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BISS-aktuell
02 | 2018
Liebe Mitglieder, liebe Freunde, liebe Interessierte,
 
In diesem Rundbrief informieren wir über
  • die neue Datenschutzverordnung DSGVO und Ihr Rundbrief-Abonnement,
  • die erfolgreiche Teilnahme von BISS am Deutschen Seniorentag 2018,
  • das Positionspapier „Ältere Lesben und Schwule fordern gesellschaftliche Teilhabe“
  • die Entschädigungshotline 0800 - 175 2017, die wieder an den Start geht,
  • BISS beim CSD in Kiel
  • den Workshop „Vor-Ort-Arbeit stärken“ in Hannover
  • die neue Handreichung der Fachberatung NRW „immer dabei“
  • und geben einen Ausblick auf Termine.
 
Viel Vergnügen beim Lesen!

Viele Grüße aus der Geschäftsstelle in Köln
Der Vorstand

 
Datenschutzverordnung (DSGVO)
Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „MailChimp“, einer Newsletterversandplattform des US-Anbieters Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA.

Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfänger, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von MailChimp in den USA gespeichert. MailChimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann MailChimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfänger kommen. MailChimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfänger jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben.
Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von MailChimp. MailChimp ist unter dem US-EU-Datenschutzabkommen „Privacy Shield“ zertifiziert und verpflichtet sich damit die EU-Datenschutzvorgaben einzuhalten. Des Weiteren haben wir mit MailChimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich MailChimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzer zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiter zu geben. Die Datenschutzbestimmungen von MailChimp können Sie hier einsehen: https://mailchimp.com/legal/privacy/

Statistische Erhebung und Analysen
Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von MailChimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Diese Informationen werden zur technischen Verbesserung der Services anhand der technischen Daten oder der Zielgruppen und ihres Leseverhaltens anhand derer Abruforte (die mit Hilfe der IP-Adresse bestimmbar sind) oder der Zugriffszeiten genutzt.
Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wann sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfängern zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben, noch das von MailChimp, einzelne Nutzer zu beobachten. Die Auswertungen dienen uns viel mehr dazu, die Lesegewohnheiten unserer Nutzer zu erkennen und unsere Inhalte auf sie anzupassen oder unterschiedliche Inhalte entsprechend den Interessen unserer Nutzer zu versenden.

Kündigung/Widerruf
Sie können den Empfang unseres Newsletters jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen. Damit erlöschen gleichzeitig Ihre Einwilligungen in dessen Versand via MailChimp und die statistischen Analysen. Ein getrennter Widerruf des Versandes via MailChimp oder der statistischen Auswertung ist leider nicht möglich.
Einen Link zur Kündigung des Newsletters finden Sie am Ende eines jeden Newsletters.
Eine ausführliche Erklärung mit den Rechtsgrundlagen zur Datenschutzverodnung finden Sie unter www.schwuleundalter.de/datenschutz
Deutscher Seniorentag in Dortmund
  • Bundesweite Interessenverbände für ältere Lesben und Schwule erstmals auf Deutschem Seniorentag
  • Bundespräsident Walther Steinmeier würdigt die Präsenz von Lesben und Schwulen
  • Lesben und Schwule appellieren an die Seniorenpolitik und fordern gesellschaftliche Teilhabe
Dortmund. Erstmals beteiligten sich die bundesweiten Interessenverbände für ältere Lesben und Schwule am Deutschen Seniorentag vom 28. bis 30. Mai in den Dortmunder Westfalenhallen. Unter dem Motto „Brücken bauen“ waren BISS und der Dachverband Lesben und Alter mit eigenen Messeständen vertreten. Mit eigenen Workshop- Angeboten bereicherten die Verbände das umfangreiche Veranstaltungsprogramm, das insgesamt knapp 15.000 Besucherinnen anlockte.

BISS e.V. und der Dachverband Lesben und Alter e.V. vertreten mindestens 800.000 ältere Homosexuelle ab 65 Jahren. Beide Verbände sind Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO e.V.). Die größte Lobby älterer Menschen in Deutschland ist Ausrichterin des Deutschen Seniorentages, der alle drei Jahre in wechselnden Städten durchgeführt wird. BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering würdigte ausdrücklich den seniorenpolitischen Einsatz der beiden neuen Mitgliedsorganisationen: „Lesben und Schwule sind beim Deutschen Seniorentag in Dortmund mit dabei. Sie mischen sich ein und machen mit. Ich danke dem Dachverband Lesben und Alter und der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren für ihr Engagement.“
 
Bundespräsident erwähnt Ältere Lesben und Schwule Alt – BISS wirbt mit „Wasser vom anderen Ufer“

In seiner Eröffnungsrede zum Deutschen Seniorentag stellte Bundespräsident Frank Walter Steinmeier fest: „Wie anders Alt-Sein geworden ist, zeigen manche Programmpunkte dieses Seniorentages. Da gibt es zum Beispiel ‚Interkulturelle Trainings in Theorie und Praxis‘, ‚Unterwegs am anderen Ufer. Ältere Lesben und Schwule in der Seniorenarbeit‘ oder ‚Gipfelstürmer 60+: Digital-Kompass für Internet-Lotsen‘.“
Die Sichtbarkeit der homosexuellen Alten unterstrich BISS mit einem besonderen „give-away“ für die Besucher*innen: „Wasser vom anderen Ufer“ wurde an die Messebesucher*innen kostenlos verteilt. Neben den Inhaltsstoffen wies der Aufdruck auf die beiden Veranstaltungen im Rahmen des Seniorentages hin.
BISS und Dachverband: Workshop „Unterwegs am andere Ufer – Ältere Lesben und Schwule in der Seniorenarbeit“

Um Brückenbau ging es konkret im gut besuchten Workshop „Unterwegs am anderen Ufer – Ältere Lesben und Schwule in der Seniorenarbeit“. 35 ältere Lesben und Schwule aus Dortmund, Düsseldorf, Hamburger, Berlin und Köln sowie 14 Mitarbeitende aus Altenarbeit und Pflegeausbildung tauschten sich über die besonderen Bedarfe älterer Homosexueller aus und erzählten von gelungenen  Beispielen einer modernen kommunalen Seniorenarbeit. Der Erfolg dieses von BISS e.V. und dem Dachverband Lesben und Alter e.V. angebotenen Workshops beruht nicht zuletzt auf der sechsjährigen Fach- und Vernetzungsarbeit der Landesfachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Seniorenarbeit in NRW (getragen vom rubicon e .V. Köln).

Positionspapier „Ältere Lesben und Schwule fordern gesellschaftliche Teilhabe“ veröffentlicht

Im Rahmen einer Pressekonferenz wandten sich der Dachverband Lesben und Alter e.V. und BISS e.V. mit Forderungen an die Träger von Seniorenarbeit und Engagementpolitik. Im gemeinsamen Positionspapier „Ältere Lesben und Schwule fordern gesellschaftliche Teilhabe“ appellieren sie  an die Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen, gute Rahmenbedingen für ein diskriminierungsfreies Altern zu schaffen. Viele heterosexuell lebende Menschen über 60 Jahre, so die Begründung, haben wenig Erfahrung im Umgang mit Lesben und Schwulen und werten diese deshalb öfter ab als Jüngere. In Alters- und Pflegeeinrichtungen sei Homosexualität immer noch ein schwer zu besprechendes Thema. Die Verbände appellieren daher an die Verantwortlichen, die Lebenslagen von  älteren Lesben und Schwulen in ihren Einrichtungen und  in der kommunalen Sozialplanung zu berücksichtigen. Das Positionspapier finden Sie unter folgendem Link zum Positionspapier oder können Sie in unserer Geschäftsstelle als Printversion anfordern.

Dass es auch um Potenziale geht, die engagierte ältere Lesben und Schwule in die Gesellschaft einbringen, brachte Schauspieler Klaus Nierhoff auf den Punkt: „Die Generation der älteren Schwulen und Lesben, die sich seit den Zeiten der Frauen- und Schwulenbewegung für Gleichberechtigung einsetzt, steht für ein selbstbestimmtes, würdiges Bild des Alterns. Darauf können wir stolz sein!“
Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering mit den Vorständen von Dachverband Lesben und Alter e.V. und BISS e.V. Copyright: privat.
Facharbeitskreis BISS-Index „gute Pflege“ – Merkmale einer Diversity-Pflege für Lesben, Schwule und Menschen mit HIV im Alter auf dem 12. Deutschen Seniorentag

Mit rund 40 Teilnehmenden verbuchte BISS eine gut angenommene Veranstaltung. Es referierte unser Vorstandsmitglied Dr. Markus Schupp zur konzeptionellen Berücksichtigung von Homosexualitäten in der Langzeitpflege. Silke Eggers von der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) referierte über die aktuelle Entwicklung rund um die Thematik HIV in der Pflege. Moderiert durch Prof. Klaus Müller von der Fachhochschule Frankfurt a.M. entstand eine konstruktive Diskussion um die Umsetzung der referierten Inhalte in der praktischen Pflege. Für uns von besonderer Freude war die Teilnahme von einigen Altenpflegeschüler_innen. Im Ergenis waren wir uns einig dass die Implementierung einer subjektorientierten Pflege für Lesben, Schwule und Menschen mit HIV den Charakter von Projekten verlassen und Standard werden muss.
Entschädigungshotline 0800 - 175 2017 wieder am Start!
Berlin. Die Hotline 0800 175 2017 wurde seit dem 11. Februar 2018 bis zum 31. Mai 2018 übergangsweise ehrenamtlich weiter betrieben.  Eine Anschlussfinanzierung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist zum 01. Juni 2018 angelaufen.
BISS hat erstmals auch Mittel zur Anzeigenschaltung erhalten. Ziel der Förderung bis zum 31. Dezember 2018 ist es, in Abstimmung mit dem Bundesamt für Justiz die Betroffenen, die bislang nicht von ihrer Rehabilitierung wissen, über die Entschädigung zu informieren.
Bildunterschrift: Georg Härpfer, Bundesministerin Dr. Katarina Barley, Lela Lähnemann, Reinhard Klenke. (Archiv 2017)
BISS beim CSD Kiel
Kiel. Die CSD Woche in Kiel beginnt mit einer Themenveranstaltung zum diesjährige Motto "Queere VielfALT - ein Leben lang". Am 26. Juni werden im AWO Servicehaus in Kiel werden Alexander Popp für BISS und Raingard Wagner vom Dachverband Lesben und Alter e.V. die Arbei der beiden Verbände vorstellen und zu den Frage Antworten finden, was eigentliche bei queeren Senior*Innen anders ist. In den vergangenen Jahren hat BISS  in Kooperation mit der HaKi den Workshop „Vor-Ort-Arbeit stärken“ und mit der Aidshilfe Kiel ein Info-Abend zur lesbisch-schwulen Seniorenarbeit veranstaltet.
Workshop "Vor-Ort-Arbeit stärken!"
Hannover. Am 23.6.2018 setzt BISS seine Unterstützung von Angeboten vor Ort fort. Diesmal ging es darum, die im Jahr 2017 gemeinsam mit der HaKi Kiel, Fliederlich Nürnberg und dem gayStammtisch 50+/- durchgeführten Workshops und Veranstaltungen auszuwerten. Wer war beteiligt, wer hat sich eingebracht, was waren die Ergebnisse, welche Schlussfolgerungen lassen sich aus der Arbeit ziehen.
Gastgeberin des Treffens ist die HuK Hannover, in deren Räumen sich seit vielen Jahren und Leitung von Marcus Reinhold  eine große Gruppe älterer schwuler Männer trifft.

Neue Fachbroschüre von "immer dabei"
Köln. Die Fachberatung NRW für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Senior_innenarbeit (Träger rubicon e.V. Köln) hat einem Praxisleitfaden für Lesben und Schwule, die ihr Alter(n) gestalten wollen, veröffentlicht.  Unter dem Titel „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der offenen Senior*innenarbeit“ wird thematisiert, welche Möglichkeiten sich bieten  wenn sich ältere Lesben und Schwule in ihrer Kommune in die Senior_innenarbeit einmischen und einbringen wollen. Neben eine Checkliste enthält die Handreichung eine Reihe guter Beispiele aus verschiedenen Kommunen in NRW. Außerdem berichten Beteiligt aus der Kommunalverwaltung darüber, warum sie die Sensibilisierung der Angebote für notwendig halten. (Link zum download)
Zeitzeug_innen gesucht!
Bundeswehr arbeitet Umgang mit Homosexualität auf
Dresden. Vom 27. April bis zum 30. Oktober 2018 stellt das Militärhistorische Museum in Dresden eine Ausstellung aus über die Rolle von Militär und Sexualität bzw. Geschlecht. Titel der Sonderausstellung ist: „Männlicher Krieg - Weiblicher Frieden? GEWALT UND GESCHLECHT“. Dr. Klaus Storkmann vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam, mit dem BISS im Rahmen der Beratung von Rehabilitierten, die aus der Bundeswehr auf Grund ihrer Homosexualität entlassen wurden, zusammenarbeitet, veröffentlichte im Katalog der Ausstellung zwei Aufsätze zum Thema Homosexualität in der Bundeswehr und speziell zum Fall Kießling aus den Jahren 1983 und 1984.   Link zum Museum.
BISS erhält Spende

Köln. BISS erhält Spende in Höhe von 1.200,00 €.

Norbert Reicherts und Christoph Schmidt haben am 18. Mai 2018 geheiratet.
Beide haben sich bei ihrer Hochzeit keine Geschenke gewünscht, sondern um Spenden für BISS gebeten.
Es geht ihnen mit der Spende um die Rehabilitierung der Opfer des § 175. Im Gegensatz vor manchen Jahren und vielen vor ihnen konnten beide als schwules Paar heiraten.

Für den Vorstand von BISS nahmen Reinhard Klenke und Georg Roth die Spende dankend an und gratulierten beiden zur frischen Vermählung.

Foto: vvg.fotograf.de, v.l.n.r.: Christopher Schmidt, Norbert Reicherts, Reinhard Klenke, Georg Roth (beide für den BISS-Vorstand)
Termine von BISS
02.07.2018

27.-28.08.2018

28.08.2018

29.09.2018

01.10.2018

13.11.2018

09.-11.12.2018
Facharbeitskreis BISS-Index „gute Pflege“

3. BISS-Jahrestagung in Frankfurt am Main

Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main

Vernetzungstreffen mit Dachverband Lesben und Alter in Berlin

Tag der älteren Menschen

Fachtag LSBTI & Pflege in Dresden

Seminar "Gesundes Altern schwuler Männer
Impressum:
Redaktion/ Gestaltung: Christian Naumann
Vorsitzender: Georg Roth
Vorstand: Sigmar Fischer, Georg Härpfer, Reinhard Klenke, Percy Rooks, Dr. Markus Schupp, Wolfgang Vorhagen
Steuernummer: 214/5851/0863 | VR Köln 18738
www.schwuleundalter.de | www.facebook.de/schwuleundalter
 
Bildnachweise:
istockphotos.com / william87

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