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Newsletter 04/17


Persönlichkeitsentwicklung und "rolemodels"

Liebe LENA-Freundinnen und -Freunde,

Menschen, die bisher weder Coaching noch Mentoring oder ähnliche Beratungen in Anspruch genommen haben, sind oft unsicher, ob und was ihnen wirklich hilft. In diesem Newsletter wollen wir Ihnen ein paar Entscheidungshilfen an die Hand geben. Weiterhin beschäftigt uns die Frage, welche Frauen eine Vorbildfunktion haben. Wir haben ein paar Statements von Frauen zusammengetragen, die uns als "rolemodels" motivieren. 

Viel Spass beim Lesen und einen schönen Start in den Wonnemonat Mai!
Ich freue mich auf Ihr Interesse und auf Ihre Anregungen! 
Herzlichst, Ihre

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Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Maßnahmen für Persönlichkeitsentwicklungen





Mentoring
Befragt man Führungskräfte nach ihrem Werdegang, ist zumeist ein Faktor entscheidend: der/die Mentor/in. Welcher Aufstieg gelingt schon ganz alleine? Der Erfolg hat immer mehrere Väter oder Mütter – besser gesagt: Mentoren/Mentorinnen. Beim Mentoring handelt es sich um eine Art Patenschaft zwischen einer jungen, vielversprechenden Führungskraft (der Mentee) und einem/r erfahrenen Manager/in (Mentorin). Damit diese Arbeitsbeziehung funktioniert, muss zwischen den Beteiligten vollstes Vertrauen herrschen, Zudem muss ein Mentee offen für Neues sein und Kritik vertragen, denn der/die Mentor/in kann nicht nur Streicheleinheiten verteilen, wenn er/sie seinen/ihren Schützling voran bringen will. Aufgabe des Mentoring ist auch die Vermittlung der Ritualen und Normen einer Organisationskultur, die Bindung des Mitarbeiters an die Organisation und teilweise auch eine karriereorientierte Beratung. Hier kann die Beratung allerdings nicht neutral sein, weil die Interessen der Organisation im Vordergrund stehen - der Beratungsfreiraum ist somit auf die Schnittmenge der Organisations- und Mitarbeiterinteressen beschränkt.

Cross Mentoring
Anders verhält sich die Interessenslage beim Cross Mentoring. Hier treffen zwar erfahrene Mentoren/Mentorinnen auch auf Mentees, allerdings mit dem Unterschied, dass beide in unterschiedlichen Organisationen tätig sind. Das hat den Vorteil einer wesentlich offeneren Kommunikation zwischen den beiden. Und der Beratungsfreiraum ist maximal grösser und nicht beschränkt auf die Organisationsinteressen. Wir sind überzeugt, dass Mentoring deshalb besser funktioniert, wenn Mentee und Mentoring nicht aus demselben Unternehmen sind. So stehen die Ziele des/der Mentee im Zentrum und nicht allfällig Ziele des Arbeitgebers. Zudem ist die Stärke des Cross Mentorings die absolute Unabhängigkeit zwischen dieser Arbeitsbeziehung. Sei es finanziell, familiär oder beziehungsmässig. Das schafft Vertrauen - gerade bei Frauen. Man nennt es auch überbetriebliches Mentoring.

Coaching
Coaching ist eine ebenfalls eine wirksame Wegbegleitung zur Persönlichkeitsentwicklung. Der Mensch wird in seiner einzigartigen Individualität erkannt und gefördert. Im Coaching werden die Begabungen und Möglichkeiten des Klienten deutlich gemacht. So wird „das Beste“ im Menschen geweckt, der Erfolgsweg erkannt und der/die Coach erinnert immer wieder an den „richtigen Pfad“. Häufig überschneiden sich die jeweiligen Techniken. In der Praxis wird auch im Mentoring zugehört und es werden Fragen gestellt und Coaches geben Ratschläge. Coaching, Mentoring, Sponsoring und Beratung sind sich in vielen Punkten sehr ähnlich, obwohl es verschiedene Ansätze sind, Menschen zu helfen.

Sponsoring
Auch Sponsoring fällt in die Kategorie der Persönlichkeitsentwicklung. Hier werden meist junge Menschen gefördert, indem ein Beitrag zur Finanzierung der Wegbegleitung zur Verfügung gestellt wird, zum Beispiel in Ausbildungsprojekte. 

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Frauen als Inspirationsquelle

„Ich vertrete die Hypothese, dass weibliche Vorbilder tatsächlich einen Einfluss auf andere Frauen haben und die negativen Effekte, die von Ökonomen ins Feld geführt werden, von eher kurzfristiger Dauer sind“, sagt die Betriebswirtschaftlerin Dr. Alexandra Niessen-Rünzi. „Denn Vorbilder bauen Vorurteile ab und ziehen dann mittelfristig weitere Frauen an, die sich trotz hoher Qualifikation eine solche Position vielleicht nicht zugetraut hätten", so Niessen-Rünzi weiter. Diese Aussage von Niessen-Rünzi haben wir zum Anlass genommen, Ihnen beginnend mit dem heutigen Newsletter weibliche rolemodels vorzustellen. Sie können gerne mitwirken, indem Sie uns Ihre persönlichen rolemodels nennen und begründen. Bitte schreiben Sie an: elisabeth.grebe@lena4u.com und teilen Sie uns mit, wer Sie inspiriert hat. Wir werden Ihre "vorbildlichen Frauen" in den kommenden Newslettern vorstellen.

Malala Yousafzai
Malala ist eine Kinderrechtsaktivistin. Am 10. Oktober 2014 wurde ihr gemeinsam mit Kailash Sytyarthi der Friedensnobelpreis zuerkannt. Sie ist die jüngste Preisträgerin in der Geschichte des Nobelpreises und die mit Abstand jüngste in der Geschichte des Friedensnobelpreises. Seit dem 10. April 2017 ist Yousafzai Friedensbotschafterin der UN.


"I said to myself, Malala, you must be brave. You must not be afraid of anyone. You are only trying to get an education. You are not committing a crime."

Christine Lagarde
Christine Lagarde ist seit Juli 2011 Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zuvor war sie Finanzministerin in Frankreich. Sowohl beim IWF als auch in der französischen Regierung ist Lagarde die erste Frau auf der jeweiligen Position.


(copyright: Dirk Enters)
"Wenn es mehr Lehman-Schwestern gegeben hätte und weniger Lehman-Brüder, dann wäre die Welt ein anderer Ort."

Katherine Johnson
Katherine Johnson ist eine US-amerikanische Mathematikerin afroamerikanischer Abstammung. Im Jahr 1953 begann sie ihre NASA-Karriere zunächst bei deren Vorgängerorganisation National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) als Rechnerin (Computer). Ihre Aufgabe bestand darin, Daten aus Windkanalexperimenten mit Hilfe mathematischer Formeln zu berechnen und grafisch darzustellen. Für ihre Leistungen als Pionierin der Raumfahrt wurde Johnson von Präsident Barack Obama im November 2015 mit der Presidential Medal of Freedom, einer der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der USA, geehrt.


„Ich arbeitete mit Ted Skopinski zusammen, und er wollte uns verlassen und nach Houston gehen, aber unser Vorgesetzter Pearson – kein Fan von Frauen – drängte ihn, zuerst den Bericht zu beenden, an dem wir arbeiteten. Schließlich sagte Ted zu ihm: ‚Katherine sollte den Bericht zu Ende schreiben, sie hat sowieso die meiste Arbeit gemacht.‘ Ted ließ Pearson keine Wahl: Ich stellte den Bericht fertig, und mein Name stand darauf, und das war das erste Mal, dass eine Frau unserer Abteilung ihren Namen auf etwas stehen hatte.“

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Jetzt lieferbar!


Das neue Buch "Cross Mentoring - Ein erfolgreiches Instrument organisationsübergreifender Personalentwicklung" von den Herausgebern Michael E. Domsch, Désirée H. Ladwig und Florian C. Weber und unter Mitwirkung von Elisabeth Grebe als Co-Autorin ist im Springer Gabler Verlager schienen:


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Interesse?

Informieren Sie sich über das LENA Cross Mentoring-Programm bei:
Elisabeth Grebe
info@lena4u.com
Tel: +41.79 362 1097


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