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Gute Arbeit

Montag – der finsterste Tag der Woche?


Was haben Arbeit und Paradies gemeinsam? Genau – nichts! Für die meisten jedenfalls. Weil das Paradies ein Ort ist, an dem man alles bekommt, ohne dafür etwas zu tun.

Aber was ist eigentlich ein Paradies?
Vor ca. 3000 Jahren tauchte das Wort zum ersten Mal in Persien auf und beschrieb ein Stück Land oder Garten, das von einer Mauer umschlossen ist. Anders gesagt – eine geschlossene Anstalt (so lautet das Kleingedruckte zur Alternative). Außerdem herrschten dort feste Regeln, die Adam und Eva ja bekanntermaßen nicht befolgten bzw. einhielten und dann gefeuert wurden. Kein Pardon. Kein Nachsehen des Managements. Schon damals nicht.

Gibt es einen Weg  zurück in´s Paradies?
Vielleicht über Fleiß, Eifer, Disziplin, harte Arbeit? Alles Aberglaube? Oder ist es besser, einfach Dienst nach Vorschrift zu machen? Aber ist das wirklich gute Arbeit?
Gute Arbeit, das ist für über 90 % gleichbedeutend mit einem festen, verlässlichen Einkommen – schließlich muss der Lebensunterhalt (und noch so einiges mehr) bestritten werden. An Platz zwei steht die Sicherheit des Arbeitsplatzes, gefolgt von der Argumentation „Arbeit soll Spaß machen“. Auch die Behandlung als Mensch durch die/den Vorgesetzte/n nimmt einen hohen Stellenwert ein und liegt noch vor einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

Was sagt uns das?
Gibt es sichere Kohle in einem festen Arbeitsverhältnis, macht der deutsche Arbeitnehmer, was man ihm sagt. Selbstbestimmtes Handeln dagegen spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Der Chef muss liefern.
Einen exakt definierten Rahmen, genaueste Vorgaben, Gehalt, Sozialleistungen, ein Büro, gute Laune und – sinnvolle Arbeit. Und die Mitarbeiter benehmen sich wie Verbraucher. Weil man sie so behandelt?
Das ist die eine Seite, aber es gibt auch noch eine andere. Immerhin versteht eine gar nicht so kleine Anzahl Menschen unter guter Arbeit die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Mitsprache am Arbeitsplatz.

Dann ist da noch die elementare Angst vor Arbeitslosigkeit. Die Angst, dass immer mehr „menschliche“ Tätigkeiten mechanisiert, Dienstleistungen industrialisiert und Prozesse normiert werden. Schlechte Perspektiven? Nur ein Routinejob kann von einem Roboter erledigt werden. Kreative Wissensarbeit bekommt keine Maschine auf die Reihe – das schafft nur menschliche Intelligenz.
Der Sinn der „menschlichen“ Arbeit liegt in schöpferischem Denken, im Ersinnen von Neuem und lediglich im Organisieren von Maschinen. So vollzieht sich ein Tausch von hartem Schuften gegen mehr Nachdenken. In unserer Wissensgesellschaft entsteht ständig solch gute Arbeit.

Warum arbeiten wir wirklich?
Worin liegt der Sinn?
Geld alleine ist es jedenfalls nicht.
Wissensarbeiter – das sind Menschen, die sich mehr als Geld wünschen. Sie wollen verstehen, was sie machen. Für wen sie es machen. Und welches Ziel dahinter steht. Sie wollen sich damit identifizieren können.

Eines ist sicher: Die Arbeit geht nicht aus, sie verändert einfach für viele ihre Form. Denn – gute Arbeit bedeutet heute immer sinnvolle Arbeit.
Der Weg dorthin ist oft sehr turbulent.
Kein Job, ein Beruf. Berufung eben. Der Beruf, der einen mit Haut und Haaren in Beschlag nimmt. Ganz anders als der Job. Er tut nicht so, als ob er der ganze Inhalt eines Lebens wäre. Er lässt den Blick auf Alternativen zu. Und doch ist der Job nicht die gute Arbeit, er weist lediglich die Richtung.

Warum verbringen so viele Menschen ihr Leben fremdbestimmt und frustriert?
Warum packen sie nicht das eigene Leben an, anstatt ständig zu lamentieren?
Dabei darf jeder von uns etwas versuchen!
Wer etwas tut, findet sich selbst – und nur wer sich selbst kennt, tut auch etwas.

Und was ist nun gute Arbeit?
Arbeit, die sich nicht wie Arbeit anfühlt.
Dann ist der Montag... fun!

Viele Grüße aus Mindelheim


Sabine Fischer-Steiger
 
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