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Bluesletter
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BLUESLETTER 03 / 17 MÄRZ 2017

Liebe Bluesinfizierte

Bald hat das ungeduldige Warten ein Ende. Die Medienorientierung hat bereits stattgefunden und ab 4. April gehört Basel dem Blues und nur dem Blues. Wir werfen hier einen vertieften Blick auf die Abende vom 6. und 7. April. Zudem schauen wir  sozusagen hinter die Kulissen, wer wofür verantwortlich ist. Diesmal geht es um «Kasse» und «Künstlerbetreuung».

Nicht vergessen: Von Jahr zu Jahr werden die Tickets immer begehrter. Wer noch keines hat, der sollte sich sputen.

MEDIENORIENTIERUNG 

Wie alle Jahre wieder, was so eigentlich nicht stimmt. Zum ersten Mal haben wir die eingeladene Presse nämlich im Volkshaus Basel empfangen und mehr Interessierte als jemals zuvor fanden den Weg zu diesem Anlass. 14 Zeitungen/Magazine und insgesamt vier Radiostationen und lokale Fernsehsender wollten aus erster Hand erfahren, welche Rosinen das Blues Festival Basel mit seiner 18. Ausgabe bereithält. Und der Funke sprang über und floss in begeisterte Berichterstattungen in diversen Medien. Natürlich fehlten auch bluesige Einlagen nicht. Dominic Schoemaker, der Promo Blues Night-Gewinner 2016, bewies einmal mehr sein Können. Der vom Volkshaus Basel offerierte reichhaltige Apéro mundete und lud bei angeregten Gesprächen zum Verweilen ein.

AMUSE-BOUCHES   
Als Einstimmung an «Die sechs schönsten Tage» sei Euch ans Herz gelegt:

Zur Erinnerung: Blues in der Kirche, Samstag, 18. März 2017, 18.00 – 19.30 Uhr (Türöffnung 17.30 Uhr), freier Eintritt (Kollekte) Stadtkirche Liestal, 4410 Liestal. 

Mit Bluesdiakon Reto Nägelin, der Bluessängerin Christina Jaccard, dem Richard Koechli Trio und als Special Guest dem Gitarristen, Sänger und Bassisten Chicago Dave

17.15 Uhr – ALPTONE QUARTETT, vor der Kirche. Wilfried Wöhrle (1. Stimme), Ingo Ganter (Solist), Dr. Bernd Vetter (2.Stimme), Ute Simon (Bass). 
Wilfried Wöhrle, Steinen (D), wilfried.woehrle@web.de 

Blues bei MANOR – Manor Warenhaus, Greifengasse 22, 4005 Basel

Freitag, 24. März, 17 – 19 Uhr und Samstag, 25. März 2017, 14 – 17 Uhr im 2. OG, Herrenkonfektion, Live Blues mit Coffee n’Blues (Promo Blues Night-Teilenhmer 2017). Vorverkauf Festival-Tickets beim Manor-Kundendienst im 3. Stock.  

Brunch in der Brasserie des Volkshaus Basel. Jeden 2. und 4. Samstag im Monat. Mit reichhaltigen kulinarischen Köstlichkeiten und mit musikalischen Top Acts, ausgesucht vom Blues Festival Basel.

Am 25. März mit Professor Mamoux aus Amerika (voc, p, perc). Angesagt ist Dirty Rhythm and Blues als Einmann-Show, die jeden vom Stuhl zu reissen vermag.

 

Weitere Blues Amuse-Bouches stets tagesaktuell auf unserer Homepage: www.bluesbasel.ch 

Höchst aktuell: Das Programmheft 2017 mit Fachbeiträgen zu allen Künstlerinnen und Künstlern kann kostenlos bezogen werden.

18th BLUES FESTIVAL BASEL : 4. April – 9. April 2017
«Hier spielt der Blues», und wie. Heute im Fokus: 



Donnerstag, 06. April, 20.00 Uhr : 

Tasha Taylor 

 

Inspiriert von ihrem Vater, der amerikanischen Soul-Legende Johnnie Taylor, sozusagen bereits im Babyalter gestillt an der Brust von Blues und Soul, hat die amerikanische Sängerin, Gitarristin und Songwriterin Tasha Taylor ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Als jüngster Beweis dazu überzeugt ihr neustes Album «Honey For The Biscuit» mit ergreifendem Gesang und höchst emotionaler Tiefe. Ihre Leidenschaft für Blues und Soul bringt sie temporeich auf die Bühne, die jegliches Publikum seine Sorgen vergessen lässt.

Aynsley Lister, Ben Poole, Stevie Nimmo, Laurence Jones
 

Als wohl einmalige Exklusivität angesagt sind die vier besten Blues-Gitarristen und Gewinner vieler Awards, alle aus England. Sie treten sowohl solistisch als auch gemeinsam auf, so Aynsley Lister (Bild). Bei ihm ist alles dabei von Blues über Rock und Pop. Energetisch, kraftvoll und mit Herzblut. Ben Poole, Gitarrist und Sänger gilt als vielversprechendstes Talent der britischen Bluesrock Szene. Stevie Nimmo spielt nicht nur den Blues, er lässt ihn vielmehr durch die Adern fliessen. Der vierte im Bunde ist Laurence Jones. Sein intelligentes, aufregendes sowie energiegeladenes  Gitarrenspiel verglich BBC gar mit dem eines jungen Robin Trower.

Freitag, 07. April, 20.00 Uhr
 


Philip Sayce
Kanada, das wissen wir doch schon längst, hat eine äusserst lebendige Blues- und Bluesrock-Szene. Einer sticht da besonders heraus. Es ist der Sänger und Gitarrist Philip Sayce, A Rising Star. Seine Sporen hat er längst abverdient. Viele Blues- und Bluesrock-Protagonisten haben ihn geprägt. Auch der grosse Jeff Healey wurde auf ihn aufmerksam. Während Jahren spielte Philip mit in seiner Band. Unvergesslich ihr Auftritt 2007 am Montreux Jazz Festival. Freuen wir uns in Basel auf den jungen Kandier mit seinem erdigen Bluesrock, angereichert mit einer Prise Pop wie auch psychodelischen Momenten zum Weggleiten.

Dana Fuchs
Mit ihrem zweiten Album sorgte die amerikanische Sängerin Dana Fuchs auch international für Furore. Ihre Rauch- und zugleich Honigstimme berührt. Kein Wunder. Sie wählt die Worte ganz bewusst, nur so, ist sie überzeugt, lässt sich die Stimmung eines Songs ausdrücken. Ihre Bühnenperformance ist genial. Geballte Leidenschaft und höchste Intensität. Ja, sie ist erste Sahne und versteht es ganz besonders, mit einer grandiosen Live-Show auf ihr Publikum einzugehen. Wichtig für sie, die Musik auch als Ort von Hoffnung und Spiritualität zu sehen: "Oftmals muss man in die Tiefen der Seele schauen, um das Licht sehen zu können ...".

HINTER DEN KULISSEN


Das Empfangskomitee um Anna Mazzarelli 2.v.l.n.r.

Nebst den Vorstandsmitgliedern, die übers Jahr tätig sind, arbeitet eine Vielzahl an ebenfalls Freiwilligen ehrenamtlich fürs Festival. Betritt man während der sechs Basler Bluestage zum Beispiel das Foyer des Volkshaus Basel, sehen wir zur Linken an einem langen Tisch ein freundliches Empfangskomitee. Es ist das Reich von Anna Mazzarelli. Angekommen im Festsaal wartet schon die Brigade der Künstlerbetreuung mit ihrem Chef Bernhard Stadelmann. Diesen beiden Chefs, die grosse Verantwortung tragen, wollen wir heute auf den Zahn fühlen.
 

BFB: Anna, nebst Deiner beruflichen Tätigkeit amtest Du zudem als Finanzmanagerin eines Schweizer Unternehmens. Da bist Du geradezu prädestiniert, die Verantwortung für die Abendkasse zu tragen. Was genau sind Deine Aufgaben?
Anna: An der Abendkasse verkaufe ich zusammen mit meinem Team die noch freien Plätze und wir verwalten die reservierten Tickets. Ebenfalls bei uns werden die verschiedenen Verlosungspreise direkt abgeholt.

 

BFB: Bernhard, auch Du bist irgendwie vom Fach, hast Du doch während 22 Jahren die Musikschule einer Baselbieter Gemeinde geleitet. Was genau dürfen wir uns unter Künstlerbetreuung vorstellen? 
Bernhard: Die Künstlerinnen und Künstler sollen sich bei uns am Festival wohlfühlen; dafür sind wir Betreuerinnen und Betreuer da. Es fängt mit dem Empfang im Hotel durch uns an, geht dann weiter mit dem Entladen der Instrumente und dem Soundcheck. Die Garderoben müssen einladend sein. Beim Essen berücksichtigen wir die Wünsche und stimmen diese mit der Küche des Volkshauses ab. Auch gehen vor allem Sängerinnen gerne in die Stadt zum Shoppen. Wir holen die Bands in Kloten ab, wenn sie von Übersee herreisen und bringen sie dann auch wieder auf den Flugplatz. Ziel ist es, dass die Musikerinnen und Musiker den Auftritt möglichst gut bestreiten können und dass sie sich gerne an das Festival erinnern.


BFB: Anna, Bernhard, Ihr beide seid keine Einzelmasken. Vielmehr könnt Ihr Euch auf ein Team abstützen. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habt Ihr und sind diese während der gesamten Festivalzeit anwesend?
Anna: Wir sind unserer drei. Meine Kolleginnen und ich sind während des ganzen Festivals vor Ort. Etwa eine Stunde, bevor die ersten Besucherinnen und Besucher eintreffen bis zum Schluss.
Bernhard: Unser Team besteht aus 17 Helferinnen und Helfern, welche während des Festivals täglich im Einsatz sind.


BFB: Wie bereitet Ihr Euch und Euer Team auf die sechs Tage Festival vor? Gibt es Schulungen, worauf müsst Ihr besonders achten? Wie kontrolliert Ihr später, ob alles in Eurem Sinne erledigt wird?
Anna: Wir treffen uns meistens ein paar Wochen vor dem Festival und besprechen die verschiedensten Neuigkeiten.
Bernhard: Da ich in diesem Jahr schon das 4. Mal dabei bin und die Teammitglieder nicht zum ersten Mal mithelfen, reicht ein Einteilungsplan mit der entsprechenden Instruktion. 


BFB: Am liebsten hat man es natürlich, wenn alles rund läuft. Aber was, wenn Schwierigkeiten auftauchen. Wie handhabt Ihr ausserordentliche Situationen?
Anna: Schwierigkeiten haben wir selten, wir improvisieren und machen fast alles möglich.
Bernhard: Da wir personell nicht am Limit sind, kann bei Schwierigkeiten eine Person sich einer Künstlerin oder eines Künstlers annehmen. 


BFB: Anna, wann und wie bist Du zum Blues Festival Basel gekommen? Hast Du eine besondere Assoziation zum Blues?
Anna: Ich war an einem Konzert, es sind sicher 5 oder 6 Jahre her, da habe ich die Mitglieder-Karte ausgefüllt und durch ein Gespräch mit Urs Philipp (Finance Blues Festival Basel) kam ich schon am folgenden Abend als Platzanweiserin zum Zug. Ein Jahr später wurde ich gefragt, ob ich an der Kasse die Verlosungen verwalten könnte. Und so bin ich jetzt zusammen mit meinem Team verantwortlich für die Abendkasse.


BFB: Bernhard, von Dir wissen wir, dass Du selbst ein begeisterter Jazz- und Bluesmusiker bist. Liegt hier der Grund für Dein Engagement?
Bernhard: Ja, ganz bestimmt. In meiner 40-jährigen Aktivzeit als Bandmusiker habe ich viele Veranstaltungsorte gesehen. Was man als Musiker gerne hat, möchten wir hier am Festival auch verwirklichen

Anna, Bernhard, vielen Dank, dass Ihr uns Rede und Antwort gestanden seid. Wir wünschen Euch viel Freude bei Eurem diesjährigen Einsatz und selbstverständlich all die kommenden Jahre.

BLUESIGER CD-TIPP
 

Direkt aus Amerika – genauer gesagt aus Chicago - hat uns Sam Burckhardt für den Bluesletter 9/2016 seinen CD-Tipp geschickt. Höchste Zeit, dass wir Euch hier die neuste CD von Sam ans Herz legen. Auch als Einstimmung auf Samstag, den 8. April, den Chicagoer Abend mit Dominic Schoemaker und Band im ersten Act, gefolgt von Sam Burckhardt, Oscar Wilson & The Joel Paterson Band. Als Special Guest des Abends keine geringere als die Jazz- und Blues-Ikone Othella Dallas.

Fly Over heisst Sams neuste CD

Am Werk waren zweifelsohne Weltklasse-Musiker. Eben Sam als Tenorsaxophonist und Sänger, der Jazz- und Bluesgitarrist Joel Paterson sowie die Mitglieder seiner Band, die da sind: Alex Hall am Schlagzeug, Pete Benson am Piano und an der Hammondorgel sowie der Bassist Beau Sample.

Es erwartet Euch eine Hommage an die Zeiten des Rhythm’n’Blues, des Swings und der Big Bands à la Count Basie und Duke Ellington mit grandiosen Soli der einzelnen Künstler. Und man spürt Sams Vision, dass Blues und Jazz irgendwie zusammengehören und nicht auf zwei verschiedenen Planeten spielen. 

Eine tolle Rezension von Mark Thompson, der diese CD wärmstens empfiehlt, findet Ihr unter www.chicagobluesguide.com/reviws/cd-review/sam-burckhardt

AUSBLICK
Wie der Sausewind rast die Zeit. Bald heisst es, zurückzublicken auf das 18th Blues Festival Basel. Dazu ein paar Tipps, wie wir bluesmässig die Zeit überbrücken können bis zur 19. Ausgabe unseres Festivals. Übrigens: Unsere Musikdirektorin Astrid van der Haegen, eben Profi durch und durch, ist schon längst daran, das nächste Sechs-Tage-Event zu planen. 
 

Falls uns etwas unter den Nägeln brennt, das Ihr unbedingt wissen müsst, melden wir uns nochmals vor dem Festival.

Wir wünschen Euch allen einen schönen Frühlingsanfang und sagen bis bald, am 18. März in der Stadtkirche Liestal!

Härzlig d’Béa und d’Franziska

Konzeption/Text:
Béatrice Traxler
Blues Festival Basel - Media
beatrice.traxler@bluesbasel.ch

Layout/Realisation:
Franziska Baumann
Blues Festival Basel - Marketing Manager
franziska.baumann@bluesbasel.ch
Copyright © 2017, Blues Festival Basel, All rights reserved.






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