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Newsletter Solidaritätsnetz Bern Dezember 2019

Newsletter Dezember 2019

Ihr lest gerade den Newsletter vom Solidaritätsnetz Bern

Solidarisch Momos essen für illegalisierte Tibeter*innen


  • Was? Momos essen und damit die Lebensbedingungen von illegalisierten Tibeter*innen verbessern
  • Wo? Zentrum5, Flurstrasse 26b, 3014 Bern
  • Wann?  18. Dezember 2019 ab 18.30 Uhr

Fast 8000 Tibeterinnen und Tibeter leben in der Schweiz, einem Teil von ihnen wird jedoch das Bleiberecht abgesprochen. Als abgewiesene Asylsuchende leben sie von der Nothilfe. Weil ihnen Papiere fehlen und ihnen in China Verfolgung und Folter drohen, können sie nicht ausreisen. In der Zwischenzeit haben sie sich in der Schweiz hervorragend integriert. Um ihnen eine Perspektive in der Schweiz zu ermöglichen, reichte die Arbeitsgruppe „Free Swiss Tibetans“ am 9. Dezember beim Migrationsdienst Bern über 20 Härtefallgesuche für sie ein. Das SRF Echo der Zeit und die Berner Zeitung berichteten.

Um die Lebensbedingungen der illegalisierten Tibeter*innen zu verbessern, findet am 18. Dezember 2019 zudem ein Soli-Event im Zentrum5 statt.

Kommt zahlreich und verköstigt euch mit traditionell zubereiteten Momos für dieses dringliche Anliegen!

Bitte anmelden unter: admin@solidaritaetsnetzbern.ch

 
Weitere Hintergrundinformationen findet ihr auf free-swiss-tibetans.ch

Fimreihe Flucht


  • Was? Filmreihe zum Thema Flucht
  • Wo? Im Kino in der Reitschule
  • Wann? 14., 20. & 21.Dezember 2019, jeweils ab 20.00

Im Jahr 2018 wurden jede Minute fünfundzwanzig Personen gezwungen zu flüchten. Gemäss der UNO waren Ende 2018 über 70,8 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht und benötigten Schutz vor Krieg, Konflikt und Verfolgung.

Eine grosse Mehrheit flüchtete jedoch nicht nach Europa, sondern blieb innerhalb ihres Landes. In der Filmreihe zum Thema Flucht, erkunden der Verein Solidaritätsnetz Bern und das Kino in der Reitschule verschiedene Aspekte der Flucht.

Lernen Sie mit uns mehr über die Beweggründe zur Flucht, über eine Flucht voller Hindernisse und über die Schwierigkeiten eines Lebens in einem neuen Land. Wir sind sicher, dass Sie ein vertieftes Verständnis zur Flucht bekommen werden, wenn Sie diese Filme mit uns anschauen.
 
Diesen Dezember zeigen der Verein Solidaritätsnetz Bern und das Kino in der Reitschule vom 06.12. - 21.12. neun Filme, die verschiedene Aspekte der Flucht erläutern. Die Filme, ob Dok-, Spiel- oder Kurzfilme, geben einen Einblick in die Beweggründe der Flucht, einer Flucht voller Hindernisse und über die Schwierigkeiten eines Lebens in einem neuen Land.
 
Mehr Infos zu den Filmen findet ihr auf kino.reitschule.ch und solidaritaetsnetzbern.ch und auf unserem Flyer

Petition: Für eine menschliche Schweizer Politik gegenüber Asylsuchenden aus Eritrea

Die Schweizer Politik gegenüber eritreischen Asylsuchenden ist zunehmend restriktiv. Sie ist eine der restriktivsten in Europa, und dies trotz der systematischen Menschenrechtsverletzungen in Eritrea.

Die UNO-Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtslage in Eritrea zeichnet in ihrem letzten Bericht (Juli 2019) ein erdrückendes Bild dieses Landes. Es gibt willkürliche Festnahmen, Menschen verschwinden oder werden unbegrenzt inhaftiert, der Militärdienst ist extrem streng und repressiv – und rechtliche Garantien sind inexistent.

Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) bestätigt die vom SEM angeordnete Wegweisung einer zunehmenden Zahl von Gesuchstellern nach Eritrea. Und dies, obwohl das BVGer selber eingesteht, dass die Informationen aus diesem Land extrem unsicher sind, und trotz zweier Verurteilungen der Schweiz durch den UNO-Ausschuss gegen Folter (CAT) im Jahr 2018. Da Wegweisungen nach Eritrea immer noch unmöglich sind, setzt diese Politik der Schweiz eine grosse Zahl Asylsuchender buchstäblich auf die Strasse, indem sie ihnen auf unbestimmte Zeit nur noch Nothilfe gewährt. Die Folge ist eine für all diese Personen unmenschliche und unzumutbare Situation.

Unterschreibe jetzt die Petition von ACAT, damit die Schweiz endlich ihren Schutzauftrag gegenüber Menschen, die aus dieser hermetisch geschlossenen Diktatur geflüchtet sind, wahrnimmt.
 
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Beratung: Di 14-17 Uhr, Do 9 - 11.30 Uhr oder nach Vereinbarung

 
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