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Tagesausgabe
17/03/16

„Hast du Hoffnung? Hast du die Freude der Hoffnung?“

Britta Dörre  |  17/03/16
Pope Francis during today's Mass in Santa Marta

Papst Franziskus befasste sich in der heutigen Frühmesse in der Domus Sanctae Marthae mit der Bedeutung der Hoffnung im Leben eines Christen. Ausgehend vom Tagesevangelium erklärte der Papst, dass Abraham in Versuchung geführt worden sei, aber geglaubt habe und dem Herrn gehorsam gewesen sei.

Die gesamte Erlösungsgeschichte durchziehe die Hoffnung wie ein roter Faden; sie sei die Quelle der Freude. Wenn es keine menschliche Hoffnung mehr gebe, gebe es die Tugend, die einen demütig, einfach weitergehen lasse und Freude, Frieden und Sicherheit schenke. „Die Hoffnung enttäuscht nicht.“

Die Freude Abrahams, die Hoffnung, wachse in der Geschichte. Manchmal sei sie verborgen, man sehe sie nicht; dann wieder liege sie offen zu Tage, erklärte der Heilige Vater. Am Beispiel Elisabeths und Marias zeigte der Papst auf, dass die Gegenwart Gottes Freude bedeute. Wo Freude herrsche, gebe es Frieden.

„Das können wir so oft leicht sagen, aber wenn man sich fragt: ‚Hast du Hoffnung? Hast du die Freude der Hoffnung?‘…“ Die Hoffnung lasse uns nicht in den Schwierigkeiten „ertrinken“. Papst Franziskus legte dar, derselbe Gott, der Abraham gerufen habe, sei gekreuzigt worden. In unserem letzten Augenblick vereine uns die Hoffnung. „Die Hoffnung enttäuscht nicht, sie ist immer da: still, demütig, aber stark.“


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Zusammenarbeit und Solidarität für eine bessere Welt

Britta Dörre  |  17/03/16
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Papst Franziskus empfing heute Mittag in der Aula Paolo VI die Teilnehmer des „2016 Harvard World Model United Nations“ in Audienz. In seiner Ansprache richtete sich der Papst an die jungen Teilnehmer des „WorldMun“ und äußerte seine Freude über sein an Kulturen und Nationen vielfältiges Publikum. Er wies die jungen Menschen darauf hin, wie wichtig Zusammenarbeit und Solidarität für eine funktionierende Gesellschaft seien. Das zeige sich insbesondere beim Einsatz der UN zugunsten der Schwachen und Bedürftigen.

Eine bedeutende Erfahrung, erklärte Papst Franziskus, stelle die mit den anderen Teilnehmern gemeinsam verbrachte Zeit dar, während derer sich Reichtum und Vielfalt der Menschenfamilie gezeigt hätten. Papst Franziskus erinnerte an die vielen Probleme, denen sich die Menschen tagtäglich weltweilt stellen müssen, besonders in Kriegs- und Krisengebieten.

Mitleid und Hilfe für die Hilfesuchenden und Bedürftigen sei eines der Hauptbetätigungsfelder der katholischen Kirche, die sich für die Armen und Flüchtlinge, die Familien und den Schutz und die Wahrung der Würde des menschlichen Lebens einsetze. Als Christen seien wir aufgerufen, unseren Brüdern und Schwestern zu dienen, wie Jesus es tat. Papst Franziskus erteilte abschließend seinen Segen und versicherte die Teilnehmer seiner Gebete.

Der Volltext der Ansprache ist hier abrufbar (auf Englisch)


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Ab Samstag ist Papst Franziskus auf Instagram

Marina Droujinina  |  17/03/16
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„Franciscus“ ist der Name, unter dem Papst Franziskus ab diesen Samstag auf Instagram, der Internetplattform für den Austausch von Fotos, präsent sein will, wie Msgr. Dario Viganò, Präfekt des vatikanischen Kommunikationssekretariats, angekündigt hat. Der Beginn der Instagram-Präsenz fällt mit dem Jahrestag der Amtseinführung von Papst Franziskus, 19. März 2013, dem Fest des heiligen Josef, zusammen.

Der Papst empfing bereits am 26. Februar Kevin Systrom, den CEO und Mitbegründer von Instagram, im Vatikan. Der Unternehmer überreichte dem Oberhaupt der katholischen Kirche ein Album mit zehn Bildern, die bedeutende Momente der jüngsten Vergangenheit dokumentieren, wie die Auswirkungen des Klimawandels auf den Nordpol, das Erdbeben in Nepal im vorigen Jahr sowie den Exodus der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten.

Sie sprachen insbesondere über die „Macht der Bilder, Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen zu vereinen“, wie der 33-jährige Systrom verriet. Instagram wurde im Oktober 2010 ins Leben gerufen: Es ermöglicht, Fotos in anderen sozialen Netzwerken zu teilen. (mk)


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Nächste Anhörung im Vatikleaks 2-Prozess auf den 6. April verschoben

Redaktion  |  17/03/16
Lombardi announces Award Carlomagno to Pope Francis

Die nächste Anhörung im Vatileaks 2-Prozess um die Weitergabe vertraulicher Dokumente ist auf den 6. April verschoben worden. Bereits um zehn Minuten nach 12 Uhr mittags verriet der Journalist Gianluigi Nuzzi, einer von fünf Mitangeklagten, die Terminverschiebung auf Twitter. Pater Federico Lombardi, Direktor des vatikanischen Pressebüros, bestätigte ihn dann später.

Der Grund ist die Risikoschwangerschaft der Angeklagten Francesca Immacolata Chaouqui im sechsten Monat. Am vergangenen Dienstag ließ sie bereits bei der Anhörung das Gericht durch ihre Anwältin Laura Sgro wissen, dass sie sich einer Operation unterziehen müsse.

Ihre Verteidigerin konnte ein ärztliches Attest vorlegen, demzufolge für Chaoqui 20 Tage lang absolute Bettruhe erforderlich sei. So legte Gerichtspräsident Giuseppe Dalla Torre fest, dass die nächste Sitzung für den 6. April um 10:30 Uhr angesetzt ist. Die nächsten Sitzungen waren für diesen Freitag um 15:30 Uhr, Ende März sowie die ersten beiden Tage im April geplant. (mk)


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Benedikt XVI. über die Barmherzigkeit

Britta Dörre  |  17/03/16
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„Per mezzo della fede. Dottrina della giustificazione ed esperienza di Dio nella predicazione della Chiesa“ (Durch den Glauben. Rechtfertigungslehre und Gotteserfahrung in der Predigt der Kirche) lautet der Titel des jüngst im Verlag San Paolo Editore erschienenen Tagungsbandes, der von dem Jesuiten Daniele Libanori herausgegeben wurde. Zu den Beiträgen gehört auch ein Interview von Benedikt XVI. gegenüber dem jesuitischen Theologen Jacques Servais, das Msgr. Georg Gänswein während der Tagung im letzten Oktober vorlas. Schwerpunkt des Interviews war das Thema der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus so sehr am Herzen liegt.

Benedikt XVI. legte in dem Interview dar, dass die Barmherzigkeit Gottes ein immer zentraleres und wichtigeres Argument werde. Er verwies auf seinen Amtsvorgänger, den heiligen Johannes Paul II., der sich in seinem letzten Buch vor seinem Tod mit der Barmherzigkeit befasste. Dort lege er dar, dass die Barmherzigkeit das einzige Mittel gegen die Macht des Bösen, gegen Grausamkeit und Gewalt sei.

Zu seinem Amtsnachfolger stellte Benedikt XVI. fest, dass Papst Franziskus ganz in Linie mit dem heiligen Johannes Paul II. sei. Er thematisiere in der Pastoral ständig die Barmherzigkeit Gottes. Der Mensch von heute verberge die tiefe Gewissheit um seine Wunden und Unwürdigkeit vor Gott. Es sei kein Zufall, dass das Gleichnis vom guten Samariter die Menschen besonders fasziniere. Die Menschen hofften auf einen guten Samariter. Sie wüssten, dass sie in der technisierten Welt der Barmherzigkeit Gottes bedürften.

Der Glaube, so Benedikt XVI., sei ein tief persönlicher Kontakt zu Gott und komme vom Zuhören. Damit der Mensch glauben könne, benötige er Menschen, die Zeugnis von Jesus ablegten und ihn so zugänglich machten. Die Kirche sei eine Schöpfung Gottes und werde fortlaufend von Ihm geformt. In die Kirche finde der Mensch mit dem Sakrament der Taufe Aufnahme, und damit werde er in eine Gemeinschaft aufgenommen, die sich nicht selbst erschaffen habe. Daher sei es wichtig, dass die Pastoral von der Idee einer Kirche Abstand nehme, die sich selbst schaffe, und betone, dass die Kirche Gemeinschaft durch die Kommunion mit dem Leib Christi werde.


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„Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollen gemeinsam nach guten Wegen suchen“

Redaktion  |  17/03/16
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„Für die komplexen Fragen einer Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) gibt es keine einfachen Lösungen. Deshalb ist es entscheidend, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam nach guten Wegen suchen.“ Diese Auffassung hat gestern der Vorsitzende der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Essen), vertreten. Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Streitpunkt TTIP – Eine sozialethische Herausforderung“ stellte die Kommission am Mittwoch (16. März 2016) in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin ihren Expertentext „Gerechte Regeln für den freien Handel. Sozialethische Orientierungen für eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP)“ zur Debatte. Bischof Overbeck sagte, dass der gemeinsam mit der Katholischen Akademie veranstaltete Diskussionsabend dazu beitragen solle, dass die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen miteinander nach tragbaren Lösungen suchen.

In einer Diskussion über die Auswirkungen einer TTIP auf Wachstum und Beschäftigung stellten der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Dr. Eric Schweitzer, fest, dass Handel für eine Exportnation und in Zeiten der Globalisierung eine Voraussetzung für Wohlstand ist. Allerdings, so betonte der DGB-Vorsitzende, „sind die Früchte der Globalisierung zunehmend ungleich verteilt. Deshalb benötigen wir mehr fairen Handel.“ Schweitzer hob hervor, dass bei der TTIP die Chance genutzt werden müsse, gute Regeln zu definieren, bevor andere Weltregionen die Standards für die Zukunft setzen.

Der Schwerpunkt des zweiten Panels lag auf Umweltstandards und nachhaltiger Entwicklung. Dabei bekannte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete und Sprecher des Sachbereichs für nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Peter Weiß, zur Bewahrung national erreichter Standards. Das Abkommen könne nicht dazu da sein, alles einzuebnen. Er betonte: „Die Aufgabe der Kirchen, ihrer Verbände und Hilfswerke ist es, die Stimme der Armen in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.“ Prof. Dr. Hans Diefenbacher von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) unterstrich, dass man sich auf ein Abkommen konzentrieren müsse, das zu mehr Fairness beitrage, zumal die Prognosen, etwa zu mehr Wachstum und Wohlstand, sehr unsicher seien.

Abschließend diskutierten der Europaabgeordnete Sven Giegold und Prof. Dr. Stephan Leibfried von der Universität Bremen über die Auswirkungen der TTIP auf die globale Ordnung. Giegold konstatierte, dass mit der Globalisierung von Wirtschaft und Regeln keine Globalisierung der Demokratie einhergehe. Demgegenüber betonte Leibfried, dass man ein Handelsabkommen nicht mit zu vielen Erwartungen überfrachten dürfe. Giegold kritisierte, dass der Expertentext der Deutschen Bischofskonferenz Bedingungen formuliere, unter denen die TTIP zustimmungsfähig sei. Er halte das derzeit verhandelte Abkommen für schlecht, könne sich grundsätzlich aber eine andere, gute TTIP vorstellen.

In seinem Fazit betonte Bischof Overbeck, dass es den Bischöfen nicht um ein einfaches Ja oder Nein zur TTIP gehe, „sondern um die Frage, wie die TTIP ausgestaltet werden muss, damit sie einen Fortschritt für die beteiligten Länder und die internationale Staatengemeinschaft bringt“. Gerade als Weltkirche könnten die Bischöfe nicht den verengten Blick der Nation oder eines Teilinteresses anlegen, sondern müssten den Blick immer weiten. Es gehe letztlich um das globale Gemeinwohl. Daher müsse man auch die Frage stellen, welches Risiko damit verbunden sei, diese Gestaltungsmöglichkeit nicht wahrzunehmen. Bischof Overbeck erläuterte die Rolle der Kirche, die für die schwierigen Fragen keine besseren technischen Lösungen zur Hand habe. Vielmehr sei es ihr Auftrag, auf der Grundlage sachlicher Informationen ethische Leitfragen zu stellen und Kriterien zu entwickeln, anhand derer verantwortliche Entscheidungen möglich sind.

Hinweis:

Das Dokument der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz „Gerechte Regeln für den freien Handel“ (Die deutschen Bischöfe, Nr. 43) kann in der Rubrik „Veröffentlichungen“ als Broschüre bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.

(Quelle: Pressemitteilung der DBK)


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Zahl der „religiösen“ TV-Sender im Nahen Osten steigt

Redaktion  |  17/03/16
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Die Zahl der religiösen „free to air“-TV-Sender im Nahen Osten ist in den drei Jahren zwischen 2011 bis 2014 von 50 auf 75 angestiegen. Dies geht aus eine Studie der Northwestern University in Katar hervor, die mit der privaten Northwestern University in Evanston (Illinois, USA) und Chicago assoziiert ist.

Zu diesem beachtlichen Anstieg tragen auch christliche und schiitische Sender bei, doch bei dem Großteil handelt es sich um sunnitische Sender, deren Zahl in der untersuchten Zeitspanne von 43 auf 55 angestiegen ist. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der schiitischen Sender von 5 auf 11, während die Zahl der christlichen Sender von 2 auf 9 anstieg und damit das prozentual größte Wachstum verzeichnet.

Die Wissenschaftler, die die Untersuchung der US-amerikanischen Universität durchgeführt haben, sehen eine Verbindung zwischen dem Anstieg bei der Zahl der religiösen Sender und der Verbreitung sektiererischer Tendenzen in Nordafrika und im Nahen Osten.

Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers und Nahost- und Medienexperten, Professor Khaled Hroub, spiegelt die Zunahme der religiösen TV-Sender „die sektiererischen Strömungen in der Politik wieder, die in den vergangenen zehn Jahren seit der US-amerikanischen Invasion im Irak im Jahr 2003 die Religion für sich vereinnahmen.“

Laut Hroub führt auch die wachsende Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran zu einer zunehmenden religiösen Prägung der Politik, nicht zuletzt auch durch Sendungen, in denen die Diffamierung einer anderen religiösen Identität zur Gewohnheit wird. (GV)

(Quelle: Fides, 17.03.2016)


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Jemen: „Sie verteilten Brot und wurden erschossen“

Redaktion  |  17/03/16
KiN - Bischof Camillo Ballin

„Der Kirche bei uns geht es so wie Jesus – alle haben ihn verlassen. Niemand hat sich gemeldet. Es interessiert offenbar keinen, wenn das Christentum angegriffen wird.“ Mit diesen Worten beklagte der Apostolische Vikar im Nördlichen Arabien, Bischof Camillo Ballin, gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ die Gleichgültigkeit der Weltöffentlichkeit nach einem Mordanschlag auf Christen in der jemenitischen Stadt Aden.

Anfang März waren dort 16 Mitarbeiter einer katholischen Alten- und Behinderteneinrichtung erschossen worden, darunter vier Ordensfrauen. Sie gehörten dem Orden der „Missionarinnen der Nächstenliebe“ an, der von der bald heiliggesprochenen Mutter Teresa gegründet wurde. Bisher hat sich niemand zu dem Attentat bekannt. Sicherheitsbehörden vermuten jedoch einen islamistischen Hintergrund. Der Süden des Jemen gerät derzeit mehr und mehr in die Hand der Terrormiliz „Islamischer Staat“; die Schwestern hatten bereits mehrfach Drohungen von Extremisten erhalten.

Die Mehrheit der in dem Alten- und Behindertenheim untergebrachten Menschen seien Muslime, sagte Ballin. „Die Schwestern gaben diesen Muslimen Brot. Im Gegenzug wurden sie erschossen.“ Kein normaler Moslem könne diese Bluttat gutheißen.

Ballin betonte, dass die vier Ordensfrauen aus Hass auf den christlichen Glauben ermordet worden seien. „Man kann sie daher ganz klar Märtyrerinnen nennen“, sagte der Bischof. Er sehe die Opferbereitschaft der Schwestern als Ausdruck der Lebendigkeit der Gemeinschaft Mutter Teresas – und als Auftrag an die christliche Minderheit im Jemen: „Die Christen in unserer Region sind berufen, Jesus zu bezeugen, indem sie Gewalt leiden“, sagte Ballin. Der Tod der Missionarinnen der Nächstenliebe und ihrer Mitarbeiter sei aber nicht das Ende. „Nach dem Kreuz folgt die Auferstehung. Sie haben ihr Opfer nicht nur für ihre persönliche Auferstehung gebracht, sondern auch für die, denen sie gedient haben – für den Jemen und ihre Mörder.“

Der Jemen wird seit Jahren von einem blutigen Konflikt heimgesucht, bei dem Stammes- und Religionsrivalitäten eine große Rolle spielen. Seit dem vergangenen Jahr kämpft das Nachbarland Saudi-Arabien auf Seiten der Regierung gegen Rebellengruppen. Islamistische Truppen haben Teile des Südjemen unter ihre Kontrolle gebracht. Angaben der Vereinten Nationen zufolge sind über 2,4 Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht.

Katholische Christen bilden im Jemen eine kleine Minderheit von wenigen tausend Gläubigen. Staatsreligion ist der Islam. Um den Christen auf der Arabischen Halbinsel weiterhin helfen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – online unter www.spendenhut.de oder an:

Spendenkonto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München
IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Arabische Halbinsel

(Quelle: Pressemitteilung KiN)


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Missio-Österreich: Freude über Heiligsprechung Mutter Teresas

Redaktion  |  17/03/16
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Große Freude herrscht bei den Päpstlichen Missionswerken über die Nachricht der bevorstehenden Heiligsprechung der seligen Mutter Teresa von Kalkutta am 4. September in Rom. Missio-Nationaldirektor Msgr. Leo-M. Maasburg, der Mutter Teresa viele Jahre begleitete, freut sich besonders, dass mit dieser Heiligsprechung auch das missionarische Wirken dieser Heiligen unserer Zeit gewürdigt wird. „Ich bin überzeugt, dass Mutter Teresa nicht nur eine Jahrtausend-Heilige ist, sondern mehr und mehr auch als Kirchenlehrerin – gerade für unsere Zeit – entdeckt wird.“

„Ihre radikale Zuwendung zu den Ärmsten der Armen kann Millionen Menschen, die in Leid und Elend leben müssen, Trost und Hoffnung geben. Ihre selbstlose Hingabe an Christus in der Gestalt seiner leidenden Brüder und Schwestern hat sie zu einer Ikone der Barmherzigkeit, ja zu einer weltweit beachteten Botschafterin der barmherzigen Liebe Gottes gemacht“, so Maasburg.

Auffallend sei, dass der Papst aus Argentinien den von ihm verehrten Franz von Assisi und Mutter Teresa mehrfach in einem Atemzug nannte. Eine besondere Bedeutung komme dieser Heiligsprechung in Mutter Teresas Wahlheimat zu, meint Maasburg: „Für Indien und den ganzen asiatischen Kontinent wird diese Heiligsprechung ein tieferes Verständnis für die katholische Kirche vermitteln.“

Kampagnenschwerpunkt Mutter Teresa und Indien

Missio legt anlässlich der Heiligsprechung seinen Kampagnenschwerpunkt auf Mutter Teresa, die als „die“ große Missionarin des 20. Jahrhunderts gilt. Mutter Teresa tat genau das, was Papst Franziskus heute so eindringlich einfordert: Sie ging zu den Peripherien und verkündete mit ihrem Tun dort das Evangelium.

„Frieden beginnt mit einem Lächeln!“ Diesem Zitat Mutter Teresas folgend startete Missio eine Online-Kampagne unter dem Titel „smile4peace“. Mit einer Sonderausgabe des Bildungsmediums „missiothek“ soll das Wirken der neuen Heiligen gewürdigt werden. Anfang Mai erscheint eine Neuauflage des um drei Kapitel und Fotos erweiterten Buchs von Leo-M. Maasburg „Mutter Teresa. Die wunderbaren Geschichten“. Das international erfolgreiche Buch wurde bereits in 23 Sprachen übersetzt und publiziert.

In den Missio-Medien setzt Missio einen Schwerpunkt auf Indien, wo Missio die Kirche in ihrem unermüdlichen Einsatz für die Armen und Ausgegrenzten unterstützt. Zu diesen zählen vor allem die Frauen. Deshalb holt Missio Österreich das preisgekrönte interaktive Lernspiel „Missio for Life“ von Missio München nach Österreich. Zu „Missio for Life“ gehört unter anderem ein Game App, das eindringlich die Frauenrechts-Situation in Indien schildert. Brisante Themen wie Menschenhandel, armutsbedingte Prostitution und arrangierte Ehen werden erlebbar gemacht. Hinzu kommen fünf Doku-Clips aus „Broken Bangles“, die auf Frauen in Nordindien blicken, die Gewalt erfahren mussten.

Bitte helfen Sie, damit die Kirche helfen kann!

Online spenden auf http://www.missio.at

Spendenkonto PSK:

Empfänger: Missio Päpstliche Missionswerke
IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500

(Quelle: Pressemitteilung missio.at)


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Gertrud von Nivelles (626-659)

Britta Dörre  |  17/03/16
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Gertrud von Nivelles wurde 626 im belgischen Landen (zwischen Brüssel und Lüttich) geboren und war eine Tochter Pippins I. (580-640). Sie erhielt eine standesgemäße Erziehung und sollte, als sie das heiratsfähige Alter erreichte, Herzog Rigulf ehelichen. Doch Gertrud weigerte sich standhaft, da sie ihr Leben allein dem Herrn schenken wollte. Wie die Legende berichtet, sei sie deshalb von zu Hause geflohen und habe in Karlbad ein Kloster gegründet.

Als Gertruds Vater 640 verstarb, gründete ihre Mutter in Nivelles ein Kloster, in dem Mutter und Tochter fortan lebten. Nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 652 wurde sie zur Äbtissin des Klosters ernannt.

Gertrud war hochgebildet und studierte theologische Literatur, die sie sich aus Rom zusenden ließ. Sie pflegte nicht nur das kontemplative Leben, sondern kümmerte sich auch um Arme, Kranke, Waisen und gründete Pilgerhospize. Die Legende schreibt der Heiligen auch Wunder zu. So sollen sich Schiffsreisende in Seenot wegen eines plötzlich aufgetauchten Ungeheuers im Gebet an sie gewandt und so das große Unglück abgewandt haben. Ein anderes Mal war das Land von Mäusen und Ratten heimgesucht, und die Heilige konnte das Land von der Plage befreien.

Gertrud von Nivelles starb am 17. März 659 im Kloster Nivelles, wo sie auch ihre letzte Ruhestätte fand. 1298 wurden ihre Gebeine in einen Reliquienschrein erhöht, der aber bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Seit 1982 ruhen ihre Gebeine in einem neuen Schrein.


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Donnerstag der 5. Fastenwoche – Nein zu Rassismus und Hass

Britta Dörre  |  17/03/16
Fastenkalender 2016

„Niemand kann von der Barmherzigkeit Gottes ausgeschlossen werden! Die Kirche ist das Haus, das alle aufnimmt und niemanden abweist“ (Papst Franziskus, Tweet vom 17. März 2016).

*

Hand in Hand gegen Rassismus“ ruft am 19. März zu kreativen Aktionen gegen Rassismus und Hass auf. Mit Informationsständen, Kundgebungen, aber auch Flashmobs und Mahnwachen sollen die Menschen zum Nachdenken über Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in unserer Gesellschaft angeregt werden. Für den 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, sind bereits mehr als 60 Initiativen geplant.

„Hand in Hand gegen Rassismus“ leistet mit seiner Aktion einen Beitrag zum interkulturellen und interreligiösen Dialog. Am 19. Juni, dem Internationalen Flüchtlingstag, werden Menschenketten in ganz Deutschland als Zeichen der Solidarität gebildet werden.


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Noch ehe Abraham wurde, bin ich

Redaktion  |  17/03/16
PASSEPARTOUT Tagesevangelium - Step

In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen.
Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt wissen wir, dass du von einem Dämon besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, du aber sagst: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden.
Bist du etwa größer als unser Vater Abraham? Er ist gestorben, und die Propheten sind gestorben. Für wen gibst du dich aus?
Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so gilt meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott.
Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest.
Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich.
Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich.
Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel.

(Quelle: Evangelium Tag für Tag© Evangelizo.org 2001-2016)


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