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TR-3D-Printing News - 22. Ausgabe - März 2020
Schon jetzt unbedingt vormerken: Rapid.Tech 3D, 5. bis 7. Mai 2020
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TR 3D-Printing NEWS
Liebe 3D-Print-Professionals

Das Corona-Virus hatte leider auch bereits Auswirkungen auf diesen Newsletter. Er sollte Ende letzter Woche mit Blick auf die AM Expo Luzern ein grosses Interview mit dem Messeleiter bringen. Die Verordnung des Bundes vom vergangenen Freitag hat dieses jedoch nach der Absage der Messe zur Makulatur verkommen lassen. Angesichts dessen entschieden wir uns, abzuwarten, was bis vergangenen Mittwoch noch alles umdefiniert wird, und wo die AM-Branche davon betroffen ist.
Jetzt erscheint der Newsletter zwar eine Woche zu spät, dafür sind die Agenda-Termine entsprechend den neusten Entscheiden aktualisiert. Noch völlig unklar ist allerdings, inwiefern die Entwicklung in Sachen COVID/19 diese Veranstaltungen im weiteren Verlauf des Frühjahres beeinflussen werden. Dazu mehr weiter unten in „Additiv gesagt“.
Ganz zuunterst in diesem Newsletter folgt wie immer das Video unserer Wahl.
Zum Schluss der übliche Hinweis in eigener Sache: Wer spezielle 3D-Print-Objekte, -Projekte oder Tipps & Tricks auf Lager hat – bitte per E-Mail an mich senden und Ihr Beitrag wird im nächsten Newsletter aufgearbeitet.
Markus Schmid
Redaktor "Technische Rundschau"
TOP-ARTIKEL

Messen

Infolge der am 28. Februar erlassenen Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus musste die Messe Luzern die für den 3. bis 4. März 2020 vorgesehene AM Expo kurzfristig absagen. Die Verordnung besagt: Es ist verboten, öffentliche oder private Veranstaltungen, bei denen sich gleichzeitig mehr als 1000 Personen aufhalten, in der Schweiz durchzuführen. Diese Obergrenze wäre an der AM Expo alleine schon mit den Besucherzahlen deutlich überschritten worden.


rapid.tech 3D
Rapid.Tech 3D

(Messe und Forum finden nach Rücksprache mit der Messeleitung am vorgesehenen Termin statt. Die Lage wird aber laufend neu beurteilt.)


Die Bahn kommt an AM nicht mehr vorbei
Additive Fertiungsverfahren bieten Vorteile, welche die Schienenfahrzeugindustrie angesichts ihrer typischen Fertigungsstruktur und der jahrzehntelangen Nutzungsdauer ihrer Produkte nicht ignoriern kann. Die Gründe dafür zeigt Bombardier-Manager André Bialoscek in seinem Keynote-Vortrag zur Eröffnung der 17. Rapid.Tech 3D in DE-Erfurt auf.
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André Bialoscek verantwortet bei Bombardier Transportation am Standort DE-Hennigsdorf bei Berlin als Head of Vehicle Physical Integration den Bereich der kundenspezifischen physischen Gesamtfahrzeugintegration (Bild: Bombardier Transportation)!
André Bialoscek verantwortet bei Bombardier Transportation in DE-Hennigsdorf den Bereich der kundenspezifischen physischen Gesamtfahrzeugintegration (Bild: Bombardier)
 
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Stiftung Brändi fertigt SPEWE-Geräte
Als moderner Industriepartner übernimmt die Stiftung Brändi die gesamte Produktionskette der Dämmstoff-Schneidegeräte von SPEWE. Nach der Herstellung der Einzelteile aus Holz und Aluminium werden diese montiert, geprüft und gelagert. Sogar die anspruchsvolle Montage der Elektronik-Komponenten übernehmen Mitarbeitende der Stiftung Brändi.
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Markt

3D-Druck gewinnt in der Schweiz an Boden
Laut der am 5. Februar publizierten Studie «European Manufacturing Survey – Schweiz» gewinnt der 3D-Druck in der Schweizer Industrie an Bedeutung. Der Studie zufolge verwendet heute jedes vierte Industrieunternehmen in der Schweiz 3D-Drucker. Bis 2021 wird es bereits jedes dritte sein. Damit hat der 3D-Druck das Potenzial, die Spielregeln ganzer Wirtschaftszweige grundlegend zu verändern. Am häufigsten wird 3D-Druck in der Elektro- und Elektronikindustrie sowie im Fahrzeug- und Maschinenbau eingesetzt. Aufholpotenzial gibt es in den Sektoren Nahrungsmittel, Holz und Papier sowie in der Chemiebranche. Vielfach wird der 3D-Druck im Prototyping verwendet.
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Hochschule Luzern


„3D-Printing Spezial“ der Technischen Rundschau


3D Printing Spezial
Emotionen, Fakten, Storys: Das grosse «3D-Printing Spezial» in der Technischen Rundschau beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der additiven Fertigungsverfahren in der Schweiz. Zu Wort kommen Anlagenhersteller und -betreiber genauso wie Forschungsinstitute oder Verbände. Denn eines ist klar: Der 3D-Druck ist zwar keine Allzweckwaffe im Kampf gegen den permanenten Preis- und Wettbewerbsdruck. Aber er ist ein extrem wichtiges Puzzleteil, um den Werkplatz Schweiz krisenfest zu gestalten. Das neue Supplement erscheint zusammen mit der Maiausgabe der Technischen Rundschau am 8. Mai 2020.
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Forschung

KIT schafft Weltrekord im 3D-Druck
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie KIT entwickeln ein System, mit dem sich in einer bisher unerreichten Geschwindigkeit hochpräzise Objekte mit submikrometergrossen Details drucken lassen. Um nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Zuverlässigkeit ihres Aufbaus zu demonstrieren, haben die Forscher eine Gitterstruktur von 60 mm³ mit Details bis in den Mikrometermassstab gedruckt, die mehr als 300 Milliarden Voxel enthält. «Mit dem Druck dieses Metamaterials schlagen wir den Rekord, der bei 3D-gedruckten Flugzeugflügeln erreicht wurde, um Längen – ein neuer Weltrekord», erklärt Prof. Martin Wegener, Sprecher des Exzellenzclusters «3D Matter Made to Order» (3DMM2O), in dessen Rahmen das System entwickelt wurde.
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Die additive hergestellte Gitterstruktur, die mehr als 300 Milliarden Voxel enthält, im Grössenvergleich mit einer Eincentmünze. (Bild: KIT)
Die additive hergestellte Gitterstruktur, die mehr als 300 Milliarden Voxel enthält, im Grössenvergleich mit einer Eincentmünze. (Bild: KIT)
Neue Anlagen

Stratasys bringt neuen kostengünstigen Polyjet-Drucker
Auf der AM-Messe «3D-Experience World 2020» vom 9. bis 12. Februar in USA-Nashville, TN, hat Stratasys einen neuen, vergleichsweise kostengünstigen Polyjet-Drucker vorgestellt. Laut Stratasys soll das neue Druckermodell J 826 kürzere Produktdesignzyklen ermöglichen und es Benutzern erlauben, schneller als je zuvor in Farbe zu arbeiten. Der Hersteller berichtet, dass der Printer halb so viel koste wie die anderen PolyJet-Drucker der J 8-Serie und dass seine Hauptmerkmale «Teilrealismus und Produktivität» und «aussergewöhnliche Druckqualität» sind.
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Der neue Multicolor-3D-Drucker J826:  aus der J8-Serie von Stratasys. (Bild: Stratasys)
Der neue Multicolor-3D-Drucker J826 aus der J8-Serie von Stratasys. (Bild: Stratasys)

3D-Drucker von 3D Systems für den Schmuckmarkt
Der US-amerikanische Druckerhersteller 3D Systems hat die neue 3D-Anlage «Figure 4 Jewelry» ausschliesslich für die Schmuckindustrie entwickelt. Sie basiert auf der 2017 vorgestellten Figure-4-Modellreihe. Die am Markt erhältliche Lösung umfasst die Hardware, die Software und diverse giessbare Schmuckmaterialien, die von ihren Eigenschaften her Bauteile mit hoher Genauigkeit und feinen Details bei gleichzeitig glatten Oberflächen ermöglichen sollen. Goldschmiede sollen damit schnell hochwertige Gussformen herstellen können.
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Die neue Lösung «Figure 4 Jewelry» von 3D Systems. (Bild: 3D Systems)
Die neue Lösung «Figure 4 Jewelry» von 3D Systems. (Bild: 3D Systems)
Additiv gesagt
Markus Schmid, Technische Rundschau
AM und das Coronavirus
Der Schreibende besuchte vor wenigen Tagen eine Pressekonferenz des Messeveranstalters zur Hannover Messe. Das Positive: Auch beim Organisator der weltweit grössten Industriemesse hat man die Bedeutung von AM erkannt. Folglich wird es erstmals eine ausschliesslich diesem Thema vorbehaltene Fläche in Halle 23 geben.
Nun zur Kehrseite der Medaille: Da AM eine Querschnitttechnologie ist, hat sich längst ein globales Netzwerk entwickelt. Hersteller und Anbieter aus Ostasien drängen mit Macht auf den AM-Anlagenmarkt. Und deshalb kommt man nicht darum herum, sich auch in der AM-Welt zu überlegen, wie man mit den Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie umgehen will, insbesondere bei den Messeveranstaltern.
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YouTube
Und das Beste zum Schluss...
Forscher der EPFL haben eine neue hochpräzise Methode für den 3D-Druck kleiner, weicher Objekte entwickelt. Der Prozess, der von Anfang bis Ende weniger als 30 Sekunden dauert, ermöglicht potenzielle Anwendungen in einer Vielzahl von Bereichen, einschliesslich 3D-Bioprinting.
NEWS
Das Additive Manufacturing Forum Berlin 2020 meldet eine Verdoppelung bei Aussteller- und Referentenzahlen.
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Erfolgreicher Testflug einer an der ETH Zürich im 3D-Druck hergestellten Drohne aus einem morphenden Composite-Material.
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9T Labs, ein ETH Spin-off, schliesst Seed-Finanzierung für die Serienproduktion von Carbonfaser-Teilen für AM-Verfahren ab.
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Die Eigentümer von Arburg übernehmen den deutschen 3D- Drucker-Hersteller German RepRap.
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Die FIT Additive Manufacturing Group geht in Deutschland eine Partnerschaft mit dem Elektronikgrosshändler MediaMarkt-Saturn ein.
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Im Projekt PolyKARD werden biomimetische Polymere entwickelt, die Herzbeutel-Gewebe nachahmen können.
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AGENDA
 
Metav 2020
VERSCHOBEN, TERMIN IN ABKLÄRUNG
DE-Düsseldorf

11. und 12.03.2020
4. Additive Manufacturing Forum Berlin 2020
WIRD DEFINITIV DURCHGEFÜHRT
DE-Berlin

25.03.2020
16. Coachulting Forum
WIRD UNTER VORBEHALT DURCHGEFÜHRT
DE-Wernau

Hannover Messe
VERSCHOBEN AUF
13. - 17. JULI
DE-Hannover

21. bis 23.04.2020
Rapid + TCT 2020
USA-Anaheim

05. bis 07.05.2020
Rapid.Tech 3D
AKTUELLER STAND: FINDET STATT
DE-Erfurt
IMPRESSUM

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