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Liebe Freundinnen und Freunde vom Wegesrand!

Es schneit und schneit und schneit ... Unterm Schnee wächst feinste Vogelmiere, die bis Minus 10 Grad bestens gedeiht. Der Schnee konserviert noch viele Eicheln und umhüllt die Knospen und Kätzchen von Bäumen und Sträuchern, die zum Teil schon vor dem Aufbrechen stehen. Es ist ganz angenehm, wenn man einmal ein bisschen Sammelpause machen muss. Die Vogelmiere wurde trotzdem zu einem kleinen Pizza-Experiment herangezogen, das ihr am Ende des Newsletters findet. Die feinen Minipizzen schmecken grün und frisch und lassen schon den Frühling erahnen. In ihrer Buntheit passen die kleinen kulinarischen Experimente auch gut zum Fasching!

In den nächsten Wochen und Monaten widmen wir uns der Jahreszeit gemäß allem, was wir im tiefen Winter noch finden und verarbeiten können. Aus diesen reichen Schätzen kochen wir noch im Jänner im Hinterhaus ein feines Wildnis-Menü. Ebenso Ende Jänner begeben wir uns im Flussbett der Schwarza auf die Suche nach Essbarem und nach Heilpflanzen – wir werden genügend davon finden und danach wie immer üppig kochen, verarbeiten und tafeln.

Im Februar und März steht alles unter dem Motto "Knospen" und "Obstbaumschnitt". Diesmal sind wir an einem neuem Ort, im Volkshaus Mauerbach, wo es recht gemütlich ist. Hier widmen wir uns diesen Themen pflanzenkundlich und praktisch, mit vielen neuen und historischen Rezepten.

Alle Infos zu den Veranstaltungen findet ihr wie immer hier: https://amwegesrand.at/termine.

Angesichts des vielen, leise rieselnden Schnees wünschen wir euch einen beschaulichen Jänner und dass ihr fit und optimistisch ins neue Jahr startet 🍀

Alles Liebe
Christina und Ronald

Christina Bachl-Hofmann:
DELIKATESSEN UNTERM SCHNEE
Von Kätzchen, Eicheln, Knospen und Wildkräutern im Winter

Die Wildnis in unserer Umgebung hat zu jeder Jahreszeit kulinarisch viel zu bieten – auch im Winter! Egal ob Haselkätzchen, Vogelbeer-knospen, immergrüne Kräuter oder Eicheln: Wir verwandeln all die Gaben aus Wald und Wiese zu  schmackhaften Köstlichkeiten in Form eines besonderen Menüs – das wir gemeinsam mit ebenso passenden Getränken aus der Wildnis genießen.
Termin: Donnerstag, 24. Jänner 2019,
18:30 – 22:30
Ort: imhinterhaus, Schottenfeldgasse 12,
1070 Wien
Kosten: 55 Euro (4-gängigem Menü + Aperitif, Rezepten und Skriptum)
Ronald Kirnbauer, Christina Bachl-Hofmann:
SURVIVAL IM WINTER – Erkennen, Sammeln und Verarbeiten in der kalten Jahreszeit

Schon unsere Vorfahren wussten, wie man sich im Winter mit pflanzlicher Nahrung aus der Natur gut versorgen kann! Mit der für die Jahreszeit entsprechenden Ausrüstung machen wir uns im Uferbereich der Schwarza bei Bad Erlach im Rahmen einer Exkursion auf die Suche nach Winterkräutern. Wir lernen im Winter essbare Wildpflanzen kennen und kreieren daraus besondere kulinarische Köstlichkeiten und Hausmittel. Das gemeinsame Essen genießen wir im Warmen!
Termin: Samstag, 26.1.2018, 10:00 – 17:00
Ort: Gesundheitszentrum im Grenzhof, Hauptstraße 34, 7201 Neudörfl
Kosten: 75 € (inkl. Handout und gemeinsamem Essen)
WORKSHOP-REIHE:
KNOSPENZEIT UND OBSTBAUMSCHNITT

Zu Jahresanfang 2019 bieten wir nur schon das vierte Jahr in Folge mehrere Workshops mit verschiedenen Schwerpunkten im Bereich der Knospenkunde und des Obstbaumschnittes an:
Adresse: Volkshaus Mauerbach,
Hauptstraße 220, 3001 Mauerbach
Detaillierte Infos zu den Workshops findet ihr auf der Website: https://amwegesrand.at/termine 
Hier die Termine:
KNOSPENZEIT
Workshop 1:
Gehölze
 in ihrem Winterkleid 
Einführung in die Knospenkunde
Ronald Kirnbauer
Termin: Samstag, 23.02.2019, 10:00 – 15:30
Workshop 2:
Knospen
 kulinarisch und naturheilkundlich nützen 
Christina Bachl-Hofmann und Ronald Kirnbauer
Termin: Sonntag, 24.02.2019, 10:00 – 17:00
OBSTBAUMSCHNITT – Theorie, Praxis, Verarbeitung
Workshop 1:
Knospenkunde und Obstbaumschnitt
Ronald Kirnbauer
Termin: Samstag, 9.3.2019, 10:00 – 15:30
Workshop 2:
Obstbaumschnitt in der Praxis: Seine 
kulinarische und heilkundliche Verarbeitung 
Ronald Kirnbauer und Christina Bachl-Hofmann
Termin: Sonntag, 10.3.2019, 10:00 – 17:00
Grüne Mini-Pizze aus Vogelmiereteig:
 

Teig:
200 g Dinkelkuchenmehl (Type 700)
115 g frische Germ
2 Handvoll frische, saubere Vogelmiere
ca. 200 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz
½ Teelöffel Zucker
2 Esslöffel Olivenöl

Belag:
2 reife Tomaten
150 g griechischer Schafkäse
Mais
1 reife Avocado
Olivenöl
frische Vogelmiere

Die frische Germ wird mit einigen Esslöffeln des lauwarmen Wassers und dem Zucker angerührt und für ca. 10 Minuten stehen gelassen, bis das “Dampfl” schön aufgegangen ist. In der Zwischenzeit püriert man die Vogelmiere mit dem Rest des Wassers. Ist das Dampfl fertig, rührt man Mehl, Olivenöl, Vogelmiere-Wasser-Brei, Salz und Dampfl mit den Knethaken des Handrührgeräts für einige Minuten, bis eine schöne, weiche, grüne Kugel entstanden ist. Bei der Zugabe des Vogelmiere-Pürees sollte man nicht alles auf einmal in den Teig leeren, sondern dieses immer wieder in kleinen Portionen beifügen. Manchmal kann der Teig mit derselben Menge Wasser auch zu weich werden. Im Gegenzug kann es auch sein, dass man etwas Wasser beifügen muss. Den fertigen Teig lässt man bei Raumtemperatur, mit einem Tuch zugedeckt, für etwa 40 Minuten gehen. Anschließend kann man ihn weiterverarbeiten.

Für die Pizze sticht man nun mit einem Esslöffel kleine Teigportionen aus dem grünen Teig, die man etwas bemehlt, mit den Händen rund formt, und mit geschnittenen Tomaten und Schafkäse sowie mit Mais belegt. Zuletzt träufelt man etwas Olivenöl über jede Mini-Pizza. Die kleinen Pizze bäckt man im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad für etwa 12 Minuten, bis sie leicht braun werden. Vor dem Servieren verfeinert man sie noch mit Avocadostückchen und frischer Vogelmiere – nicht nur ein optischer Leckerbissen!

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