unternehmenskultur.

Lesen Sie hier die Impulse-Zusammenfassung
Studie Glassdoor im Original (engl.)

Das Wirtschaftsmagazin brandeins hat sich vor Weihnachten noch Gedanken zu Incentives für Mitarbeitende gemacht und einige Ideen aufgelistet:

Incentives - wie wäre es damit?
 


Quelle:  Jan Fidler bei morguefile.com

 



ZAHLEN

Weibliche Führungskräfte mit Kindern


Quelle: KPMG

Tweets zum Thema Vereinbarkeit von Familie & Beruf
 

Veranstaltungshinweise

 

Männer. Vereinbarkeitsangebote zielgruppengerecht gestalten.


14. Januar 2020, Frankfurt

Immer mehr Männer möchten berufliche und private Aufgaben vereinbaren. Gleichzeitig erleben betriebliche Akteur*innen, dass Männer Angebote und Maßnahmen nicht so wahrnehmen, wie gewünscht oder gedacht. Vereinbarkeit erscheint häufig eben doch als Thema von bzw. für Frauen. Aber fühlen sich Männer nur nicht angesprochen oder muss die Ansprache anders aussehen? Oder braucht es ganz andere Maßnahmen?

Anmeldung unter:  p.hawel@berufundfamilie.de


 

Business Breakfast "New Work - nur ein Schlagwort oder echter Mehrwert für HR und Unternehmen?

- Nachholtermin -

28. Januar 2020, Düsseldorf

Dr. Isabelle Kürschner erlebt als Auditorin für das audit berufundfamilie, welche Wege Arbeitgeber einschlagen, um weiterhin die besten Talente zu finden und an sich zu binden.
Sie zeigt in einem Impulsvortrag Lösungswege auf, wie man aus festgefahrenen Mustern und Denkweisen ausbrechen und die Frage nach der Vereinbarkeit unter neuen Vorzeichen umsetzen kann.

Info & Anmeldung 
 



2. Väter-Summit 2020


31. Januar 2020, Berlin
 
Mach Dein Vater-Ding – DER VÄTER-SUMMIT 2020
Gemeinsam für mehr Vereinbarkeit!Die Veranstaltung für Väter, die mehr Vereinbarkeit wollen und Unternehmen, die dafür die richtigen Rahmenbedingungen bieten möchten.
Eröffnen wird die Veranstaltung Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.
Spannende Impulse werden u.a. von
Cawa Younosi, HR Director Germany bei SAP und Dr. Silke Borgstedt, Direktorin Sozialforschung beim Sinus Institut erwartet. Podiumsdiskussionen und Tischgespräche rund um die Themen Arbeitszeit, Partnerschaftlichkeit, Flexibilität, Erziehung und vieles mehr runden das Programm ab.

Bei Bedarf wird eine Kinderbetreuung durch Die Notfallmamas angeboten!
 
 

 
 
Die Notfallmamas inside


Die Notfallmamas & KUSTOMA

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Förderlinie Personennahe Dienstleistungen" das Projekt „Kinderbetreuung unterstützt durch online implementierte und mobile Applikationen - KUSTOMA. Das Projekt wird unter der Leitung von Prof. Dr. Isabell M. Welpe am Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München durchgeführt.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Entwicklung von zukunftsfähigen Lösungen zur Kinderbetreuung und anderen Alltagsunterstützungen mittels einer Internetplattform und dazugehöriger mobiler Applikation. Durch die Projektlösung sollen sowohl die Prozesse der Vermittlung als auch die Ausführung der Kinderbetreuung digital unterstützt werden. Die Notfallmamas sind Projektpartner der TU München.


Ausführliche Informationen

Photo: TU München

Warum sich eine Kooperation mit den Notfallmamas lohnt:

Wir präsentieren an dieser Stelle in loser Reihenfolge familienbewußte Unternehmen, die sich für die Vereinbarkeit von Familie & Beruf stark machen. Heute: die Gemeinde Henstedt-Ulzburg.

Kinderbetreuung während Personalversammlungen, Dual Careers ermöglichen sowie die Kinder(notfall)betreuung als niedrigschwelliges Angebot - das sind die Gründe der Gemeinde Henstedt-Ulzburg für eine Kooperation mit den Notfallmamas!




https://www.notfallmamas.de/referenzen.html
SCHLUSSLICHT
 
To-Do-Liste bis Weihnachten!

Damit neben all der Arbeit die privaten Belange nicht zu kurz kommen, haben statista und YouGov die offenen Aufgaben per Umfrage abgefragt. Steht der Besuch eines Weihnachtsmarktes auch bei Ihnen ganz oben?



Quelle: Statista


Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein entspanntes, frohes Weihnachtsfest! Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen auch in 2020 über Familie, Beruf, Vereinbarkeit und mehr zu diskutieren!



Leiten Sie unseren Newsletter gerne weiter, wenn er Ihnen gefallen hat. Oder schreiben Sie uns, wenn Sie Anregungen oder Wünsche haben. Wir freuen uns über Ihr feedback!
Copyright © 2019 Die Notfallmamas GmbH, Alle Rechte vorbehalten.


PROFIL AKTUALISIEREN      NEWSLETTER ABBESTELLEN

Email Marketing Powered by Mailchimp