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Liebe Leserinnen und Leser,
das ist er nun also, der letzte Newsletter von »Abenteuer Astronomie«. Mit dem gedruckten Heft, auf unserer Website, bei Facebook und Twitter und auch mit diesen regelmäßigen E-Mails haben wir in den letzten Jahren versucht, Ihnen das Abenteuer Astronomie näherzubringen und Tipps, Anregungen und Hilfestellungen für Ihr Hobby zu geben.
Möglich wurde dies durch zahlreiche Autoren, die meist – wie Sie auch – Amateurastronomen sind und in der Zeitschrift oder online gern über ihr Hobby berichtet haben. Ohne diese Autoren wäre »Abenteuer Astronomie« nicht möglich gewesen. Genauso haben natürlich die Mitglieder der Redaktion und viele weitere Mitarbeiter »hinter den Kulissen« ganz wesentlich dazu beigetragen, dass wir Ihnen mindestens alle zwei Monate ein neues Heft ins Haus liefern lassen konnten und die Website immer aktuell war. Allen noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Ein Dank aber auch an Sie, liebe Leserinnen und Leser, für Ihre Treue, für Ihre Anregungen und für die vielen wohlwollenden und mitfühlenden E-Mails, die uns in den letzten Wochen nach dem Bekanntwerden der Einstellung der Zeitschrift erreicht haben. Das hat gutgetan.
Astronomie ist und bleibt ein faszinierendes Thema und Hobby, ja ein Abenteuer. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude damit, eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2019, durch das Sie unser Himmels-Almanach noch einmal begleiten wird. |
Viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters und auf Wiedersehen!

Dr. Stefan Deiters
Chefredakteur
Abenteuer Astronomie |
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Fischer am Freitag
Es komponierte für Sie: RV Tauri
»Im Weltraum hört Dich niemand schreien«, hieß einst der Werbespruch für den Kino-Schocker »Alien«, und es stimmt ja auch: Zwischen den Sternen und Planeten kann sich kein Schall, im herkömmlichen Sinn jedenfalls, ausbreiten, das Medium im Raum ist viel zu ausgedünnt. Aber was die Erde aus dem Universum in Form elektromagnetischer Strahlung (oder auch Teilchen oder neuerdings Gravitationswellen) erreicht, lässt sich nicht nur tabellieren oder bildlich darstellen, sondern auch in Geräusche, Klänge oder gar Musik umwandeln. »Sonifikation« wird diese Prozedur genannt, für die schon jene Menge Rezepturen zur Verwandlung astronomischer Daten in Schall erdacht wurden und werden. Der Begriff »astronomy sonification« liefert mal eben 150.000 Google-Treffer, weit oben der Astronomy Sound of the Month: ein schöner Einstieg in die Fülle der Möglichkeiten. Manchmal werden Reihen geeigneter Messwerte schlicht als Tonhöhen oder Lautstärken abgespielt, was sich z.B. bei Messungen von Radiostrahlung durch Raumsonden in der Nähe der Riesenplaneten anbietet: Hier sind die Daten von Natur aus bereits eine Zeitserie von Spektren.
Gerne werden bei der Sonifikation wissenschaftlicher Daten aber auch musikalische Aspekte ins Spiel gebracht, um das Ergebnis für die Ohren angenehmer und für den Hörer zugänglicher zu machen: Dafür bieten sich besonders allerlei periodische Vorgänge im Sonnensystem an, die sonifiziert einen ganz eigenen »Groove entwickeln« können. In reinen Zeitreihen von Einzelmessungen wie den Lichtkurven von Sternen steckt in der Regel erst einmal weniger »Musik«, aber da kann man ja nachhelfen: Jetzt wurde eine flexible Methode dafür publiziert, die astronomische Messreihen und Kompositorik kreativ zusammen bringt. Die fundamentale Melodie-Linie liefert der Stern mit seinen Helligkeitsschwankungen, aber der Komponist hat viele Freiheitsgrade, um daraus ein echtes Musikstück zu formen. Demonstriert wurde das Verfahren schon mal am Stern RV Tauri: Das etwas mehr als sechseinhalb Minuten lange Stück verwandelt die halbwegs periodischen Variationen dieses speziellen Cepheiden – der einer eigenen Unterklasse dieser Veränderlichen mit abwechselnd tiefen und flachen Minima den Namen gibt – in einen ebenso dräuenden wie faszinierenden Klangteppich. |
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Daniel Fischer ist Redakteur bei Abenteuer Astronomie und unser Mann für wahrhaft astronomische Zahlen und Fakten. Sie können ihn befragen und sich mit ihm austauschen über redaktion@abenteuer-astronomie.de oder über unsere Facebook-Seite.
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