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Newsletter Januar 2017
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Liebe BKZ-Mitglieder und Interessierte

In diesem Newsletter informieren wir Sie zu folgenden Themen:
  • Regierungsrat darf ProMobil kein Kostendach auferlegen
  • Postulat „Betreutes Wohnen statt verfrühter Heimeintritt"
  • Selbstbestimmt wohnen ist im Kanton Zürich kaum finanzierbar
  • Hindernisfreier Verkehrsraum: Jetzt spricht die Ampel
  • Interpellation „Hindernisfreiheit bei den Bundesbauten“
  • Die nationale Behindertenpolitik soll vertieft werden
  • Entschädigung für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
  • Der IV droht eine neue Sparrunde
  • Arbeitsfähig auf dem Papier, chancenlos in der Realität
  • ARD Radio-Feature „Schwer behindert“
  • Peerausbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

BKZ News

Kundgebung ProMobil

Regierungsrat darf ProMobil kein Kostendach auferlegen

Eigentlich wollte der Zürcher Regierungsrat bei der Behindertentransport-Stiftung ProMobil sparen. Dafür besteht aber keine Rechtsgrundlage, bestätigt nun das Verwaltungsgericht, nachdem der Kantonsrat im Dezember das Budget fürs 2017 bereits korrigiert hat.
Zum Artikel "Regierungsrat darf ProMobil kein Kostendach auferlegen"

Kantonale News

Postulat „Betreutes Wohnen statt verfrühter Heimeintritt"

Die Kantonsrätinnen Silvia Rigoni und Linda Camenisch möchten von der Zürcher Regierung wissen, wie verfrühte Heimeintritte vermieden werden können. Der Regierungsrat wird gebeten darzulegen, welche Anpassungen auf Gesetzes- und Verordnungsstufe nötig sind, damit Betreutes Wohnen ausserhalb von Heimen eine Alternative zum verfrühten und dadurch unnötigen Heimeintritt werden kann.
Zum Postulat "Betreutes Wohnen statt Heimeintritt"

Selbstbestimmt wohnen ist im Kanton Zürich kaum finanzierbar

Nach Jahren im Wohnheim zieht der schwer behinderte Tobias Biber in eine eigene Wohnung. Doch nun gefährden sparwütige Ämter seine neu gewonnene Freiheit.
Zum Artikel "Selbstbestimmt wohnen ist im Kanton Zürich kaum finanzierbar"

Hindernisfreier Verkehrsraum: Jetzt spricht die Ampel

«Danke, es wird gleich grün»: Die Lichtsignalanlage ist weiblich und hilft Sehbehinderten über die Strasse. Eine Schweizer Premiere in Winterthur.
Zum Artikel "Hindernisfreier Verkehrsraum: Jetzt spricht die Ampel"

Nationale News

Interpellation „Hindernisfreiheit bei den Bundesbauten“

Stellungnahme des Bundesrates: Der Bundesrat begrüsst und unterstützt die gesetzlichen Vorgaben und Normen, dass neue oder zu erneuernde öffentliche Bauten für Menschen mit einer Behinderung zugänglich sein müssen.
Zur Interpellation und Stellungnahme

Die nationale Behindertenpolitik soll vertieft werden

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zeigt in einem Bericht auf, wie die Gleichstellung in allen Lebensbereichen verankert und speziell in der Arbeitswelt gefördert werden kann. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. Januar 2017 den Bericht zur Kenntnis genommen und das EDI beauftragt, die Massnahmen mit den Kantonen und Verbänden zu diskutieren. Als eine erste Massnahme wird zur einer nationalen Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung eingeladen.
Medienmitteilung des EDI
Informationen Konferenz zur Arbeitsmarktintegration
Medienmitteilung Inclusion Handicap
Medienmitteilung Agile

Entschädigung für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen

Opfer von Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen (Verdingkinder, Fremd-/Heimplatzierungen, Zwangssterilisationen, etc.) können ab sofort bis 31. März 2018 ein Gesuch für Entschädigung stellen.
Wegleitung für die Entschädigung
Anlaufstelle für Opfer

Der IV droht eine neue Sparrunde

Der Bundesrat schickt demnächst eine neue Reform der Invalidenversicherung ans Parlament. Die bürgerlichen Parteien wollen daraus eine Sparvorlage machen.
Zum Artikel im Tagesanzeiger

Schwerpunkte

Arbeitsfähig auf dem Papier, chancenlos in der Realität

Das Problem bei der IV löst sich nicht mit einer Verlagerung anfallender Kosten in die Sozialhilfe. Menschen mit Behinderungen müssen wieder eine echte Chance für eine Anstellung erhalten.
Zum NZZ-Artikel

ARD Radio-Feature „Schwer behindert“

Die Arbeitslosigkeit von Schwerbehinderten bleibt hoch, obwohl sich die Lage am Arbeitsmarkt insgesamt verbessert und Unternehmen über Fachkräftemangel klagen. Immer wieder vermitteln Arbeitsagenturen und Jobcenter hoch qualifizierte Schwerbehinderte allenfalls an Behinderteneinrichtungen oder in Computerkurse, nicht jedoch auf Stellen, die ihren Fähigkeiten entsprechen. Und dies obwohl Deutschland 2007 als einer der ersten Staaten die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen, auch im Arbeitsleben, verbietet.
Zum ARD Radio-Feature

Veranstaltung

Peerausbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten 

Angebot von mensch-zuerst Schweiz, Beginn im März 2017,
jeweils Freitag, 9.00 – 17.00 Uhr, in Rorschach.
Informationen (PDF)
Freundliche Grüsse
Marianne Rybi und das BKZ Team

Behindertenkonferenz Kanton Zürich BKZ

Kernstrasse 57
8004 Zürich
Tel. 043 243 40 00
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