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Newsletter September 2021

DEMOS & EVENTS IM SEPTEMBER UND OKTOBER 2021
Aktion von Amnesty am 23. September: Forderung der Aufnahme von Afghan*innen in der Schweiz

Die Situation in Afghanistan wird von Tag zu Tag schlimmer und die Schweiz unternimmt nichts.
Während der Herbstsession werden wir den Bundesrat auf dieses Fehlverhalten aufmerksam machen. Zusammen mit aktiven Organisationen hat Amnesty International eine symbolische Aktion zur Evakuierung von Afghan*innen geplant. Der Städteverband unterstützt die Forderungen und unterschreibt die Medienmitteilung.

Datum: Donnerstag, 23. September 2021
Ort: Bundesterrasse, Bern
Zeit: 12:15 Uhr

Botschaften:
  • Sofortige Aufnhame eines grossen Kontingentes von bedrohten afghanischen Staatsangehörigen.
  • Stopp der Abschiebung von Afghan*innen nach Afghanistan und in Dritt- oder Dublin-Länder, die weiterhin nach Afghanistan abschieben.
  • Regularisierung aller afghanischen Staatsangehörigen in der Schweiz.
Die Aktion stellt den Handlungsbedarf der Schweiz dar. Wir versammeln uns mit farbigen Regenschirmen, welche die Aufschrift «WELCOME. BIENVENUE. WILLKOMMEN» tragen (jeder Regenschirm trägt einen Buchstaben, diese werden aneinander gereiht). Das Transparent in der Luft trägt die Aufschrift: «Die Schweiz KANN und MUSS handeln». Auf dem Transparent unten wird «AFGHANISTAN: Lässt niemanden im Regen stehen!» stehen. (Zur besseren Vorstellung findet ihr ein Beispielbild im Anhang.)
 
Ablauf:
  • Mobilisierung von Personen, welche vor Ort mitmachen können
  • Treffpunkt um 11:30 Uhr vor dem Amnesty Lokal (Speichergasse 33, 3011 Bern) – Wir laufen dann gemeinsam auf die Bundesterrasse.
  • Wer einen farbigen Regenschirm hat, darf diesen gerne mitbringen

Demonstration am 2. Oktober // 14 Uhr // Schützenmatte, Bern

Aufgerufen von 3Rosen gegen Grenzen, Autonome Schule Zürich, Droit de rester (FR, NE, VD), Choosehumanity, evakuierenJETZT, Freiplatzaktion Zürich, Migrant Solidarity Network, migrantische Selbstorganisation PangeaKolektif, Poya solidaire, Solidarité Tattes, Solidarité sans frontières, Solidaritätsnetz, Stopisolation, ROTA migrantische Selbstorganisation, Wo Unrecht zu Recht wird
Wir stellen aufgrund jahrelanger Erfahrung fest: Die von der Schweiz betriebene Asylpolitik verstösst gegen die Menschenrechte und verletzt tagtäglich die Menschenwürde von Geflüchteten.

Wir - das sind 3Rosen gegen Grenzen, Autonome Schule Zürich, Droit de rester Fribourg, evakuierenJETZT, Migrant Solidarity Network, migrantische Selbstorganisation PangeaKolektiv, Poya solidaire, Solidarité Tattes, Solidarité sans frontières, Solinetz Bern, Stopisolation, Rota migrantsiche Selbstorganisation,
Wo Unrecht zu Recht wird – wollen mit dieser Demonstration zeigen, dass wir vereint gegen dieses inakzeptable System ankämpfen. Die Ereignisse der letzten Monate haben uns einmal mehr gezeigt, dass sich die Zustände grundlegend ändern müssen:

Nein zu physischer, psychischer, sozialer und wirtschaftlicher Gewalt gegen geflüchtete Menschen!

>>>   Wir fordern für alle in der Schweiz anwesenden Afghaninnen und Afghanen den Flüchtlingsstatus.  Darüber hinaus müssen die Aufnahme von Menschen aus Afghanistan sowie Familiennachzüge schnell und unbürokratisch ermöglicht werden.
>>>   Wir fordern für neu Angekommene eine Unterbringung in Wohnungen und Zugang zu professioneller psychologischer und sozialer Unterstützung sowie eine unabhängige Rechtsvertretung. Die heutigen geschlossenen und von der Zivilgesellschaft isolierten Bundesasyllager sind keine geeigneten Unterkünfte für neu angekommene Menschen (inkl. Kinder und Jugendliche). Sie fördern und erfordern erwiesenermassen psychische und physische Gewalt hinter ihren Mauern.
>>>    Wir fordern die sofortige Abschaffung des Nothilfesystems. Alle abgewiesenen Asylsuchenden müssen ihren Fall im Hinblick auf eine Legalisierung (Härtefälle) überprüfen lassen können. Sie sollen Anspruch auf Sozialhilfe, auf angemessenen Wohnraum sowie auf eine ihren Bedürfnissen entsprechende medizinische Versorgung haben.
>>>    Wir fordern einen Stopp der Kontroll- und Abschottungspolitik. Anwesenheitspflicht, tägliche Polizeikontrollen und die Isolation von der Gesellschaft machen die Menschen in den Camps kaputt. Wir verurteilen die Kriminalisierung von Personen ohne Papiere und die Verhängung von Geld- und Haftstrafen für illegalen Aufenthalt. Kein Mensch ist illegal!
>>>    Wir fordern einen generellen Stopp von Ausschaffungen, da sie das Bedürfnis nach materieller und physischer Sicherheit geflüchteter Menschen missachten. Dazu gehören auch die besonders besorgniserregenden Ausschaffungen nach Äthiopien und Eritrea.
Wir fordern die Abschaffung von Frontex und das sofortige Ende der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der europäischen Grenzagentur.
>>>   Wir fordern die sofortige Evakuierung aller Lager rund um das Mittelmeer, insbesondere von Moria. Das lächerliche Kontingent, das die Schweiz aufzunehmen gedenkt, beschämt uns. Mehrere Gemeinden und Städte haben sich bereit erklärt, Menschen aus den Lagern aufzunehmen. Wir haben Platz!
>>>   Wir fordern den Rückzug der Schweiz aus dem Dublin-Abkommen und, bis dahin, eine konsequente und humane Anwendung der Souveränitätsklausel.
 
Schliesslich fordern wir, was selbstverständlich sein sollte: das Recht auf ein freies und würdiges Leben für Alle.


 

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