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Newsletter 09/17


Neue Anforderungen an Führungskräfte

Liebe LENA-Freundinnen und -Freunde,

im heutigen Newsletter wollen wir Ihnen Impulse aus dem Bereich "Leadership" geben. Lesen Sie im Interview mit Claudia Vilanek, wie sich die "Kunst der sprechenden Stöcke" als Werkzeug im persönlichen Prozess der Entwicklung zur Führungskraft eignet. Wir stellen Ihnen Avivah Wittenberg-Cox vor, die von der Zeitschrift ELLE als eine der TOP 40 Businesswomen genannt wird. Und wir informieren Sie über die Vorzüge des Cross Mentoring-Programms von LENA.

Ich hoffe, Sie erhalten gute Inspirationen beim Lesen und wie immer freue ich mich auf Ihre Anregungen und Wünsche.

Herzlichst, Ihre

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Leadership

Der neue Führungsstil 

Traditionelle Führungsstile sind ja im 21. Jahrhundert nicht mehr obsolet. Es gilt im grossen Orchester eines Unternehmens alle Solisten richtig auszuwählen, zu gewinnen, zu fordern und zu bestärken, sowie zu fördern und zu verbinden. Dem Solisten bzw. Mitarbeiter soll dabei geholfen werden, seine eigenen Perspektiven und die des Unternehmens in der Organisation selbstständig zu entwickeln. Mein Team aus erfahrenen Mentorinnen und ich laden Sie gerne im Rahmen unseres Cross Mentoring-Programms ein, mehr über modernen Führungsstil zu erfahren, aber vor allem Sie als Führungskraft zu stärken. Informationen über das nächste Programm erhalten Sie auf meiner Website www.lena4u.com

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Entrepreneurship
LENA fragt... 

... Claudia Vilanek über die Kunst der sprechenden Stöcke:


Claudia Vilanek ist seit 1997 Beraterin, Trainerin und Coach in den Bereichen Persönlichkeits- und Teamentwicklung,  Kommunikation und Konfliktmanagement, Begleitung von Veränderungsprozessen, Krisenbewältigung und Resilienz, Leadership und Management. Dabei bindet sie die Kunst der sprechenden Stöcke als interaktives Element ein, um die Prinzipien „Präsenz und Fokussierung“, „Zielgerichtetheit und Performance“ , „Führen und Folgen“ in der Dynamik des Handelns erfahrbar zu machen. Für ihr vielfältiges Engagement erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u.a. den Dr. Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte und das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich für ihren Einsatz im NGO Projekt Little Flower. www.claudia-vilanek.at; www.littleflower.at 

LENA: Frau Vilanek , wie schaffen es manche Menschen, dass andere ihnen folgen?
Vilanek: Ich denke, dass dies grundsätzlich mit Identität zu tun, mit Selbstwert und der Klarheit der Vermittlung meiner Ziele, Wünsche und meines Anliegens. Wir kennen das doch alle: Manchmal betritt jemand den Raum, und ohne das er oder sie viel tut, drehen sich alle nach ihm oder ihr um, ihre Präsenz ist zwingend und lässt alle aufhorchen/aufschauen. Andererseits kommt manchmal eine Person zur Tür herein und findet bei niemandem Beachtung.
Wenn ich möchte, dass andere mir folgen, mich als Führungskraft anerkennen und respektieren, brauche ich diese Präsenz, diese Ausstrahlung, ja, diese Persönlichkeit, und so glaube ich, auch das Beseeltsein von einer Idee, einer Mission, wenn man so will.
Je klarer ich mir dieses Weges und dieser Ausrichtung persönlich bin, umso klarer kann ich das auch ausstrahlen, je weniger ich mich verzettle und ablenken lasse, auf Nebenschauplätzen aufhalte, die nicht zielführend sind, umso schwerer fällt es zu führen.
Das beutet mit anderen Worten Selbstmanagement, das Reflektieren über meine persönlichen Prozesse, Ziele und Bedürfnisse, um hier auch ein Prozess- und Persönlichkeitsverständnis für meine MitarbeiterInnen aufzubringen.
Und hier kann die Kampfkunst meinen persönlichen Prozess der Entwicklung sehr unterstützen. In der Kampfkunst – und ich spreche hier sehr bewusst von Kampf-Kunst und nicht von Kampf - Sport – geht es wesentlich um die Auseinandersetzung mit ganz grundlegenden Themen der Führung.
Warum? Weil wir uns mit allen Prinzipien der Dringlichkeit unseres Lebens beschäftigen, wir lernen Klarheit in der Bewegung, was eine Klarheit in meinen Zielen voraussetzt. Wir lernen Präzision in der Bewegung, was sich in „Präzision in Handlung und Worten“ im Führungsalltag übertragen lässt.
Wir lernen flexibel zu bleiben, die Dynamik zu nützen und mit Überraschungen umzugehen, denn jeder Angriff enthält einen Moment des Unvorhersehbaren, nicht Planbaren.
Wir arbeiten an unserer Präsenz, am klaren Blick, an unserer Körperhaltung, die aufgerichtet, aber nicht steif sein soll, kraftvoll aber auch flexibel, im Gleichgewicht und nicht verspannt.
Und wir lernen in der Individualität der Begegnung zu unterscheiden und zu bestimmen, wieviel Krafteinsatz im Einzelnen notwendig ist. Als Kampfkünstlerin lerne ich immer mit dem Blick auf höchste Ökonomie meine Energien einzusetzen. Denn niemand weiß im Vorfeld, wie lange ein Kampf dauert, auch das ein wichtiger Aspekt der Führung.
So erlaubt die Auseinandersetzung mit der Kampfkunst viele Parallelen zum Führungsalltag, und ich kann auf der Ebene der körperlichen Haltung und Bewegung üben, was sich im Handeln und Kommunizieren einer Führungskraft umsetzen lässt. Dort ist spielerisches Lernen möglich und im Sinne des Embodiments darf ich mir sicher sein, dass das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist die entsprechenden Verbindungen herstellen wird.

LENA: Kann jede Führungskraft die "Kunst der sprechenden Stöcke" erlernen?
Vilanek: Grundsätzlich kann jeder Mensch diese Kunst der sprechenden Stöcke lernen und es in Relation mit seinem Alltagsgeschehen bringen, dort einen Ausgleich suchen und Bewegung, Spass und Ausprobieren. Und es ist so wie in jeder anderen körperlichen Betätigung: je mehr ich vertiefe, je mehr ich übe und ausprobiere, umso grösser ist die Freude daran, und meine Fertigkeiten werden sich erweitern.
Natürlich gibt es Menschen, die daran mehr Spass finden und mehr Durchhaltevermögen haben, die geschickter sind oder aber langsamer im Erfassen und Lernen.
Das heisst, auch hier ist es eine Frage von Mass und Geschwindigkeit, die individuell unterschiedlich sein wird.

LENA: Welcher Führungsinstrumente sollte sich jede/r Vorgesetzte bedienen?
Vilanek: Führung sollte sich einiger wichtiger Werkzeuge bedienen:

1. Das ist einerseits neben aller betrieblichen, wirtschaftlichen Zielsetzungen die Ausrichtung auf Menschen und damit der Fokus auf Begegnung und Beziehung. Man weiss aus zahlrechen Mitarbeiterbefragungen, dass dies den MitarbeiterInnen branchenunabhängig am meisten fehlt: die Wertschätzung ihrer Vorgesetzten, und man kann überall beobachten, was am meisten bindet: eine gute Beziehung, eine Vertrauensbasis zu Vorgesetzen schafft Loyalität und Wohlbefinden, die Bereitschaft, auch schwierige Krisen miteinander zu bewältigen.
2.  Das ist andererseits Transparenz, im Sinne von Informationen geben und Abläufe und Hintergründe erklären – je abstrakter und undurchschaubarer für MitarbeiterInnen die Situation ihrer Arbeit ist, umso schwerer können sie sich einlassen. „Wer das Warum kennt, erträgt jedes Wie“, ist ein Satz, der Nietzsche zugeschrieben wird und er hat Kraft!
3.  Impulse setzen, Perspektiven schaffen, Veränderungen einleiten und begleiten. Als Führungskraft brauche ich den Blick über den Tellerrand, das Angebundensein an eine größere Dimension, nennen Sie es Vision, oder im kleineren Rahmen Zielsetzungen, in denen sich auch meine MitarbeiterInnen finden können, die Ansporn schaffen und Motivation. – Nur so kann ein Beseeltsein entstehen, denen sich auch ein Team verpflichtet fühlt und das ihm Richtung gibt
4.  Entscheidungen treffen – viele Führungskräfte scheuen sich heute davor, Entscheidungen zu treffen, und verlangsamen so unnötig Prozesse, lassen ein Vakuum entstehen, das langfristig viel Schaden im System bewirken kann. Gerade hier kann die Auseinandersetzung mit der Kampfkunst auch hilfreich sein. Ich erinnere mich an dieser Stelle gern an einen Satz von Dalai Lama, der in einem Interview mal sagte: „Versuche grundsätzlich nach dem Motto zu handeln: wenn Schmerz, dann bitte ja, sofort!“ Und da ist was dran!Wir zögern oft zu lange aus falschen Skrupeln heraus, weil Nichthandeln, Nichtentscheiden, letzten Endes die Bürde nicht kleiner, sondern grösser macht. – Hier braucht es Mut, und ein klares Herantreten, nicht kneifen und es anderen überlassen!

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Network
Gemeinsam statt einsam 
 


So lange Frauen in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft in Führungspositionen noch unterrepräsentiert sind, in weiten Teilen nicht die gleiche Akzeptanz und das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kollegen erhalten, besteht die Gefahr, dass sich die Nachwuchsmanagerinnen mitunter recht einsam fühlen und nur einen Teil ihrer Potentiale und Kompetenzen entfalten. LENA vermittelt mit ihrem Cross Mentoring-Programm diesen Frauen für 18 Monate engagierte, vertrauensvolle und erfahrene Weggefährt/-innen, mit denen sie den nächsten Karriereschritt und die weiteren Entwicklungsphasen strategisch planen können:

Führungskräfte, die sich fördernd für ihre Mentees einsetzen; Mitstreiter/-innen auf dem Weg in höhere Hierarchieebenen; Lotsinnen und Lotsen durchs „Abenteuerland“ Führung und Leitung.

Besuchen Sie unsere Website: http://www.lena4u.com/kontakt/



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Achievement

Role Model Avivah Wittenberg-Cox


Avivah Witenberg-Cox weist eine beträchtliche Karriere vor. Ihr beruflicher Schwerpunkt konzentriert sich auf die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann im beruflichen Kontext. Sie arbeitet mit internationalen Unternehmen auf der ganzen Welt zusammen, deren Interesse darin besteht, beide „Talenthälften“ zu optimieren - nämlich die männlichen und weiblichen.
Avivah Wittenberg-Cox und ein Netzwerk internationaler Experten arbeiten mit CEOs, Exekutivkomitees und Managern zusammen, um "zweisprachige" Organisationen des 21. Jahrhunderts zu bauen. Wittenberg-Cox referiert über Führungs-, Marketing- und Talentmanagement- Themen rund um den Globus. Sie hat Artikel, Rezensionen und Interviews in vielen Publikationen veröffentlicht, darunter Harvard Business Review, International Herald Tribune und Financial Times.
Sie ist Gründerin und Ehrenpräsidentin des European Professional Women’s Network und wird von der Zeitschrift ELLE unter den TOP 40 Business-Frauen weltweit geführt. Ihr erstes Buch wurde 2009 mit dem prestigeträchtigen Preis des MANPOWER Best Book of the Year ausgezeichnet. 2010 wurde ihr Werk als das bedeutendste Businessbuch des Jahres hervorgehoben. Hier geht's zu ihrer Website: www.20-first.com


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Interesse am neuen Cross Mentoring-Programm von LENA?

dann Informationen einholen bei:
Elisabeth Grebe
info@lena4u.com
Tel: +41.79 362 1097


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