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Liebe Freundinnen und Freunde vom Wegesrand!

In der Nacht vom 1. zum 2. Februar haben wir, wie unsere keltischen Vorfahren, das Jahreskreisfest Imbolc gefeiert. Das Fest fällt in die Mitte des Winters. Eigentlich begann im Februar für unsere Vorfahren der härteste Monat des Jahres: Die Vorräte wurden knapp, es gab kaum Frisches zu essen, Epidemien brachen aus. Imbolc markiert aber vor allem das Wiedererwachen der Natur und das Zunehmen des Lichts, das man jetzt wirklich schon deutlich merkt. Das christliche Nachfolgefest ist Maria Lichtmess (2. Februar). Zu diesem Fest gibt es viele Bauernregeln. Eine besonders nette lautet:
"Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoche, bleibt er vier Wochen noch im Loche!"

Vitamine bekommen wir jetzt unter anderem von unseren heimischen Nadelbäumen Fichte, Tanne und Kiefer. Daher findet ihr in diesem Newsletter zwei einfache Rezepte für Getränke mit Kiefernnadeln – einmal mit Alkohol und einmal ohne. Auch sonst gibt es eigentlich schon viel frisches Grün, wenn man genau schaut: Vogelmiere, Klettenlabkraut, junge Brennnesseln und frischer Giersch – alles schon da! Und natürlich Knospen und Kätzchen von Sträuchern und Bäumen.

Um Knospen und Obstbaumschnitt dreht sich alles in unseren nächsten Workshops. Wir widmen uns diesen Themen auf pflanzenkundlicher und praktischer Ebene, mit vielen neuen und historischen Rezepten. Da der Workshop "Knospen kulinarisch und naturheilkundlich nützen" am 24. Februar bereits ausgebucht ist, bieten wir am 2. März einen dritten Workshop in dieser Themenreihe an, eine Kombination aus der Einführung in die Knospenkunde und der Verarbeitung von Knospen – natürlich mit Knospen-Menü!
Auch eine Vorschau auf unsere nächsten Termine im April findet ihr schon. Genauere Infos zu den Veranstaltungen: https://amwegesrand.at/termine.

Wir wünschen euch einen schönen Februar, in dem die Sonne die trüben Tage endgültig verdrängt!

Alles Liebe und bis bald
Christina und Ronald

KÖSTLICHE BROTE SELBST BACKEN
Sauerteig selbst ansetzen ist keine Hexerei, und von Germteig bis Pfannenbrot und Mohnstriezerl schmeckt alles selbst gemacht viel besser als gekauft! Wir backen vier verschiedene Brot- und Gebäcksorten aus unterschiedlichen Mehlen und bereiten für alle TeilnehmerInnen Sauerteig zum Mitnehmen zu. Auch Samen und grüne Wildpflanzen vom Wegesrand verarbeiten wir in unseren Broten – was dem Selbstgebackenen geschmacklich das gewisse Etwas verleiht! Selbst Anfängerinnen im Brotbacken werden sehen, wie einfach es geht!
Termin: Dienstag, 12. Februar 2019, 18:30 – 22:30
Ort: Seminarzentrum Dendron, Große Schiffgasse 2, 1020 Wien
Kosten: 55 Euro (inklusive gemeinsamem Essen, Getränken, Brotverkostung, Rezepten und Skriptum)
WORKSHOP-REIHE:
KNOSPENZEIT UND OBSTBAUMSCHNITT

Zu Jahresanfang 2019 bieten wir nur schon das vierte Jahr in Folge mehrere Workshops mit verschiedenen Schwerpunkten im Bereich der Knospenkunde und des Obstbaumschnittes an:
Adresse: Volkshaus Mauerbach,
Hauptstraße 220, 3001 Mauerbach
Detaillierte Infos zu den Workshops findet ihr auf der Website: https://amwegesrand.at/termine 
Hier die Termine:
KNOSPENZEIT
Workshop 1:
Gehölze
 in ihrem Winterkleid 
Einführung in die Knospenkunde
Ronald Kirnbauer
Termin: Samstag, 23.02.2019, 10:00 – 15:30
Workshop 2:
Knospen
 kulinarisch und naturheilkundlich nützen 
Christina Bachl-Hofmann und Ronald Kirnbauer
Termin: Sonntag, 24.02.2019, 10:00 – 17:00 – AUSGEBUCHT
NEU:

Workshop 3:
Einführung in die Knospenkunde – Knospen kulinarisch und naturheilkundlich nützen
Samstag: 2.03.2019,  10:00 – 17:00
Ronald Kirnbauer und Christina Bachl-Hofmann
OBSTBAUMSCHNITT – Theorie, Praxis, Verarbeitung
Workshop 1:
Knospenkunde und Obstbaumschnitt
Ronald Kirnbauer
Termin: Samstag, 9.3.2019, 10:00 – 15:30
Workshop 2:
Obstbaumschnitt in der Praxis: Seine 
kulinarische und heilkundliche Verarbeitung 
Ronald Kirnbauer und Christina Bachl-Hofmann
Termin: Sonntag, 10.3.2019, 10:00 – 17:00
DIE PFLANZENFAMILIE DER DOLDENBLÜTLER IM FRÜHJAHR
Für viele Menschen zählen die Doldenblütler zu den schwierigsten heimischen Pflanzenfamilien. Dieser Workshop vermittelt, wie man im Frühling nur auf Basis der Laubblätter giftige und essbare Vertreter voneinander unterscheiden kann. Es werden auch vergessene Heilpflanzen aus der Familie der Doldenblütler vorgestellt. Abschließend wird das erworbene Wissen im Rahmen einer Exkursion im Freiland erprobt. Der Workshop richtet sich besonders an Personen, deren Ziel es ist, mehr Sicherheit im Umgang mit den Vertretern der Doldenblütler zu erreichen!
Termin: 7. April 2018, 10:00 – 15:30
Ort: Volkshaus Mauerbach, Hauptstraße 220, 3001 Mauerbach
Kosten: 50 Euro (inkl. Begleitmaterialien, Kaffee u. Getränken)
Anmeldung bitte bei Ronald Kirnbauer: Tel.: 0664/3899325 oder eco.biohistory@outlook.com
HEIMISCHE NADELBÄUME UND BLÜTEN IM FRÜHLING
Kulinarisches und Naturheilkundliches Wissen neu entdeckt

Mitte April widmen wir uns in der ursprünglichen Natur eines abgelegenen Bauernhofes bei Pottenstein heimischen Nadelgehölzen und Blüten. Wir sammeln frische Blüten und beschäftigen uns besonders mit Kiefern, Lärchen und Fichten und ihren verwertbaren Pflanzenteilen: frischen Baumrinden, jungen Zapfen, Nadeln und Harzen. Diese lassen sich vielfältig verarbeiten. Wir stellen überliefertes und aktuelles Wissen zur Nutzbarkeit der drei Nadelgehölze vor und erleben gemeinsam einen Tag abseits vom Alltag in unberührter Natur.
Nach gemeinsamer Baum-Ernte im Zuge einer kleinen Wanderung bereiten wir ein spannendes Baum-Menü zu. Wie immer genießen wir unser Essen gemeinsam in gemütlicher Runde.
Termin: Samstag, 13. April 2018, 10 bis 17 Uhr
Ort: Wolfsgeist 1, 2563 Pottenstein
Kosten: 75 Euro (inkl Handout, Produkten zum Mitnehmen, gemeinsamem Essen, Getränken)
Zweimal Kiefer – mit und ohne Alkohol

Gin Tonic Kiefer:

500 ml (in der Flasche sollte etwas Platz für die Nadeln sein)
1 kleiner Kiefernzweig = 2 Handvoll frische Kiefernnadeln
Tonic Water
Eiswürfel

Kiefernnadel-Sirup:

4 Tassen abgezupfte Kiefernnadeln
6 Tassen Wasser
4 Tassen Rohrzucker
2 Bio-Zitronen

 

Gin Tonic Kiefer:
Die Kiefernnadeln werden mit einer Schere klein geschnitten und in die Flasche mit Gin gefüllt. Anschließend verschließt man die Flasche und lässt die Mischung für einige Tage bei Raumtemperatur ziehen – zwischendurch ab und zu schütteln. Zuletzt seiht man den Gin ab und bewahrt ihn verschlossen auf. Gemischt mit Tonic Water und Eiswürfeln ist das Getränk ein Gedicht! Je länger die Nadeln im Gin ziehen, desto intensiver der Waldgeschmack!

Kiefernnadel-Sirup:
Kiefernnadeln, Wasser und Zucker werden in einem großen Topf vermischt. Die beiden Zitronen werden geschält und ausgepresst. Sowohl Schale als auch Saft der Zitronen werden der Kiefernnadel-Mischung beigefügt und alles zugedeckt (wichtig!) für ca. 45 Minuten leicht gekocht. Anschließend lässt man den Kiefernnadelsud für mindestens 12 Stunden zugedeckt stehen. Danach seiht man den Sirup durch ein feines Sieb in einen anderen Topf, kocht ihn noch einmal auf und füllt ihn in sterile Flaschen. Der Sirup sollte dunkel gelagert werden und hält mindestens ein Jahr.

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