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Newsletter Arbeitsintegration Schweiz
Mai 2020
VERBANDSAKTIVITÄTEN
>  Stellvertretung der Bereichsleiterin Migration und Qualität 
Wir freuen uns, Ihnen Franziska Moser vorzustellen, die die Stelle am 4. Mai 2020 angetreten hat. Sie vertritt die Leiterin der Bereiche Migration und Qualität, Charlotte Miani, die sich für einen Zeitraum von etwa sechs Monaten im Mutterschaftsurlaub befindet. Franziska Moser ist Sozialwissenschaftlerin und seit mehreren Jahren als Fachkraft in der beruflichen Integration tätig, wo sie stellensuchende Personen mit Migrationshintergrund bei der (Re)Integration in den ersten Arbeitsmarkt unterstützt. Zuvor hat sie sich bei Caritas Luzern mit Fragestellungen der sozialen und beruflichen Integration auseinandergesetzt und unter anderem Bildungs- und Beschäftigungsangebote für verschiedene Zielgruppen konzipiert und durchgeführt.
Wir heissen sie willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
 
> IV-Eingliederungsmassnahmen
Dienstleistungserbringer von IV-Eingliederungsmassnahmen laufen durch die Corona-Krise Gefahr, ihre Angebotsvielfalt mittelfristig reduzieren zu müssen. Instrumente wie Kurzarbeit sowie Überbrückungskredite helfen nur kurzfristig weiter – Rückzahlungen sind bei nicht gewinnorientierten Unternehmen kaum möglich. Aktuelle Liquiditätsengpässe sind jedoch vergleichsweise ein geringes Problem. Die Folgen der Krise werden sich erst zeitlich versetzt zeigen. INSOS Schweiz hat deshalb letzte Woche gemeinsam mit den Partnerorganisationen CURAVIVA Schweiz, Arbeitsintegration Schweiz und Supported Employment Schweiz einen Massnahmenkatalog für die mittelfristige Absicherung der Dienstleister beim BSV eingereicht. Das Antwortschreiben des BSV bringt keine neuen Erkenntnisse. Es schreibt, dass die IV für die mittelfristigen finanziellen Risiken wegen ganz oder teilweise geschlossenen Betrieben und einem damit verbundenen rückläufigen Auftragsvolumen nicht aufkommen könne. INSOS Schweiz, CURAVIVA Schweiz, Arbeitsintegration Schweiz und Supported Employment Schweiz prüfen weitere Schritte.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
> Sozialhilfe
Die vom Bundesrat am 16. März 2020 beschlossenen Massnahmen haben zahlreiche Auswirkungen auf die Sozialhilfe gehabt. Als Reaktion auf die vielen Unsicherheiten, die mit der Krise verbunden sind, hat die SKOS ein Merkblatt mit dem Titel "Empfehlungen zur Sozialhilfe während Epidemie-Massnahmen" veröffentlicht. Nach der Lektüre dieses Dokuments und insbesondere des letzten Kapitels über Massnahmen zugunsten der Ausbildung und der beruflichen und sozialen Integration war Arbeitsintegration Schweiz der Ansicht, dass diese Empfehlungen nicht ausreichten, um die Anbieter von Integrationsmassnahmen vor finanziellen Schwierigkeiten zu schützen. Auf unsere Bitte hin konnte dieser letzte Absatz in die Empfehlungen der SKOS (S. 16) aufgenommen werden:
"Anbietenden von Massnahmen sollen weiterhin die Programmkosten entschädigt werden, wenn sie aufgrund Einschränkungen des Bundes keine Teilnehmenden mehr rekrutieren können. Die Entschädigung soll subsidiär sein und die laufenden Grundkosten abdecken, aber keine Aufwendungen, die nur bei effektiver Durchführung entstehen. Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass Anbietende von Massnahmen nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten."
Das Merkblatt der SKOS finden Sie hier.
> Arbeitsmarktliche Massnahmen
Am 1. Mai 2020 hat das SECO eine neue und sehr detaillierte Weisung zur Verwaltung der arbeitsmarktlichen Massnahmen während der Pandemieperiode veröffentlicht. Diese Weisung, die über die kantonalen Vollzugsstellen an die Anbieter von Integrationsmassnahmen weitergeleitet wurde, gibt Antworten auf die zahlreichen spezifischen Anfragen, die vorgängig von Durchführungsstellen an das SECO gestellt wurden.
Viele nützliche Informationen für Arbeitgeber und Arbeitssuchende sind auch auf der Plattform arbeit.swiss verfügbar.
Coronavirus: Schutzkonzepte
Ab dem 27. April 2020 durften einige Geschäfte wieder geöffnet werden, sofern sie über ein Schutzkonzept verfügen. Das Gleiche gilt auch für die Organisationen der sozialen und beruflichen Integration, die nach und nach wieder ihre Türen öffnen. Mit einem Schutzkonzept soll das Übertragungsrisiko minimiert werden. Insofern muss in diesem Schutzkonzept dargestellt werden, wie die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG eingehalten werden sollen. Verantwortlich für die Erstellung der Schutzkonzepte ist jeder einzelne Betrieb. Betriebe können sich dabei auf die gesundheits- und arbeitsrechtlichen Vorgaben des BAG und des SECO abstützen. Eine Genehmigung der Konzepte durch kantonale oder Bundesstellen ist nicht vorgesehen.
Das Musterschutzkonzept zu Handen der Branchenorganisationen, Standard-Schutzkonzepte zu Handen der Unternehmen sowie weitere Informationen finden Sie auf der SECO-Website.

Im Bestreben, Fähigkeiten, Ressourcen und Praktiken zu bündeln, laden wir Sie ein, Ihre Schutzpläne innerhalb Ihres Netzwerks und unter Ihren Kollegen, die die gleichen Aktivitäten ausüben, zu teilen und zu verbreiten.
Coronavirus-Informationsplattform
Wir möchten Sie nochmals auf unsere Website hinweisen, auf der wir unter der Rubrik ''Dokumentation'' mehrere Links veröffentlicht haben, die sich für Ihre Organisation in dieser besonderen Pandemieperiode als nützlich erweisen könnten. Die Sammlung wird laufend aktualisiert. 
NEUIGKEITEN AUS DER ARBEITSINTEGRATION
> Coronavirus: Beschäftigungsaussichten brechen ein 
Wegen der COVID-​19-Pandemie haben sich die kurzfristigen Aussichten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt stark verschlechtert: Der KOF Beschäftigungsindikator fällt auf -19.9 Punkte. Gegenwärtig liegt der Beschäftigungsindikator tiefer als während des Höhepunkts der Finanz-​ und Wirtschaftskrise 2008/2009. Ausser der Versicherungsbranche sind alle Branchen vom Rückgang betroffen. Medienmitteilung
Quelle: PANORAMA Newsletter 09/2020
> Coronavirus: Deutlicher Anstieg der Stellensuchenden
Der Schweizer Arbeitsmarkt hat im April die Coronakrise stark zu spüren bekommen. Die Arbeitslosenquote stieg im April von 2.9 Prozent im März auf 3.3 Prozent, meldet das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Die Arbeitslosenquote stieg im April in sämtlichen Altersgruppen, während die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen sich gemäss Seco-Bericht im April um 13’057 auf 18’415 Stellen verringerte.
Quelle: HR Swiss
> Coronavirus: Erste RAV sind wieder geöffnet  
Die RAV und die kantonalen Arbeitslosenkassen der Kantone Bern, Glarus und Thurgau sind seit dem 11. Mai 2020 wieder geöffnet. Die Schalteröffnungen werden von den notwendigen Schutz- und Hygienemassnahmen begleitet. Die Stellensuchenden müssen die Anmeldeunterlagen weiterhin per E-Mail oder per Post einreichen. Das erste Beratungs- und Kontrollgespräch nach der Anmeldung beim RAV findet vorübergehend telefonisch und innerhalb von 30 Tagen nach der Anmeldung statt. Arbeitsbemühungen müssen weiterhin im Rahmen des Möglichen getätigt werden, aber im Moment nicht als Nachweis von Arbeitsbemühungen beim RAV eingereicht werden. Der Nachweis muss bis spätestens einen Monat nach Ausserkrafttreten der COVID-19-Verordnung 2 nachgereicht werden.
Quelle: PANORAMA Newsletter 09/2020
> Coronavirus: Artias' wöchentliche Beobachtung sozialer Aktionen 
Seit dem 2. April 2020 beobachtet die Association romande et tessinoise des institutions d'action sociale (Artias) die Auswirkungen des Coronavirus auf die Sozialhilfe und veröffentlicht die Ergebnisse einmal wöchentlich. Dokument Nr. 5 befasst sich beispielsweise mit Verdienstausfall, Arbeitszeitverkürzung oder Massnahmen für Arbeitssuchende. Jedes Dokument enthält eine Liste von Websites mit nützlichen Ad-hoc-Informationen.
Quelle: PANORAMA Newsletter 09/2020 (französisch)
>  Projekt "eALV": "Paradigmenwechsel in der Interaktion" 
Das SECO lancierte im Frühling 2019 die beiden ersten Online-Services der Arbeitslosenversicherung (ALV), im November starteten fünf Kantone die Pilotphase in den Bereichen "Nachweis persönliche Arbeitsbemühungen" und "Bewerbungsunterlagen". Was die digitale Transformation für die Stellensuchenden und die Vollzugsstellen bedeutet und welche ersten Erfahrungen gesammelt wurden, erläutert Agatha Thürler (Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden) in der jüngsten Ausgabe des TC-Newsletters des SECO. Sie spricht von einem "Paradigmenwechsel in der Interaktion".
Quelle: PANORAMA Newsletter 08/2020
NEUE EINTRITTE

Mai 2020: Stiftung Wirtschaft und Ökologie; www.stiftungswo.ch


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