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Initiative Stadt Neudenken | Initiative Haus der Statistik
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Mitteilung der Initiative Haus der Statistik an alle interessierten Personen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freudinnen und Freunde,
liebe Vernetzte,

im Folgenden zieht die Initiative Haus der Statistik eine Zwischenbilanz und informiert über die nächsten Schritte, in den Monaten Februar und März.

VernetzungsRatschlag
Der 1. VernetzungsRatschlag am 28.1. wird als großer Erfolg bewertet. Über 300 Teilnehmer fanden sich zusammen und arbeiteten in sechs Arbeitsgruppen an den Themen des Haus der Statistik weiter. Neben den umfangreichen inhaltlichen Impulsen, ist ein wichtiger Output der Veranstaltung, dass sich nun eine Community um das Projekt Haus der Statistik gebildet hat. Die Ergebnisse der Arbeitgruppen werden zur Zeit ausgewertet. Sobald die Auswertung fertig ist werden die Ergebnisse veröffentlicht und über die nächsten Treffen informiert.

Zur Stellungnahme von Bausenator Andreas Geisel
Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt kommentierte auf Nachfrage parallel zum Vernetzungsratschlag die Haltung des Berliner Senats zur Entwicklung des Haus der Statistik:

“Wir reden darüber, ob das Land diesen Standort vom Bund übernimmt, um einen Behördenstandort mit den ergänzenden Nutzungen, die ich gerade benannt habe („Kultur, Gastronomie oder Künstlerateliers“ wurden genannt, FS), zu machen. Ob das Ganze perspektivisch noch zu einem Wohnstandort gemacht wird, ist erst in Jahren zu entscheiden. Wir sind als Senat bereit, mit allen möglichen Interessenten, Nutzern und Ideengebern zu diskutieren. Wir haben aber noch kein fertiges Konzept, und insofern bitte ich Sie, es mir nachzusehen, dass ich das noch nicht endgültig bewerten kann.” Quelle: Wortprotokoll des Berliner Abgeordnetenhauses des Plenums vom 28.1.2016

Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke, betrachtet diese Aussage als ein Schritt in die richtige Richtung:

“Ich sehe die Positionierung von Andreas Geisel als positiven Schritt für das HdS, damit es ein gemeinwohlorientiertes Objekt der Kunst, Kultur und des Sozialen als "gentrifizierungsfeste Insel" in Mitte-Mitte wird. Sozialer Wohnungsbau ist bei diesem großem Objekt genauso möglich wie ein integratives Flüchtlingswohnen. Selbst ein Verwaltungsstandort ist additiv denkbar. Nach der riesengroßen Unterstützung beim Vernetzungstreffen bin ich noch optimistischer, daß wir mit dem Senat, dem Bezirk und der Zivilgesellschaft einen guten Weg finden.”

Nach Auffassung der Initiative Haus der Statistik passt die öffentliche Aussage von Bausenator Geisel in das Bild, welches sich bei Gesprächen mit anderen Mitgliedern des Senats abzeichnet: “Der Prozess ist fließend, die Idee eines Behördenzentrums plus andere Nutzungen ist zur Zeit der kleinste gemeinsame Nenner innerhalb des Senats.” sagt Florian Schmidt, Sprecher der Initiative.

Aussagen von Senatsseite, dass das Haus der Statistik nicht als Flüchtlingsunterkunft geeignet ist, wenn damit so genannte Erstunterkünfte gemeint sind, kann die Initiative Haus der Statistik nur zustimmen. Ihr Konzept sieht keine Erstunterkunft vor sondern gemeinschaftliche und integrative Wohn- und Arbeitsformen für “Newcomer” und “Bestandsberliner” vor. Ein Ergebnis des Vernetzungsratschlags war es, den Begriff “Geflüchteter” nach Möglichkeit zu vermeiden, da er Menschen unnötig in eine Schublade einordnet.

Nächste Schritte der Initiative
Kurz nach dem Vernetzungsratschlag hat die Initiative zwei Förderanträge gestellt, einen auf Bundes- und einen auf Landesebene um Bildungsveranstaltungen und künstlerische Projekte im öffentlichen Raum um das Haus der Statistik und in diesem zeitnah umsetzen zu können. Bei Bewilligung werden entsprechende Projekte im April und Mai starten.

Die Auswertung der Arbeitsgruppen des Vernetzungsratschlags und der zahlreichen Unterstüzungsbekundungen und -anfragen läuft und wird noch bis ca. Ende Februar in Anspruch nehmen. In Kürze wird die Initiative zu einem 2. Vernetzungsratschlag einladen.

Eine Kampagne, organisiert von openberlin e.V. und gefördert aus Mitteln des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, mit dem Ziel die Bürgermeinungen zum Haus der Statistik eine stadtweite Sichtbarkeit zu geben, wird noch im Februar starten.

Daneben läuft die Konzept- und Projektentwicklung weiter. Bei einem äußerst konstruktivem Gespräch mit Berlins Finanzsenator Dr. Kollatz-Ahnen wurde verabredet sich erneut im März auszutauschen. Unterdessen werden weitere Gespräche mit Abgeordneten auf Landes- Bundesebene geführt und das Projekt auf verschiedenen Fachkonferenzen und Parteigremien präsentiert.


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Florian Schmidt (Atelierbeauftragter Berlin, bbk kulturwerk)
Tel.: 0160 964 12 601
Mail: kontakt@hausderstatistik.org


Mitglieder der Initiative
Zentrum für Kunst und Urbanistik – ZK/U
Atelierbauftragter Berlin, bbk Kulturwerk
Initiative Stadt Neudenken
Raumlabor Berlin
Martinswerk e.V.
Belius Stiftung
Stiftung Zukunft Berlin
Schlesische 27,
CUCULA e.V.
Gyalpa e.V.
Open Berlin e.V.
Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser – AbBA

Unterstützer der ersten Stunde
Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte
Bezirksverordnetenversammlung von Berlin Mitte, Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Piratenpartei, CDU >> Link zum BVV Beschluss vom 17.12.2015 <<, Architektenkammer Berlin
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