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BISS-aktuell
04 | 2018
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

mit dem aktuellen Rundbrief verabschieden wir uns vom zu Ende gehenden Jahr 2018 und hoffen auf eine gute Lektüre. Wir informieren Sie über folgende Schwerpunkte unserer Arbeit:
  • BISS erfolgreich: Härtefallregelung kommt!
  • BISS erfolgreich: Pflege-Modellprojekt angekündigt!
  • Volles Haus: Einweihung der Geschäftsräume
  • Altersarmut: auch ein Risiko für Lesben und Schwule
  • Rückblick: Jahrestagung in Frankfurt
  • Facharbeitskreis Offene Senior*innenarbeit
  • NRW-Projekt: Vielfalt in die Gesundheitsselbsthilfe NRW
  • Wohnen im Alter: Erklärung an die Berliner Politik
  • Trauer um Gründungsmitglied Theo Kempf
  • Neuerscheinung: Homosexualitäten in der Langzeitpflege
  • BISS gegen Altersdiskriminierung in der Szene
  • Fachtag: Armut und schwule Gesundheit im Alter
  • Verstärkung in der Geschäftsstelle
  • Stellenausschreibung Dachverband Lesben und Alter
  • Stellenausschreibung AWO Bundesverband
  • Aufruf: Betroffene von Konversionstherapien gesucht
  • Aufruf: Mitbewohner für schwule Senioren-WG gesucht
Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr danken wir Ihnen im Namen des gesamten Vorstands. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit auch im Jahr 2019.

Viele Grüße aus der Geschäftsstelle in Köln
Der Vorstand
 
BISS erfolgreich: Härtefallregelung zum §175 kommt!
Berlin. Auch nach der im Jahr 2017 vom Deutschen Bundestag einstimmig beschlossenen, historischen Entscheidung, 50.000 zu Unrecht nach dem §175 verurteilte Menschen zu rehabilitieren und auf Antrag zu entschädigen, blieb BISS im Gespräch mit allen demokratischen Fraktionen im Deutschen Bundestag. Es gilt, Lücken in der Entschädigungsregelung (u.a. Ermittlungsverfahren und berufliche Nachteile)  zu schließen. BISS hat hierzu eine fundierte Klassifikation verschiedener Härtefälle aus unserer Beratungspraxis für Betroffene  (0800 175 2017) vorgelegt, diese zahlenmäßig eingeordnet und entsprechende Lösungsvorschläge bei Entscheidungsträger*innen vorgelegt. Mit dem Haushaltsgesetz für das Jahr 2019 werden bereits Mittel für eine solche Härtefallregelung eingestellt. Für BISS ein weiterer großer Erfolg! Der für die SPD Bundestagsfraktion federführende Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner informiert hierzu mit folgender Pressemitteilung:
 
Verwaltungsrichtlinien zur Umsetzung werden gerade im Justizministerium entwickelt. BISS wird  Betroffene weiterhin kostenlos beraten!

BISS erfolgreich: Pflege-Modellprojekt angekündigt!
Berlin. Die Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Kaufmann (CDU) und Karl-Heinz Brunner (SPD) hatten vor einem Jahr BISS empfohlen, anstelle einer Kollektiventschädigung konkrete Innovationsprojekte in den verschiedenen Fachressorts der Bundesministerien anzumelden. Daraufhin nahm BISS Kontakt zum Vorstand des Bundesverbands der Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf und erörterte Projektideen, die besonders älteren Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* zu Gute kommen sollen. Mit dem Haushaltsgesetz für das Jahr 2019 werden bereits Mittel für ein Modellprojekt der AWO in den Jahren 2019 und 2020 eingestellt. Für die AWO und politisch für die Anliegen älterer Schwuler und Lesben ein großer Erfolg! Der für die SPD Bundestagsfraktion federführende Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner informiert hierzu mit folgender Pressemitteilung.
Volles Haus: Einweihung der Geschäftsräume
(c) Steph Claasen
Köln. Am 09.11.2018 haben wir in lockerer Atmosphäre mit unseren Mitgliedern und vielen Gästen aus Politik, Verbänden und Verwaltung unsere neuen Geschäftsräume in Köln eröffnet. Unter den 60 Gästen waren neben einigen Rehabilitierten unter anderen auch Bürgermeister Andreas Wolter, NRW-Staatssekretärin a.D. Marlis Bredehorst, die BAGSO als unser Senioren-Dachverband und das fördernde Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Drei Jahre lang hatte uns die Aidshilfe NRW als Untermieterin aufgenommen – vielen Dank dafür an unsere Mitgliedsorganisation und die Mitarbeiter*innen, die für uns Raum schufen! Mit den vielen Glückwünschen und dem hohen Zuspruch für unsere Arbeit starten wir zuversichtlich in ein anspruchsvolles und viel versprechendes Jahr 2019.
Altersarmut: Auch ein Risiko für Lesben und Schwule
v.l.n.r. Reinhard Klenke (BISS), Georg Roth (BISS), Staatssekretärin Caren Marks (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Carolina Brauckmann (Dachverband Lesben und Alter), Georg Härpfer (BISS), Jutta Brambach (Dachverband Lesben und Alter) und Reingard Wagner (Dachverband Lesben und Alter).
Berlin, 26. November 2018. Etwa 55 Teilnehmer*innen besuchten den von BISS in Kooperation mit dem Dachverband Lesben und Alter e. V. veranstalteten Fachtag „Altersarmut – auch ein Thema für Lesben und Schwule?“ in Berlin. Die wissenschaftlichen Referate machten zum einen deutlich, dass Frauen viel stärker von Armut betroffen sind. Zum anderen zeigte eine erste Studie, die auch die sexuelle Orientierung der Befragten erfasste, dass schwule Männer ein geringeres Einkommen haben, als heterosexuelle Männer. Die Vertreter*innen aus den Beratungsstellen und Seniorengruppen machten deutlich, dass die jeweiligen Angebote auf die geringen Einkommen, vor allem in der Rente, Rücksicht nehmen. Die sozialpolitische Aufgabe besteht darin, die Angebote der Seniorenarbeit so zu gestalten, dass auch Lesben und Schwule mit geringen Einkommen daran teilhaben können. Politische Vertreter*innen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP erläuterten die Möglichkeiten des Bundes, soziale Teilhabe von älteren LGBT zu fördern. Einig waren sie sich darin, dass Modellprojekte und Bundesprogramm zwar keine grundsätzliche Veränderungen bewirken, dass auf diese „Instrumente“ indes nicht verzichtet werden sollte. Zum Volltext.

Rückblick: Jahrestagung in Frankfurt/Main
Etwa 60 Teilnehmer*innen besuchten die diesjährige BISS-Jahrestagung, die in Kooperation mit dem Frankfurter Verband der Alten- und Behindertenhilfe durchgeführt wurde. Auf der Jahrestagung wurden die drei verschiedenen Pflegeprojekte aus Berlin, München und Frankfurt vorgestellt. Im weiteren Verlauf der Jahrestagung wurde das neue Landesprogramm für Akzeptanz und Vielfalt des Freistaats Thüringen durch Christoph Bender, Staatskanzlei Thüringen, aus der Perspektive von älteren Lesben und Schwulen vorgestellt.
 
Im Anschluss an die Jahrestagung fand die Mitgliederversammlung von BISS statt. Die Niederschrift der Mitgliederversammlung ist bereits fertig gestellt und wird den Mitgliedern mit der nächsten Infopost im Frühjahr zugestellt.

Die nächste Jahrestagung findet am 23. und 24. September 2019 in Berlin statt. Die nächste Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen findet am 24. September 2019 in Berlin statt.
Facharbeitskreis Offene Senior*innenarbeit
Bei der Auswertung der Workshops „Vor-Ort-Arbeit-stärken“ und in zwei Arbeitsgruppen unserer  Jahrestagung zu den Themen  „Sensibilisierung durch ehrenamtliches Engagement“ und „Aktionspläne nutzen“ zeigten sich folgende Bedarfe der Gruppen und Aktiven vor Ort für eine Fortsetzung der Arbeit in den Handlungsfeldern Teilhabe und Partizipation (Offene Senior*innenarbeit):
 
Für Organisationen
  • Unterstützung bei der Entwicklung einer politischen Strategie:
  • Welche Handlungsfelder der Verwaltung eröffnen Möglichkeiten zu Antragstellungen?
  • Konkrete Projekte zur Umsetzung von Aktionsplänen anbieten
  • Konkrete Projekte formulieren statt allgemeiner Schilderungen der Bedarfslagen
  • Kenntnisse über Seniorenverwaltung und Seniorenpolitik vermitteln
Für Individuen
  • Ältere Schwule als Engagierte gewinnen (Ehrenamtler)
  • Zeichen für Verbundenheit entwickeln – Sichtbarkeit in der Fläche fördern
Für beide Handlungsfelder werden im kommenden Jahr Experten-Workshops des FAK Offene Senior*innenarbeit durchgeführt. Die Ergebnisse sollen in einer Handreichung für die kommunale Arbeit zusammengefasst werden.
NRW-Projekt: Vielfalt in die Gesundheitsselbsthilfe
BISS startet mithilfe der Aidshilfe NRW e.V. und mit Förderung der Techniker Krankenkasse NRW eine Pilotstudie zur Erfassung von Zugangsbarrieren für ältere schwule Männer mit chronischen Erkrankungen in der Gesundheitsselbsthilfe NRW. Die Angebote der Gesundheits-Selbsthilfegruppen sind in ihrer grundlegenden fachlichen Verortung „für alle“ offen, also keiner Zielgruppe speziell verpflichtet. Dennoch lassen sich in der Praxis Zugangsbarrieren für bestimmte Zielgruppen feststellen (z. b. junge Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund). Dies gilt auch für ältere schwule Männer mit chronischen Erkrankungen aufgrund ihrer kollektiven Lebenserfahrung von Ausgrenzung, Ablehnung und strafrechtlicher Verfolgung. Diese Erfahrungen führten vielfach zu einem versteckten Leben. Daher fällt es ihnen möglicherweise schwerer, mit der offene und vertrauensvolle Kommunikation – die für dieses Angebot konstitutiv sind – umzugehen. Die Pilotstudie umfasst drei Experteninterviews und etwa 15 Interviews mit älteren schwulen Männern mit chronischen Erkrankungen. Eine Handreichung mit den Ergebnissen ist für das Frühjahr 2019 geplant. Das Projekt ist auf November und Dezember 2018 befristet.
Wohnen im Alter: Erklärung an Berliner Politik
Gemeinsame Erklärung des Dachverbands Lesben und Alter mit der Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren, 29. September 2018
 
Die BIM (Berliner Immobilien Management GmbH) hat aktuell entschieden, das Grundstück Schöneberger Linse nicht an das lange geplante Lesben-Wohnprojekt RuT e.V. zu vergeben. Der Dachverband Lesben und Alter e.V. und die Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren e.V. fordern daher den Berliner Senat auf, umgehend ein geeignetes Grundstück zur Verfügung zu stellen, damit das Konzept für ein lesbisches Wohnprojekt in Berlin realisiert werden kann. Um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen, ist ein selbstbestimmtes lesbisches Wohnprojekt in Berlin dringend erforderlich. Ein großer Teil der queeren Community fordert einen Ort zum Leben und Wohnen, einen Ort sichtbarer Teilhabe lesbischer Frauen. Als bundesweite Interessenvertretungen für ältere Lesben und Schwule unterstützen wir dieses wichtige Anliegen.
 
Die Vorstände
Dachverband Lesben und Alter
Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren
Trauer um Gründungsmitglied Theo Kempf
München, 11. Oktober 2018. Mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod Theo Kempfs aufgenommen. Die Welt ist um einen lieben Menschen ärmer geworden. Theo Kempf war Gründungsmitglied unseres Verbands. Vor wenigen Wochen noch nahm Theo an unserer Jahrestagung teil. In seinen engagierten Diskussionsbeiträgen für starke schwule Akzente in der Seniorenpolitik bestärkte er uns in unserer politischen Arbeit – auch gegen den politischen Rechtsruck und menschenverachtende politische Einstellungen. Auf Theo war stets Verlass: Wenn es etwas zu tun gab, war er mit Tatkraft zur Stelle. Dafür werden wir Theo immer zu Dank verpflichtet sein. Theo verkörperte für uns die Gründungsidee unseres Verbands. Unsere Vision ist eine Gesellschaft der Vielfalt, in der Menschen selbstbestimmt und selbstbewusst ihr Leben gestalten und durch bürgerschaftliches Engagement zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft beitragen. Theo bleibt uns hierfür Vorbild und Ansporn und wird uns immer in guter Erinnerung bleiben. Wir werden Theo vermissen. In diesen schmerzvollen Stunden sind wir mit unseren Gedanken bei seinen Freunden.
Neuerscheinung: Homosexualitäten in der Langzeitpflege
Unser Vorstandsmitglied Dr. Markus Schupp hat gemeinsam mit Dr. Heiko Gerlach auf Grundlage der vorliegenden Studie erstmals Informationen zur Situation und zu den Wünschen von pflegebedürftigen Lesben und Schwulen gewonnen. Derzeit werden die Bedürfnisse und Bedarfe sexueller Minderheiten in der Langzeitpflege wenig berücksichtigt. Von den Ergebnissen lassen sich neue Standards der Versorgung homosexueller Pflegebedürftiger im Alter ableiten. Ab sofort ist die Studie unter dem Titel „Homosexualitäten in der Langzeitpflege – Eine Theorie der Anerkennung“ (Gerlach, Heiko/Schupp, Markus, 2018) über den Peter Lang Verlag zu beziehen. Es handelt sich hierbei um die gekürzte Fassung der Dissertation zur Lebenssituation von älteren pflegebedürftigen Lesben und Schwulen. Weitere Infos gibt es hier.
BISS gegen Altersdiskriminierung in der Szene
Köln/Berlin. Im Oktober wurde bekannt, dass das Gay Hostel im schwulen Kiez Berlin-Schöneberg schwule Männer ausgrenzt, die älter als 38 Jahre sind. Das Gay Hostel lehnte die Übernachtung des 42-jährigen Partners des renommierten Professors und Sexualforschers Heinz-Jürgen Voß aufgrund seines Alters ab. Georg Roth, Vorsitzender der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren, solidarisiert sich mit beiden: „Auch wir sehen hier einen Verstoß gegen das AGG. Wir sind dankbar, dass beide den Mut haben, diesen Fall öffentlich zu machen und eine Beschwerde zu führen.“ Die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren fordert das Gay Hostel in Berlin-Schöneberg auf, die Altersgrenze aufzuheben und sich bei Heinz-Jürgen Voß und seinem Partner zu entschuldigen. Zum Volltext der Pressemitteilung
BAGSO-Jahrestagung in Bonn
Im Rahmen der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) am 16/17. Oktober 2018 in Bonn stellte unser Referent Christian Naumann die Kampagne „Offene Rechnung: § 175 StGB“ vor. Der Workshop war als Beispiel für moderne Kampagnen-Arbeit angeboten. Er verschaffte den Teilnehmenden einen Einblick in moderne politische Kommunikationsstrategien und informierte die Teilnehmenden zugleich über die widerrechtliche strafrechtliche Verfolgung schwuler Männer und die erfolgreiche Aufhebung der Urteile. Die Teilnehmenden waren vor der BISS-Kampagne sehr beeindruckt.
BaS-Jahrestagung in Hamburg
Bei der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros am 19./20.11.2018 in Hamburg wurde das schwule Cafe Laufbrosch unseres Gründungsvorstands Klaus-Dieter Begemann in Hamburg als eines von elf Best-Practice-Beispielen der kommunalen Seniorenarbeit bundesweit vorgestellt. Dieses Gruppenangebot wird mit Unterstützung des Landesseniorenbüros Hamburg verwirklicht.
Fachtag: Armut und schwule Gesundheit im Alter
Mit dieser Fachtagung (09.-11.12.2018) wollen BISS, Deutsche AIDS-Hilfe und die Akademie Waldschlösschen eine Bestandsaufnahme machen, was Armut bedeutet, welche Auswirkungen sie u.a. auch auf die Gesundheit hat und welche Erfahrungen es mit Armut bei älteren schwulen Männern bei den Teilnehmenden in ihrer ehren- und hauptamtlichen Arbeit gibt. Welche Hilfesysteme gibt es? Und wie können niedrigschwellige Zugänge für ältere schwule Männer, die in Armut leben, in den entsprechenden Gruppen und Initiativen von und für ältere Schwule, in Beratungsstellen und AIDS-Hilfen gewährleistet werden? Referenten waren u.a. Prof. Dr. Ralf Rosenbrock vom PARITÄTISCHEN, Silke Eggers von der Deutschen AIDS-Hilfe, Dr Sascha Facius vom Deutschen Verein, Dr. Markus Schupp von BISS. Der Fachtag war ausgebucht. Ein Bericht erfolgt im nächsten Rundbrief.
Verstärkung in der Geschäftsstelle
Mit Umzug in die neuen Geschäftsräume hat BISS die Geschäftsstelle auch personell umstrukturiert. Auf Grundlage einer geringfügigen Beschäftigung arbeiten Gottfried Dunkel (Veranstaltungsorganisation), Yasmin Gerischer (Buchhaltung) und Katja Moers-Oliveira (Hauswirtschaft). Das NRW-Projekt „Vielfalt in die Gesundheitsselbsthilfe“ wird durch Andreas Kringe aus Köln fachlich und organisatorisch bis zum Projektende 31.12.2018 bearbeitet.  
 
Yasmin Gerischer
Hallo, mein Name ist Yasmin Gerischer und ich gehöre seit November zum Team von BISS. Nachdem ich mehrere Jahre in der IT-Branche tätig war, habe ich 2004 berufsbegleitend und erfolgreich eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin absolviert. Während dieser Zeit habe ich in einem kleinen Unternehmen neben der Betreuung der Kunden unter anderem die Buchhaltung geführt. Seit 2011 bin als Projekt-Managerin im Bereich Automobilmarktforschung tätig. Durch einen guten Freund habe ich erfahren, dass BISS noch jemanden für die Buchhaltung sucht und habe mich dort vorgestellt. Ich finde die Arbeit von BISS sehr wertvoll und es ist mir eine Freude, zu diesem Team dazu zu gehören und ich hoffe, dass ich BISS in Zukunft bei seiner Arbeit tatkräftig unterstützen kann.
Andreas Kringe
Mein Name ist Andreas Kringe und ich verstärke das Team von BISS e. V. in den Monaten November und Dezember 2018 im Rahmen des NRW-Projekts „Vielfalt in die Gesundheitsselbsthilfe NRW“. Bereits vor 30 Jahren habe ich für die Aidshilfe NRW in Köln und die Deutsche AIDS-Hilfe in Berlin u. a. an der Erstellung eines Leitfadens für die Telefonberatung und in der Entwicklung von Schwulengruppen gearbeitet.
Seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit dem  Thema Schwule & Alter. Vor einem halben Jahr habe ich einen Treff für alte und ältere Schwule, Lesben und Transpersonen in Köln in Zusammenarbeit mit Rubicon und Aidshilfe Köln ins Leben gerufen. Expert_innen geben in dem monatlichen Treff einen Überblick über Themen wie Schulden im Alter, Pflege, gesetzliche Betreuung.
Stellenausschreibung Dachverband Lesben und Alter
Der Dachverband Lesben und Alter e.V. sucht zum 1.2.2019 eine offen lesbisch lebende Referentin für die Leitung der Geschäftsstelle in Berlin (Sozialwissenschaftlerin, Betriebswirtin, Sozialpädagogin, Kulturmanagement oder vergleichbare Qualifikation). Die Tätigkeit umfasst eine regelmäßige Arbeitszeit von 19,5 Stunden wöchentlich. Eingruppierung angelehnt an TVÖD Bund EG 11. Arbeitsort ist Berlin. Zur vollständigen Stellenausschreibung.
Stellenausschreibung AWO-Bundesverband
Der AWO Bundesverband sucht ab sofort für das neue Modellprojekt „Queer im Alter – Öffnung von Altenhilfeeinrichtungen für die Zielgruppe LGBTI“ eine*n Projektleiter*in ( Vollzeit) und eine*n Verwaltungsangestellte*n/ Projektassistent*in ( 75 % Teilzeit). Die Stellen sind im Rahmen der Projektförderung zunächst bis 31.12.2020 zu besetzen. Zu den Stellenausschreibungen.
Aufruf: Betroffene von Konversionstherapien gesucht
Ein Kollektiv von Journalisten hat mit BISS Kontakt aufgenommen, um Kontakt zu Betroffenen zu erhalten, die Opfer sogenannter Homoheiler wurden. Bereits 2017 konnte BISS einen zu Unrecht nach § 175 StGB verfolgten schwulen Mann bei der Stiftung für Anerkennung und Hilfe auch für zu Unrecht psychotherapeutische Anordnungen entschädigen lassen, die durch die Ermittlung nach § 175 StGB in Gang gesetzt wurden. Bereits in seiner Expertise zum Nationalen Aktionsplan gegen Homophobie im Jahr 2017 hatte BISS ein Verbot solcher „Therapien“ gefordert. Mit der Weiterleitung des Recherche-Aufrufs des oben genannten Kollektivs wollen wir Menschen bitten, sich zu melden.

Aufruf: Mitbewohner für schwule Senioren-WG gesucht
Unsere Mitgliedsorganisation, die Aidshilfe Essen, hat einen freien Platz in ihrer schwulen Alten-WG. Den Aufruf leiten wir Euch hiermit weiter.

Termine von BISS
16.-17.02.2019
14.-16.03.2019
25.-26.04.2019
 

17.-19.06.2019
23.-24.09.2019
24.09.2019
Vernetzungstreffen mit Dachverband Lesben und Alter in Köln
BISS auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin
International Conference on LSBTIQ+ senior citizens in Amsterdam

Treffen "Wir haben noch viel Saft!" im Waldschlösschen

BISS-Jahrestagung in Berlin
Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen in Berlin
Impressum:
Redaktion/ Gestaltung: Christian Naumann
Vorsitzender: Georg Roth
Vorstand: Sigmar Fischer, Georg Härpfer, Reinhard Klenke, Percy Rooks, Dr. Markus Schupp, Wolfgang Vorhagen
Steuernummer: 214/5851/0863 | VR Köln 18738
www.schwuleundalter.de | www.facebook.de/schwuleundalter
 
Bildnachweise:
gettyimages.com / gilaxia

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