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Drucker-Fachwissen

Kürzlich wurde ich von einem meiner Kunden gefragt, worauf man beim Kauf eines neuen Druckers achten soll. Ob ein Tintenstrahl- oder Laserdrucker die bessere Wahl sei und welche technischen Merkmale einen qualitativ hochwertigen Drucker ausmachen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Tintendrucker fast immer günstiger sind als Laserdrucker, wenn man die Kosten pro gedruckte Seite berechnet (nach ISO Norm/IEC 24711). Wie man vielleicht vermuten würde, ist schwarz/weiss drucken günstiger als Foto-/Farbdruck. Am Günstigsten fährt man heutzutage mit Druckern, bei denen man den Tintentank selbst nachfüllen kann.

Wenn man nur sehr wenig druckt, kann unter Umständen ein Laserdrucker doch mehr Sinn machen. Tintendrucker müssen nämlich regelmässig benutzt werden, ansonsten kann der Druckkopf infolge eintrocknen der Tinte verkleben. Hier ein paar Tipps um das Austrocknen/Verkleben zu vermeiden:

Den Drucker immer komplett ausschalten, bevor man ihn vom Strom trennt oder an einer Steckdosenleiste ausschaltet. Nur beim richtigen Ausschalten über die Power-Taste des Druckers wird der Kopf in die Parkposition gefahren, wo die Düsen bis zu einem gewissen Grad abgedichtet werden und so vor dem Austrocknen geschützt werden.

Nach jedem Trennen des Druckers vom Strom (auch wenn man ihn über eine Steckdosenleiste ausschaltet), reinigt das Gerät zunächst einmal die Düsen, was Tinte verbraucht. Daher ist es grundsätzlich besser, man lässt den Drucker am Stromnetz – natürlich im ausgeschalteten Zustand.
Wenn immer möglich, empfiehlt sich die Verwendung von Original-Tintenpatronen vom Hersteller selbst, insbesondere wenn das Gerät zwischendurch über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird. Einige Tinten von Drittanbietern trocknen schneller ein und habt oft auch grössere Farbpigmente, die die feinen Düsen verstopfen können. Mit solchen «Billigtinten» wurde schon so mancher Drucker zerstört.

Bei Tintendruckern mit Pigmenttinte (insbesondere bei Büro-Geräten), lohnt sich der Druck eines monatlichen Düsentestmusters, um dem Eintrocknen entgegenzuwirken. Heimdrucker mit sogenannten "Dye-Tinten" sind weniger anfällig gegen das Eintrocknen. Wer wirklich sehr wenig druckt (weniger als 1 mal pro Monat) fährt unter Umständen doch besser mit einem Laserdrucker - das Farbpulver dort ist nämlich trocken und kann nicht verkleben. Des Weiteren sieht Text bei Laserdruckern immer besser aus als bei Tintendruckern. Tintendrucker sind dafür im Vorteil beim Fotodruck.

Beim Kauf eines neuen Geräts unbedingt darauf achten, dass Software-Treiber mit dem aktuell verwendeten Betriebssystem kompatibel sind. Nicht immer sind günstige Schnäppchen die richtige Wahl, weil bei solchen Aktionen unter Umständen auch mal ein «Ladenhüter» verkauft wird. Des Weiteren empfehle ich meinen Kunden jeweils Modelle mit doppelseitigem Druck (Duplex-Druck), doppelseitigem Scan (Duplex-Scan) und – wenn oft mehrseitig gescannt wird - automatischem Dokumenteinzug (ADF). Ebenfalls interessant sind die sogenannten Pagewide-Tintendrucker, die ähnlich schnell oder sogar schneller als Lasergeräte drucken.

Unten angefügtes Frage-Antwort-Video kann ich zum Thema Drucker-Kaufberatung empfehlen:
https://youtu.be/SB49VZ3kEjI?t=163

Herzlichst
Simon Blöchlinger
Drucker-Kaufberatung
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