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IBIT GmbH - Der monatliche Newsletter
Newsletter 30.11.2016

NEWSLETTER NOVEMBER / DEZEMBER 2016

Liebe Newsletterabonnenten,

Der letzte Newsletter in diesem Jahr steht ganz im Zeichen des Rückblicks und natürlich aber auch des Blicks nach vorne.
 
Noch unter dem Eindruck einer, wie wir denken, äußerst erfolgreichen Fachtagung sitzen wir in den Startlöchern für die Projekte 2017: natürlich das MAGAZIN für Sicherheitskultur, die Erweiterung unseres Bildungsangebotes sowie neue strategische Partnerschaften, die mit dazu dienen sollen, aus den zersplitterten Einzelbestrebungen eine tatsächliche Branche zu konturieren.
 
Wir hoffen, mit unserem Angebot einen Teil dazu beizutragen, dass 2017 ein gutes Jahr für diejenigen wird, die sich mit Veranstaltungen beschäftigen und die Veranstaltungen besuchen.
 
In diesem Sinne wünscht das gesamte IBIT Team nicht nur viel Spaß beim Lesen des Newsletters, sondern auch einen hoffentlich ruhigen Ausklang eines ereignisreichen Jahres und natürlich einen guten Start in das nächste.

Das IBIT Team
 
PS: Wie immer wird es von uns keine Kundengeschenke zu Weihnachten geben – nicht, weil Sie / weil Ihr es nicht verdient hätten, sondern weil wir stattdessen Aktionen / Organisationen / Institutionen unterstützen wollen, die den IBIT Mitarbeitern am Herzen liegen. An dieser Stelle aber dennoch ein aufrichtiges DANKE an alle, die bei uns waren, mit uns gearbeitet und diskutiert haben, die Kurse gebucht und besucht haben, die sich für das, was wir tun interessieren – sprich an alle, die Energie dafür aufbringen, die Veranstaltungswelt ein Stückchen sicherer zu machen.

Das (Veranstaltungs-)Jahr 2016...

...…hat ja einige sehr deutliche Handlungsnotwendigkeiten aufgezeigt – sei es in Bezug auf immer noch nicht gelöste Fragestellungen, aber auch im Hinblick auf neue Herausforderungen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Ein paar der Herausforderungen sind dabei gar nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen: so hat das Thema „neue Bedrohungslagen“ neben den konkreten Fragestellungen an sich („was können wir tun“ / „was sind sinnvolle Maßnahmen, was bloßer Aktionismus?“) leider auch noch einen ganz andere Dimension aufgezeigt: den Kollaps der ohnehin oftmals brüchigen interorganisationalen Zusammenarbeit.

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Wer uns kennt, der weiß, dass es eines unser vorrangigsten Ziele ist, diesen Ansatz, den Ansatz des Miteinanders zu vertreten und zu unterstützen. Dies tun wir im Rahmen unserer eigenen Angebote - aber auch, indem wir zum Beispiel an der AKNZ – Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz im Rahmen des aus dem Forschungsprojekt BaSiGo – Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen hervorgegangenen kostenfreien Bildungsangebotes AKNZ "Grundlagenausbildung zur Sicherheit bei Großveranstaltungen" aktiv sind. Wir vertreten dieses Vorgehen im Rahmen unserer Beratungsprojekte und forschen an der Frage, wie „es“ denn so läuft und was es braucht, um die Zusammenarbeit zu verbessern.

Leider haben die neuen Themen, die die Veranstaltungswelt erreicht haben, jedoch dazu geführt, dass das ohnehin nach Wegfall des „Loveparade-Schocks“ erlahmende Interesse an diesem Thema noch deutlicher wurde: wir sehen immer häufiger (wieder) die Konzentration auf die eigene Organisation bis bin zu einer aktiven Abgrenzung („das geht den Veranstalter nichts an“). Natürlich gibt es auch diejenigen, die erkennen, wie wichtig die Zusammenarbeit, das Teilen von Meinungen und Informationen - natürlich in gegebenem Rahmen – ist. Wir freuen uns über jeden, bei dem es gut läuft. Viel häufiger jedoch werden wir mit Aussagen konfrontiert, die uns eher pessimistisch auf das Thema blicken lassen. Am schlimmsten sind dabei diejenigen Aussagen, die beginnen mit „Machen Sie sich keine Sorgen, wir kümmern uns darum“. Doch – wir machen uns Sorgen. Große sogar.

Wir machen uns Sorgen über unabgestimmte Maßnahmen, die sich im besten Falle nur nicht ergänzen, im schlimmsten Falle sogar konterkarieren.

Wir machen uns Sorgen über den Verlust von Ressourcen und (gemeinsam entwickelten) Ideen.

Wir machen uns Sorgen, dass wir die Herausforderungen nicht bewältigen können, weil jeder tut, was er / sie für sinnvoll hält.

Und wir machen uns Sorgen, dass deswegen Menschen zu Schaden kommen.

Ein interorganisationaler Ansatz ist sicher kein Garant dafür, dass alles immer gut läuft – ein Zurückziehen und Verharren in organisationseigenen Tunneln ist es garantiert aber auch nicht.

Sprechen wir aber von etwas Erfreulicheren, nämlich der...

...IBIT Fachtagung Veranstaltungssicherheit 2016

Mit rund 250 Teilnehmern verteilt auf 2 Tage, 34 Vorträge und Diskussionsrunden und eine große Konferenzparty als Abendveranstaltung war die Tagung für uns ein großer Erfolg und für die Teilnehmenden eine gute Plattform für den Austausch, den Transfer von Wissen und die Diskussion über alte und neue Herausforderungen.

Besonders erfreulich dabei, dass der neue Themenstrang „Infrastruktur & Produktion“ so gut angenommen wurde, wie wir uns das erhofft hatten. Das Interesse hat deutlich gezeigt, dass die Trennung der Bereiche „Gesundheitschutz, Arbeitssicherheit, Gewerkekoordination“ etc. auf der einen Seite und „Besuchersicherheit“ auf der anderen Seite zwar richtig und wichtig ist, dass wir dabei aber die Schnittstellen nicht vergessen dürfen – und die sind – das ist in allen Vorträgen mehr als deutlich geworden - mehr als groß.
 
Anke Hesse - Fotografie & Fotomarketing
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Veranstaltungssicherheit lässt sich nicht umsetzen, ohne die Sicherheit aller Beteiligten zu betrachten.

Insbesondere im Rahmen der Notfallorganisation ist eine getrennte Betrachtungsweise kaum möglich und wir werden auch in Zukunft hier einen deutlicheren Schwerpunkt setzen und die beiden Bereiche deutlich vernetzter betrachten.

Auch das neue Format der Pitch-Präsentationen im "Innovationsforum" ist gut angenommen worden: die deutliche Trennung von Inhalten und (werblichen) Angeboten hat viel Zuspruch bekommen und es war gut zu sehen, dass die vorgestellten vielfältigen Innovationen direkt vor Ort schon zu ersten „Lass uns mal sprechen“-Kontakten geführt haben.

Besonders gut zu sehen war, dass alle Themen nahezu gleichmäßig besucht waren : ob „Über das Zusammenwirken von sozialen Normen und räumlichen Strukturen in Personenleitsystemen" oder „Fliegen(gehen)de Bauten“ – die Teilnehmer der  Tagung haben großes Interesse gezeigt, zuzuhören und zu diskutieren – erfreulicherweise auch och bis tief in die Nacht des ersten Tages, den wir mit einem entspannten Netzwerkabend um 04.00 Uhr morgens dann auch mal haben enden lassen.
Foto: matzke-foto

Über alle Themen zu schreiben würde den Umfang des Newsletters explodieren lassen, wir werden alle Themen im Rahmen der ersten Ausgabe unseres neuen MAGAZINS für Sicherheitskultur intensiv behandeln.

Ach ja...
 

...Das MAGAZIN für Sicherheitskultur

Eigentlich schon ein Ergebnis der 2. Fachtagung ist es nun im Rahmen der 3. Fachtagung in der 0,5. Ausgabe als Hybrid zwischen Programmheft und Fachzeitschrift erschienen.

Im Frühjahr wird dann die erste richtige Ausgabe erscheinen mit einem Fokus auf die Themen der Tagung. „Das MAGAZIN für Sicherheitskultur“ soll eine Plattform schaffen für den Austausch und die Meinungsbildung – daher freuen wir uns über Themenideen oder auch ganze Artikel.

Das MAGAZIN für Sicherheitskultur soll in Zukunft vierteljährlich als kostenfreie Downloadversion erscheinen. Fragen, Anregungen, Inputs, Meinungen, Anzeigenbuchungen nehmen wir gerne unter magazin@ibit.eu entgegen.

Neben dem MAGAZIN werden wir uns in 2017 vor allem auf neue Kursangebote konzentrieren – unter anderem wird es einen Szenarienworkshop geben und eine Erweiterung des Angebots für Betreiber von / Veranstaltern in kleineren Häusern.
 
Weitere Schwerpunkte liegen auf der Fortführung des BMBF geförderten Forschungsprojektes ORPHEUS – Optimierung der Rauchableitung und Personenführung in U-Bahnhöfen: Experimente und Simulationen, das mit den Realbrandversuchen im Januar in sein letztes Jahr geht sowie die Datensammlung im Rahmen des ebenfalls BMBF geförderten neuen Forschungsprojektes ProVOD - Professionalisierung des Veranstaltungsordnungsdienstes. Hierzu werden wir bereits im Januar umfangreiche Fragebögen online stellen und versenden und aus deren Auswertung wir uns ein konturierteres Bild der Branche der Veranstaltungsordnungsdienste erhoffen.

Eine Übersicht über unser Kursangebot 2017 findet sich online, ein aktualisiertes Portfolio wird es auch noch in diesem Jahr als Print- und Downloadversion geben.
 
Seminartermine

In dieser Spalte finden finden Sie eine Übersicht der kommenden IBIT Seminare aus unserem
Kursprogramm
Januar 2017
 
Datum: 16.-21.01.2017
Ort: Bonn
Gebühr: 1200,- Euro*
Dozenten:
 Sabine Funk, Fabian Schulte-Terboven, Ralf Zimme, Daniel Schlatter
 
Kursbuchung
Januar 2017

Veranstaltungs-leitung

 

Datum: 30.-31.01.2017
Ort: Bonn
Gebühr: 495,- Euro*
Dozenten:
 Sabine Funk, Daniel Schlatter
 
Kursbuchung
Februar 2017

Sicherheitsplanung für Veranstaltungen
 
Datum: 06.-07.02.2017
Ort: Bonn
Gebühr: 495,- Euro*
Dozentin: Sabine Funk
Kursbuchung
Februar 2017
 
 
Datum: 08.-09.02.2017
Ort: Bonn
Gebühr: 495,- Euro*
Dozentin: Daniela Giebel
Kursbuchung
Fördermöglichkeiten


Bildungsprämie
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Dieser Newsletter erscheint in Kooperation mit wissenswerk.
 
IBIT GmbH
Internationales Bildungs- & Trainingszentrum für Veranstaltungssicherheit
Auguststraße 18
53229 Bonn
 






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