Copy
Bluesletter
In Ihrem Browser öffnen

BLUESLETTER 04 / 17 MÄRZ 2017

Liebe Bluesbegeisterte

Blues in der Kirche war einfach Spitze, in jeglicher Hinsicht. Hier ein Rückblick auf dieses Highlight. Darüber hinaus findet Ihr in diesem Bluesletter ein paar CD-Tipps zum Aufwärmen auf «die sechs schönsten Tage».

Was Festival-Tickets angeht, sind nicht mehr allzu viele auf dem Markt. Es gilt: «s’hett so lang s’hett»! Tickets sind erhältlich bei Ticketcorner und Vorverkaufsstellen wie: Kulturhaus Bider & Tanner, MANOR etc.

BLUESIGER RÜCKBLICK 

Blues Gottesdienst vom 18. März – Blues in seiner zweiten Dimension

Bereits zum dritten Mal veranstaltete das Blues Festival Basel diesen Anlass, der nicht nur die Kulturszene im Baselland bereichern, sondern auch als anschauliche Werbung für das 16 Tage später beginnende Festival im Volkshaus Basel dienen soll. Die schöne, akkustisch einwandfreie Kirche war wiederum voll besetzt, der Eintritt gratis und ein Austritt als Kostenbeitrag erwünscht.

Der Blues - Balsam für die Seele ist auch ein dankbares Thema für den Bluesdiakon Reto Nägeli, der die musikalischen Darbietungen seelsorgerisch ergänzte. Grossartig war einmal mehr die Blues und Gospel Sängerin Christina Jaccard, die weisse Blueslady mit der rauchigen, schwarzen Stimme. Ergänzt wurde sie durch Richard Koechli mit seiner bravourösen Begleitband, der 2013 den Swiss Blues Award gewann. Eine eindrückliche Ergänzung bot der begnadete Sänger und Gitarrist Chicago Dave alias David Rutschmann, seine Riffs rissen die Kenner von den Stühlen. Es war ein begeisternder Abend, der einzigartig war und im Baselbiet seinesgleichen sucht. 

Fred Notter

Könnte die Kirche jauchzen, sie hätte an diesem 18. März allen Grund dazu gehabt. Die Menschen strömten in einem breiten und langen Strom zum Blues Gottesdienst. Vor der Kirche begeisterte das Alptone Quartett und lud zum Verweilen ein. Vorfreude auf den Blues-Gottesdienst lag in der Luft. 

Wer zum ersten Mal dabei war, fragte sich vielleicht, was Blues mit einem Diakon in einer Kirche soll.  Eigentlich hat der Blues herzlich wenig mit einer Predigt zu tun. Stimmt, wenn wir an eine traditionelle Ansprache denken. Mit einem Bluesdiakon wie Reto Nägelin ist alles anders. Er versteht es wie kein zweiter, Blues in seiner zweiten Dimension erleben zu lassen. In Worte zu kleiden, zu faszinieren und nahtlos mit Musik und Gesang verschmelzen zu lassen. Und wie, auch diesmal. 

18th BLUES FESTIVAL BASEL : 4. April – 9. April 2017
BLUESIGE CD – TIPPS 

Passt eigentlich Boogie Woogie zum Blues, passt Bluesrock, gehört Country ebenso dazu, und wie steht es mit Jazz etc.? Die kurze Antwort lautet: Ja! Hier ein paar kurze Antworten, ohne mich in Musiktheorie verheddern zu wollen: Boogie Woogie hat sich aus dem Blues entwickelt, als eine Spielart des Blues. Beide haben unter anderem entscheidend auf die Pop-Musik eingewirkt. Blues gilt ebenso als treibende Kraft des Jazz, Blues war zudem Wegbereiter des Soul und gar vieler Zwischenarten. Allgegenwärtig ist der Blues in der Country-Musik, und der Bluesrock, als Verbindung von eben Blues und Rock ist aus der Szene nicht mehr wegzudenken. 

Die Spielarten wie auch die Weiterentwicklungen des Blues sind also immens. So überrascht unser Festival alle Jahre wieder mit einem facettenreichen Programm. Von dieser Vielseitigkeit zeugen ebenso unsere vier CD-Tipps:

Ben Waters
«BOOGIE 4 STU» A TRIBUTE TO IAN STEWART

Ben Waters (vgl. Bluesletter 2/2017) und praktisch alle Mitglieder der Rolling Stones haben mit BOOGIE 4 STU ein wunderbares Album geschaffen als einmalige Hommage an den Pianisten Ian Stewart, Gründungsmitglied der Rolling Stones. Jools Holland, ausgezeichneter Boogie Woogie sowie Rhythm & Blues-Pianist, Sänger, TV-Moderator bei BBC zollt seinem Kollegen wohl den grössten Tribut, den man sich vorstellen kann: «Ben is one oft he best pianists of all time». Zu seiner Band an unserem Festival gehört auch sein Sohn Tom am Saxophon; auch in dieser Familie gilt: Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm. Zurück zur CD: Diese hat Ben, dem schnellen und virtuosen Tastenkünstler, den grössten Respekt eingebracht. 

Ben Waters, der beste Boogie Woogie-Pianist aus England und Axel Zwingenberger, der Beste seines Fachs aus Deutschland auf zwei Flügeln bei uns am 5. April.

Aynsley Lister
«EYES WIDE OPEN» 

Immens viele Awards säumen seinen Weg, so British Blues Awards 2014 als bester Songwriter und als bester Sänger, 2015 als bester Gitarrist. 2016 wurde er nominiert als bester Sänger und bester Gitarrist.

Diese Auszeichnungen kommen nicht von ungefähr. Dieser Musiker sprüht nämlich aus allen Poren vor Kreativität. Ursprünglich inspiriert von Peter Green (britischer Gitarrist und Sänger), Albert King (einflussreicher amerikanischer Gitarrist, +1992), Eric Clapton (britischer Gitarrist) hat Aynsley Lister seinen ganz eigenen Bluesrock entwickelt. Auf seinem neuen Album «Eyes Wide Open» - sämtliche Songs stammen aus seiner Feder -, hat er ihn perfektioniert. Und wenn man weiss, dass Bens Ehefrau auch nach Basel kommt, was wie er selbst sagt, ihn immens antreibt, sollte man sich dieses Feuerwerk auch live nicht entgehen lassen.

Aynsley Lister zusammen mit Ben Poole, Stevie Nimmo und Laurence Jones als einmalige Exklusivität bei uns am Donnerstag, den 6. April.

Tasha Taylor
«HONEY FOR THE BISCUIT» 

Wer und was verbirgt sich hinter diesem Namen. Im letzten Bluesletter haben wir einen Blick auf diese talentierte amerikanische Gitarristin, Sängerin und Songwriterin geworfen. Sie ist eine erstaunliche junge Frau, die nicht nur toll musiziert und auf jeder Bühne brilliert. Sie hat auch etwas zu sagen, so u.a. „Wenn nur eine Person dadurch einen neuen Lieblingssong hat, dann bin ich glücklich!“ sagt Tasha bezogen auf ihr neustes Album „Honey For The Biscuit“, mittlerweile ihr schon drittes Album. Zu Geniessen ist eine überraschende Mischung aus Blues, Soul und Funk. Während dreier Jahre hat sie an diesem Album gearbeitet. Das Ergebnis ist wunderbar. 

Tasha Taylor, Tochter des grossen Soul- und Bluessängers Johnnie Taylor, bei uns am Donnerstag, den 6. April.

Sam Burckhardt
«FLY OVER» 

Den CD-Tipp vom letzten Bluesletter möchten wir hier unbedingt wiederholen als Beispiel, wie Blues, Swing und Jazz zu verschmelzen vermögen. Das Album entstand in Zusammenarbeit von Sam mit dem aussergewöhnlichen Chicagoer Jazz- und Blues-Gitarristen Joel Paterson. Zusammen haben sie auch die drei ersten Songs geschrieben. Mit von der Partie waren nebst eben Paterson auch die vier Weltklasse Musiker der Paterson Band. Im Stück «IN TEH EVENING» ist Sam nicht nur am Saxophon zu hören, er berührt zudem ebenso als Sänger auf eine unglaublich lockere Art und Sams und Patersons Soli sind einmal mehr Extra-Klasse. 

Sam Burckhardt, Oscar Wilson und die Joel Paterson Band bei uns am 8. April.

Wer am 8. April verhindert ist, hat die Möglichkeit, diesen Auftritt am 7. April in der Musigburg, Aarburg, www.musigburg.ch, zu geniessen. Dieses tolle Konzert gibt es in Europa nur zweimal: Einmal in der Musigburg und einmal am Blues Festival Basel.

Bestellen Sie unser kostenloses Festival-Programmheft (76 Seiten) unter www.bluesbasel.ch
AUSBLICK
Wir lassen das 18. Blues Festival Basel Revue passieren. Ein bunter Reigen bluesiger Impressionen.


Härzlig d’Béa und d’Franziska

Share
Forward
Konzeption/Text:
Béatrice Traxler
Blues Festival Basel - Media
beatrice.traxler@bluesbasel.ch

Layout/Realisation:
Franziska Baumann
Blues Festival Basel - Marketing Manager
franziska.baumann@bluesbasel.ch
Copyright © 2017, Blues Festival Basel, All rights reserved.






This email was sent to mail@i-van.ch
why did I get this?    unsubscribe from this list    update subscription preferences
Blues Festival Basel, Sekretariat · Kasernenstrasse 68 · Liestal 4410 · Switzerland

Email Marketing Powered by Mailchimp