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BLUESLETTER 09/16 NOVEMBER 2016

 

Liebe Blues Begeisterte
 
Langsam aber stetig rückt das 18th Blues Festival Basel näher. Seit mehr als einem Monat läuft der Ticket-Verkauf und das Festival ist auf zahlreichen Werbeplattformen präsent, so immer wieder im Radio, auf TV, in Printmedien, im Internet, auf Facebook.

Noch wichtiger als dieser ganze Marketing-Mix ist aber die Mund-zu-Mund-Propaganda. Da zählen wir auf Euch und bedanken uns schon jetzt.

Mit unseren letzten Infos zum Jahresende wünschen wir Euch eine schöne Zeit der Lichter. 
 

HÖCHST AKTUELL

Adventskalender 2016

Startschuss für den Adventskalender war – ist ja klar – der 1. Dezember. Aber es ist nicht zu spät, Tag für Tag auf das richtige Datum zu klicken. Übrigens, es winken tolle Preise. Mitmachen lohnt sich!


www.bluesbasel-adventskalender.ch

 

Werde Mitglied; kaufe Tickets, verschenke Tickets 

Seit dem 31. Oktober sind die Tickets fürs 18th Blues Festival Basel im Verkauf. Nach wie vor gilt: Wer jetzt zugreift, kann praktisch für die meisten Abende sowie für den Sonntags-Brunch noch auswählen. Es lohnt sich, nicht allzu lange zuzuwarten. Zudem kann man Tickets verschenken, zu Weihnachten und auch sonst.

 

Homepage und Facebook – ein absolutes Muss



Besuchen Sie regelmässig unsere Homepage, folgen Sie uns auf Facebook und erfahren Sie so stets viel Neues rund ums Blues Festival Basel.

 


NOMINATIONEN SWISS BLUES AWARD 2017



Alle Jahre wieder wird der Swiss Blues Award verliehen als ehrenvolle Auszeichnung für grosse Verdienste um das Bluesleben in der Schweiz. Bezogen auf 2017 hat die Jury des Swiss Blues Award nun getagt, diskutiert und entschieden. Und das sind die Nominierten: 




MARCO JENCARELLI, Luzern
MÜHLE HUNZIKEN, Rubigen
VALLEMAGGIA MAGIC BLUES FESTIVAL



Nach welchen Kriterien die Nominationen erfolgen und Vieles mehr rund um den Swiss Blues Award fragen wir den Jury-Präsidenten und gleichzeitig Vizepräsidenten des Blues Festival Basel, Fred Notter.

Die Jury des Swiss Blues Award setzt sich aus vier Mitgliedern des Vorstandes Blues Festival Basel sowie sechs Experten aus der Schweizer Blues Szene zusammen. Was genau versteht man unter Bluesexperten respektive über welche Fähigkeiten muss ein Jurymitglied verfügen?
 
Fred: Ein Jurymitglied muss beruflich oder privat eng mit der Blues Musik und der schweizerischen Blues Szene verbunden sein und dabei langjährige Erfahrungen und Kenntnisse auf diesem Gebiet aufweisen.
 
Wurden übers Jahr viele Nominationsvorschläge an die Jury herangetragen und bringt die Jury ihrerseits ebenfalls Vorschläge ein?
 
Fred: Man kann sich nicht um eine Nomination bewerben, allein die Jurymitglieder reichen jeweils einzeln drei Nominationsvorschläge ein, und dann entscheidet die gesamte Jury, wer für das folgende Jahr nominiert wird.
 
Nun stehen die Nominierten fest, wobei deren zwei, die Mühle Hunzigen sowie Vallemaggia Magic Blues Festival, bereits letztes Jahr in der Endrunde standen.  Was genau gab den Ausschlag gerade für diese drei Nominationen?
 
Fred: Die Tatsache, dass die Mühle Hunzigen sowie das Vallemaggia Magic Blues Festival schon letztes Jahr in der Endrunde standen, beweist, dass diese Anwärter bei der Jury bereits letztes Jahr hohe Beachtung und Wertschätzung fanden. Allerdings mussten sie dem damaligen Preisträger Walter Baumgartner den Vorrang lassen.
 
Der Swiss Blues Award wird am 5. April am 18th Blues Festival vom Basler Regierungsrat Baschi Dürr überreicht. Im Vorfeld dazu muss die Jury den Gewinner respektive die Gewinnerin bestimmen. Wie genau geht das vor sich?
 
Fred: Die Jury trifft sich nochmals zu Beginn des Festivals an der Promo Blues Night am Dienstag und wählt dann aus den drei Nominationen den Gewinner oder die Gewinnerin des Awards. Anschliessend beurteilt die gleiche Jury die Auftritte der fünf Bands an diesem Abend und wählt daraus die Gewinner der drei ersten Preise. Die Preise sind sehr begehrt, werden sie doch in Form von Auftritten an Blues Festivals des folgenden Jahres vergeben.

Fred, vielen Dank für dieses Gespräch. Nun wissen wir mehr, bleiben aber weiterhin gespannt, wer das Rennen um den Swiss Blues Award 2017 macht.

 

NACHGEFRAGT



©WAC, Photo by Maurice Haas
Angesagt war eine «Hommage an Martin Luther King», als Christina Jaccard & Band am 19. November 2016 in der Paulus Kirche in Basel auftraten. Spirituals, Gospels sowie Erzählungen wurden zu einem eindrücklichen Erlebnis und inspirierten denn auch zu Fragen an Christina Jaccard.





Der heutige Abend war eine Hommage an Martin Luther King mit Gospels und mit Worten. Was verbindet Dich mit der Zeit von Martin Luther King und mit Aussagen von ihm wie: «I Have a Dream»?

Christina: Eigentlich bin ich mit schwarzer Musik aufgewachsen, von der schwarzen Musik war ich von jeher fasziniert. Sie war das Thema bei uns zu Hause, über das auch viel diskutiert wurde. Mit dem Tod von Martin Luther King ging damals, zumindest für einen Moment, mein Vertrauen in die Menschheit verloren. Ich glaubte nicht länger, dass das Gute obsiege.

Hast Du eine besondere Beziehung zu Gospels und Auftritten in sakralen Räumen so wie heute?
Christina: Ja, irgendwie schon. Meine Zellen schwingen, kulturell bin ich im Gospel verwurzelt. Gospel ist wie Sponsoring für Energie. So auch in sakralen Räumen.

Seit über 30 Jahren darf man Dich als Solokünstlerin geniessen und bewundern. Nebst Gospels sprichst Du viele verschiedene musikalische Sprachen: Jazz, Swing, Pop, Blues. Warum bevorzugst Du gerade in jüngerer Zeit vermehrt den Blues?
Christina: Blues ist Musik, die Kraft kreiert, Blues bedeutet Ganzheitlichkeit. Er ist gleichsam meine Lebenshaltung und wurzelt übrigens im Gospel. Mit Blues lassen sich die verschiedenen Farben des Lebens ausdrücken, Hochs wie Tiefs. Ganz besonders liebe ich die Südstaaten-Fröhlichkeit und dabei den ihr eigenen Swing im Gospel.

Du bist nicht nur eine vielseitige Musikerin. Als Lyrikerin hast Du ein Buch mit ganz persönlichen Gedanken und Gedichten herausgegeben. Da interessiert, wie es dazu kam?
Christina: Das Leben wirft für mich viele Fragen auf, ohne unbedingt Antworten darauf zu geben. Da habe ich begonnen, über Disharmonien nachzudenken, um Zusammenhänge im Leben zu erkennen. Und diese Gedanken, etliche in Gedichtform, habe ich aufgeschrieben. So kam mein erstes Buch zustande. Oft ergänze ich meine Gospel Konzerte mit meinen eigenen lyrischen Texten.

Aller guten Dinge sind drei, wie der Volksmund zu sagen pflegt. Und genau dies trifft auch auf Dich zu: Musikerin, Autorin und vergangenes Jahr etliche Auftritte in einem Kabarett mit dem Titel «Lieben oder lieber nicht», in dem das Zusammensein von Mann und Frau besungen und kommentiert wird.
Christina: Was wenige wissen: Schauspielerei war eigentlich meine erste Leidenschaft. Darum hat dieses musikalische Kabarett, wofür Andrej Togni und ich die Texte geschrieben haben, enorm Spass gemacht.

Zurück zu Dir als Sängerin. Man nennt Dich «Die Zürcher Lady mit dem schwarzen Sound». Wie kommt diese Charakterisierung bei Dir an? Und was genau versteht man eigentlich unter schwarzem Sound?
Christina: Die Bezeichnung stimmt für mich voll und ganz. Die Musik bestimmt den schwarzen Sound mit ihren Botschaften, und die sind eben schwarz. So transportiere ich die schwarze Musik mit schwarzer Intensität, abgerundet mit entsprechendem Stil und Rhythmus. Erst kürzlich habe ich in Harlem-New York einen zweiten Wohnsitz genommen, um die Rückverbindung zur schwarzen Musik noch zu intensivieren.

Liebe Christina, welch aufregendes Leben, welche Intensität zu Gospel und Blues. Wir danken Dir ganz herzlich für dieses Gespräch.

Kein Zweifel, von Christina Jaccard möchte man mehr hören: Darum merkt Euch jetzt schon den 18. März 2017 vor. Zum dritten Mal findet in der Stadtkirche in Liestal der Blues Gottesdienst statt – natürlich mit Christina Jaccard. 

Foto Credit: voicejaccard.ch

BLUESIGER CD – TIPP 

 

Sam Burckhardt                                                                    

Direkt aus Amerika – genauer gesagt aus Chicago - hat uns diesmal ein CD-Tipp erreicht. Und zwar vom Basler Saxophonisten Sam Burckhardt, der uns übrigens am Samstag, den 8. April 2017 am Festival mit der Oscar Wilson & The Joel Paterson Band in die Welt des Chicagoer Blues entführen wird.


SEIN GEHEIMTIPP 
Die neue CD/DVD von Philipp Fankhauser und Margie Evans


 

«“Unplugged” brings together two old friends, Margie Evans and Philipp Fankhauser, with a killer band and in the very comfortable setting of the Mühle Hunziken. The joy over this reunion is audible on all tracks.»
Wer dabei war, wird sich sicher mit Freude an den Auftritt von Philipp Fankhauser, dessen Band und der Gastsängerin Margie Evans aus den USA am diesjährigen Blues Festival Basel erinnern.
 
 


IN EIGENER SACHE – SORRY


Die Tücken mit der Technik


Soviel vorweg: Reklamationen sind für uns Chancen und wir setzen alles daran, Fehler und Pannen zu beheben. Zuerst mal wollen wir uns in aller Form bezüglich der Panne mit dem letzten Bluesletter entschuldigen, die mit Browser-Einstellungen zu tun hat. Franziska, die für die Realisation des Bluesletter zuständig ist, hat die Lösung gefunden: "Das Bluesletter-Template wurde nun so umgebaut, dass oben über dem Header ein Link erscheint: „Email not displaying correctly? View it in your browser“. Damit können ab sofort die Anzeigeprobleme umgangen werden."


Falls trotzdem Probleme vorhanden sind, zögern Sie nicht, uns umgehend zu kontaktieren:

beatrice.traxler@bluesbasel.ch
franziska.baumann@bluesbasel.ch
 


AUSBLICK

 
Die nächste Bluesletter kommt bestimmt. Natürlich mit weiteren Infos zum 18th Blues Festival Basel.
Bis dahin: Blueset und vor allem rutschet guet!


Béa und Fränzi
 
FEEDBACK/KRITIK & ANREGUNGEN
Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns mitteilt, was gefällt und was Ihr vermisst.

Konzeption/Text:
Béatrice Traxler
Blues Festival Basel - Media
beatrice.traxler@bluesbasel.ch


Layout/Realisation:
Franziska Baumann
Blues Festival Basel - Marketing Manager
franziska.baumann@bluesbasel.ch
Copyright © 2016 Blues Festival Basel, All rights reserved.

Our mailing address is:
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