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Biovision eNewsletter Juni 2020

Ohne Forschung kein Wandel! 

Neue Studie zeigt: Gefördert wird vorab die industrielle Landwirtschaft
Mehr Forschung für die Agrarökologie: Die Studie von Biovision, IPES-Food und IDS zeigt Wege aus der Sackgasse auf.

<<Anrede im NL>>

Die Hoffnungen sind gross, dass der Neustart nach dem Corona-Lockdown dem dringend notwendigen Wandel in der Landwirtschaft hin zu einem nachhaltigen Produktionssystem einen Schub verleiht. 

Statt auf synthetische Pestizide und Kunstdünger setzt die Agrarökologie auf Wissen als wichtigsten Input. Um dieses Wissen zu schaffen, braucht es Forschung – doch ein Grossteil der Gelder in der Agrarforschung für Subsahara-Afrika fliesst nach wie vor in die alte, industrielle Landwirtschaft. Dies zeigt eine neue Studie, die Biovision mit zwei Partnerorganisationen erstellt hat und die heute veröffentlicht wird. 

Weshalb investieren grosse staatliche Geldgeber wie auch private Spendeorganisationen weiter unbeirrt in ein System, welches Böden degradiert, die Biodiversität bedroht, den Klimawandel anheizt – und den Hunger doch nicht besiegen konnte? Wie lässt sich dies ändern? Und wo steht die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in der Agrarforschung? Hier finden Sie das Wichtigste in Kürze und hier, was Hans R. Herren, Biovision-Präsident und Träger des Welternährungspreises, zu den Ergebnissen der Studie sagt. 

Wir wünschen eine anregende Lektüre! 


Florian Blumer

Reporter und Redaktor


P.S. Es freut uns sehr, wenn Sie diesen eNewsletter mit Freundinnen und Freunden teilen und so mithelfen, dass mehr Menschen sensibilisiert werden für eine Zukunft für alle – natürlich!

«Lasst einen Generationenwechsel in der agrarökologischen Forschung zu! Und unterstützt die jungen Talente mit langfristigen Fördermitteln.»
Hans R. Herren, Biovision-Stiftungspräsident und Träger des Welternährungspreises

Durchbruch in der Malaria-Forschung 
Dr. Jeremy Herren, Forscher am Biovision-Partnerinstitut icipe in Nairobi, Kenia, entdeckte eine Mikrobe in Malaria-Mücken, welche die Übertragung der Krankheit blockiert. Wir haben ihn gefragt, was dies für die Eindämmung der tödlichen Krankheit heisst. Zum Interview 

Gemeinsam mehr erreichen – in Afrika und in der Schweiz 
Das Centre Ecologique Albert Schweitzer (CEAS) und Biovision gehen eine Partnerschaft ein. Was dies für die Projekte in Afrika und der Schweiz bedeutet, lesen Sie im Doppelinterview mit Biovision-CEO Frank Eyhorn und dem stv. Geschäftsleiter von CEAS Patrick Kohler. Zum Interview

Der Jahresbericht 2019 ist da!  
Was hilft in Äthiopien gegen Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen übergehen? Warum lässt Biovision Hobby-Gärtner in ihren Boden horchen? Und welche Bilanz zieht Andreas Schriber zu seinem Rücktritt als CEO? Antworten im soeben erschienenen Jahresbericht 2019.

Was macht die Agrarökologie anders?
Die neue Studie über Finanzflüsse in die agrarökologische Forschung zeigt auf, dass die grossen Geldgeber im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit nach wie vor grösstenteils in die industrielle Landwirtschaft investieren. Doch kann uns diese Art der Nahrungsproduktion wirklich langfristig ernähren? Und was macht die Agrarökologie anders? Mehr dazu im Erklärvideo unserer Partnerorganisation IPES-Food (auf Englisch).

Biovision empfiehlt 

Podcast
Im Podcast «Agrifood» von EURACTIVE (nur auf Englisch verfügbar) nimmt Biovision-Partner IPES-Food Stellung zur neuen «Farm to Fork»-Strategie der Europäischen Kommission. Die Strategie stellt den neuen Rahmen für die europäische Ernährungspolitik dar und fordert unter anderem die Reduktion des Pestizideinsatzes.   

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