Copy
Bitte beachten Sie diese Pressemitteilung mit Bildern und Text zur freien Verwendung.
View this email in your browser

St. Galler Rennfahrer Robert Natau weiter erfolgreich

Eine erfolgreiche Saison geht für den St. Galler Rennfahrer Robert Natau dem Ende entgegen. Am sechsten von sieben Läufen des ADAC Dacia Logan Cups in Oschersleben am vergangenen Sonntag fuhren Tross (D), Sobek (D) und Natau (CH) ihren Wagen mit der Startnummer 207 in einem spannenden Rennen auf den dritten Platz. Dabei ging es äusserst knapp zu: "Noch zwei, drei Runden, dann wäre auch der zweite Platz möglich gewesen!", so Natau, der den dritten und letzten Abschnitt des 2-Stunden-Rennens bestritt.

Bereits zuvor stand Natau auf dem Podest, als er zusammen mit Eleen Kleemann (D) und Björn Dietrich (D) in der Nummer 210 im fünften Lauf auf den zweiten, und in Lauf vier auf den dritten Platz fuhr.

Feuchtes Training, kurzes Qualifying
Das Herbstwetter machte das Training am frühen Morgen zu einer besonderen Herausforderung, da die Strecke ungleichmässig feucht und damit enorm unberechenbar war. Als schnellster des Trainings ging Tross hervor, welcher damit das Qualifying fuhr.
Aufgrund eines Crashs und nachfolgender Aufräumarbeiten im Qualifying blieb ihm aber kaum Zeit, eine gute Rundenzeit zu fahren, was dem Team den sechsten Startplatz einbrachte.
Spannendes Rennen
Der vergangene sechste Lauf gehörte mit zu den spannendsten der Saison. Über mehrere Runden kämpfte das Feld verbissen um die Führung, wobei es auch die eine oder andere Berührung gab. Tross, welcher den ersten Stint fuhr, hielt sich geschickt aus dem Getümmel heraus, verlor aber nicht den Anschluss an das Feld. Auf Platz vier liegend übergab er an Neufahrer Sobek, welcher sich von Runde zu Runde verbesserte und damit den vierten Platz beibehielt, aber doch einige Meter zurückfiel. Damit lag es an Natau, gegen Schluss des Rennens in wilder Aufholjagd noch den dritten Platz zu erobern, und nur die karierte Flagge verhinderte noch das Erreichen des zweiten Platzes.
"Natürlich gibt es immer Verbesserungspotential, aber ich bin mit meiner heutigen Leistung absolut zufrieden!", so Natau.
Vorfreude aufs Finale
Ende November steht der siebte und letzte Lauf des Dacia Logan Cups an. "Da legt sich natürlich jeder nochmal so richtig ins Zeug - es wird also noch einmal richtig spannend!", so Natau, welcher die Zeit bis dahin für Simulatortrainings nutzen möchte.
Zudem steht für Natau in zwei Wochen der Lizenzlehrgang für die "grosse" Rennlizenz an: "Wer weiss, was nächstes Jahr für mich bringt - da möchte ich natürlich unbedingt das nötige Rüstzeug mitbringen."
Die Story
Welcher kleine Junge oder Mädchen träumt schon nicht davon, einmal Rennfahrer zu sein? Vielleicht nur mal ein Rennen zu bestreiten? Einmal ein Auto so richtig auszufahren?
Aber wer weiss schon, was es braucht, Rennfahrer zu werden? Schliesslich sieht es doch meistens so aus: Entweder man ist Rennfahrer, oder man ist es nicht.

Robert Natau hat sich in den Kopf gesetzt, herauszufinden, wie man Rennfahrer wird. Erste Erkenntnis: um wirklich richtig gross rauszukommen, müsste man von Kindesbeinen an Go-Kart fahren, denn in den Königs-Ligen kommt es wirklich auf jedes kleinste Quäntchen Zeit und Geschwindigkeit an, und das will gelernt sein.
Welche Optionen stehen einem also als Erwachsener offen? Natau streifte Wochenlang durch Foren und Websites. Fährt man einmal ein Bergrennen mit? Benötigt man ein eigenes Auto? Das Schicksal führte ihn schliesslich zu einem Inserat für eine sogenannte Fahrersichtung des ADAC, durchgeführt von Pfister Racing. Hier kann jeder Teilnehmer einmal zeigen, was er so drauf hat, und erhält gleichzeitig wertvolle Tipps zu Fahrtechnik und Marketing.

Die Teilnahme an der Fahrersichtung im Herbst 2014 sollte sich als wichtiger Einstiegspunkt für die Rennfahrerkarriere für Robert herausstellen: Denn obwohl er den hohen Ansprüchen des Prüfers offensichtlich nicht genügte, nahm er wertvolle Kontakte und den Willen, es dem Prüfer Andreas Pfister aus der ETCC noch so richtig zu zeigen.
Kaum zuhause, erwarb er also eine komplette Heimsimulations-Ausrüstung: Ein Rennlenkrad mit Schalthebel für den PC, und eine hochmoderne 3D-Brille von Oculus. Damit trainierte er unermüdlich über den Winter die Abläufe: Das gleichzeitige Bremsen und Schalten, das Bremsen nur vor, niemals in der Kurve, die richtige Linie.

Als der Frühling kam, war er bereit: Er meldete sich für den Testtag des Chevrolet Cruze Cups am Hockenheimring an.
Dort fuhr er erneut mit Andreas Pfister als Beifahrer seine Runden, und erntete dieses Mal grosses Lob: Da habe sich durchaus so einiges getan, so die Aussage von Pfister.
Durch dieses Feedback bestärkt, meldete sich Robert gleich für den Dacia Logan Cup im Pfister Racing Team an, und fährt seitdem von Erfolg zu Erfolg.

Doch damit ist der Werdegang zum Rennfahrer noch lange nicht abgeschlossen - zu gross ist das Verbesserungspotential, zu gross die Herausforderung, sich weiterhin zu messen, und den schmalen Grat zu gehen zwischen Geschwindigkeit und Kiesbett.
Nächste Etappe auf dem Weg zum Rennfahrer ist auf jeden Fall der Erwerb der deutschen Nationale A-Lizenz, die zum Mitfahren bei grösseren Rennen und stärkeren Klassen berechtigt. Was danach folgt, steht aber noch in den Sternen.
Bilder zur freien Verfügung
Robert Natau auf der Jagd
Spannendes Training bei nasser Fahrbahn
Natau steigt ein für seinen Stint
Thorsten Tross und Robert Natau (rechts) mit Auto
Vor der Amman--Kurve
Robert Natau (1983), aus St. Gallen, fährt seit Frühjahr 2015 erfolgreich Tourenwagenrennen im ADAC Dacia Logan Cup.

Kontakt:
robert@natau.ch
+41 76 541 99 03
Copyright © 2015 Robert Natau, All rights reserved.


Want to change how you receive these emails?
You can update your preferences or unsubscribe from this list

Email Marketing Powered by Mailchimp