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Newsletter 11/2019


Gefangen in der Versorgerrolle - Männer nehmen weniger Elternzeit
Wie sehen die rechtlichen Vorgaben bei der Elternzeit aus?
Vorstellungsrunde der Notfallmamas in Bremen

Tweets zum Thema Vereinbarkeit
Veranstaltungshinweise

 
Liebe Leserin, lieber Leser,

bei unseren Business Breakfasts zum Thema New Work lernen wir jedes Mal etwas Neues. Vor 2 Wochen in München waren es z.B. die Punkte "die Mitarbeitenden mitnehmen" und "wie Führungskräfte am ehesten zu überzeugen sind", neue Angebote zu fördern und mitzutragen.
Der erste Aha-Moment war, dass Mitarbeitende befähigt werden müssen, Veränderungen zu bewerkstelligen und nicht "mitgenommen" werden müssen. Was ist z.B. wenn der/die Mitarbeitende nicht mitkommen möchte? Schulungen z.B. erhöhen das Verständnis für Veränderungen und Neuerungen erheblich.
Der zweite Lern-Effekt war, dass Schulungen bei Führungskräften nicht besonders gut funktionieren. Hier haben sich vielmehr eigene Beispiele bewährt.  Z.B. die Geschichte des Abteilungsleiters, der von seinem neuen Status als Alleinerziehendem erzählte. Zuvor lehnte er flexibles Arbeiten und Home office ab, nun aber konnte er die Vorteile am eigenen Leib erleben.
Dazu passt sehr gut die aktuelle Veröffentlichung einer Studie durch TANDEMPLOY, die den Wissenstransfer in Unternehmen von Führungskräften und Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung untersucht hat.
Falls Sie Interesse am Austausch haben und Impulse für Ihre eigene Arbeit möchten, laden wir Sie gerne nach Frankfurt ein - hier findet im November unser letztes Business Breakfast in diesem Jahr statt. Näheres siehe Veranstaltungshinweise.


Eine informative Lektüre wünscht Ihnen
Ihre Angela Schmidt


Business Breakfast New Work
Studie: Wissen als Machtinstrument vs. Wissen als Ermächtigungsinstrument


Warum nehmen Väter weniger Elternzeit als Mütter?

Trotz aller Angebote, Väternetzwerken, Gleichberechtigungsdebatten und mehr Müttern im Beruf nehmen Väter nach wir vor weniger Elternzeit als Mütter. Zwar hat die Zahl der Elternzeit nehmenden Väter zugenommen, aber in der Mehrheit nehmen diese lediglich 2 Monate Elternzeit, wohingegen Frauen durchschnittlich 8 Monate in Elternzeit sind.
Lt. einer Studie des DIW in Berlin sind es vor allem 2 Gründe, weswegen Väter auf die Elternzeit verzichten - auch wenn sie diese gerne nehmen würden.
Größter Hinderungsgrund sind finanzielle Einbußen, da der Verdienst des Mannes in vielen Fällen deutlich höher liegt, als der der Mutter und somit die Einschnitte bei einer Begrenzung auf 1.800 EUR/Monat höher sind. Hier bieten schwedische Unternehmen bereits ein Ausfallgeld an, um Väter zur Elternzeit zu animieren.
Der zweite Grund sind Befürchtungen, dass die Elternzeit negative berufliche Konsequenzen haben könnte. Obwohl diese Bedenken in vielen Fällen nicht zutreffen, ist die Datenlage bisher nicht ausreichend, um diese wissenschaftlich zu entkräften.
Lesen Sie hier auch einen aktuelle Bericht eines Mitarbeitenden im Bundestag.


DIW-Studie
"Papa, warum arbeitest Du immer?" /ZEIT
Elternzeit oder Karriere: Der Druck der Väter/bento
 


Grafik: DIW Berlin


Was ist rechtlich bei der Elternzeit zu beachten?

Der Anspruch auf Elternzeit für Mütter und Väter ist im  § 15 BEEG geregelt. Grundsätzlich haben alle Arbeitnehmenden sowie Auszubildenden Anspruch auf Elternzeit, die mit ihrem Kind in einem Haushalt leben und dieses betreuen.
Für welchen Zeitraum ein Antrag auf Elternzeit gestellt werden kann, wie die Ankündigungsfristen aussehen, ob die Elternzeit aufgeteilt werden kann und viele Formalitäten mehr, hat der Human Resources Manager in einem Artikel für Arbeitgebende zusammengefasst.

Den kompletten Artikel lesen Sie hier.



Die Notfallmamas in ZEIT online:

Unter dem Titel: "Und wer passt jetzt auf mein Kind auf?" hat ZEIT online ganz aktuell Möglichkeiten zusammengefasst, was Arbeitnehmende und Unternehmen tun können, wenn ein Betreuungsnotfall droht.
Neben ehrenamtlichen Organisationen sind auch Familienservices wie famPLUS erwähnt oder noch unbekanntere Lösungen wie Coworking mit Kinderbetreuung.
Den ganzen Artikel können Sie hier lesen:


"Und wer passt jetzt auf mein Kind auf?"

„Was bedeutet Diversity für Sie, Frau Nikutta?“

Sigrid Nikutta, designierte DB Cargo-Chefin, hat als Vorstandsvorsitzende die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) saniert und wurde bekannt, weil sie Gehälter ihrer Führungskräfte vom Frauenanteil bei Neueinstellungen abhängig machte. Im Podcast spricht sie darüber, ob die Chefs der Zukunft eher Mitarbeiter-Coach oder Alphatier sein sollten und warum sie den Begriff „Frauenförderung“ ablehnt.

Chefgespräch - podcast WirtschaftsWoche
 


Quelle:  www.picjumbo.com auf Pixabay
 



ZAHLEN

Familienbild im Wandel
Nur noch 28 Prozent der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren bevorzugen ein Familienmodell, in dem der Vater voll arbeitet und die Mutter in Teilzeit.
84 Prozent der Befragten meinen, ein Vater solle so viel Zeit wie möglich mit den Kindern verbringen.


Quelle: Süddeutsche Zeitung & BMFSFJ

Tweets zum Thema Vereinbarkeit von Familie & Beruf
 

Veranstaltungshinweise

 

Business Breakfast "New Work - nur ein Schlagwort oder echter Mehrwert für HR und Unternehmen?


21. November 2019, Frankfurt

Dr. Isabelle Kürschner erlebt als Auditorin für das audit berufundfamilie, welche Wege Arbeitgeber einschlagen, um weiterhin die besten Talente zu finden und an sich zu binden.
Sie zeigt in einem Impulsvortrag Lösungswege auf, wie man aus festgefahrenen Mustern und Denkweisen ausbrechen und die Frage nach der Vereinbarkeit unter neuen Vorzeichen umsetzen kann.
 



Seminar: Familien- und lebensphasenbewusste Führung

14. November, Düsseldorf
 
Erweitern Sie in diesem Seminar Ihr Führungswissen um den Aspekt der familien- und lebensphasenbewussten Führung. Im Austausch mit anderen Führungskräften können Sie sich kritisch mit den individuellen Ansprüchen der Mitarbeitenden, den Arbeitserfordernissen und der betrieblichen Gerechtigkeit im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben auseinandersetzen. Das Seminar bietet ausreichend Gelegenheit, das neu gelernte Wissen auf die Praxis zu übertragen und eigene Fallbeispiele zu diskutieren.

Anmeldung unter:  p.hawel@berufundfamilie.de



Seminar:
Führen im zeitlich und örtlich flexiblen Umfeld


26. November 2019, Mannheim

Die Möglichkeit mobilen Arbeitens ist ein wichtiges Element einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik. Neben dem Arbeiten von Zuhause kommt es zu immer vielfältigeren Varianten dieser Arbeitsform. Die Anforderungen an Führungskräfte, ihre Mitarbeiter*innen und Ihre Teams dezentral erfolgreich und ergebnisorientiert zu führen, steigen.
 
 

 
 
Die Notfallmamas inside


Die Notfallmamas stellen sich in Bremen vor!

Die Universität Bremen hat im Oktober 2019 ihr familienfreundliches Angebot für Mitarbeitende um eine Kinderbetreuung für Notfälle erweitert. Die Notfallmamas stellten sich während eines Infotermins mit Universitäts-Kanzler Dr. Martin Mehrtens vor und informierten über das Betreuungsmodell. Ein reger Austausch mit Fragen & Antworten aller Beteiligten zeigte, wie groß das Interesse war. Beim anschließenden Foto-Termin wurde der Start auch für die Website der Uni Bremen festgehalten.

Photo: Uni Bremen

Warum sich eine Kooperation mit den Notfallmamas lohnt:

Wir präsentieren an dieser Stelle zukünftig in loser Reihenfolge familienbewußte Unternehmen, die sich für die Vereinbarkeit von Familie & Beruf stark machen. Heute: die comdirect bank AG.

Familienfreundliche Angebote sind gut für Unternehmen und Mitarbeitende! Die erfolgreiche comdirect bank AG bietet einen ganzen Strauß an Maßnahmen an - auch die Kinder(notfall)betreuung der Die Notfallmamas GmbH.


SCHLUSSLICHT
 
Das Kind im Manager

Führungskräfteworkshops oder Kreativ-Seminare bieten schon länger die Arbeit mit LEGO-Steinen an, um trockenen Powerpoint-Präsentationen etwas "Griffigeres" entgegenzusetzen.
Nun ist auch PLAYMOBIL in das Coaching-Geschäft eingestiegen und bietet einen Coaching-Koffer an, der neben weißen Figuren zum selber bemalen auch diverse Accessoires beinhaltet.


Playmobil im Büro - SPIEGEL



Foto: Die Notfallmamas

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