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Liebe Leserinnen und Leser 

Fachkompetenzen gelten immer noch als absolut wichtigste Kompetenz einer Führungsperson. Ein Klinikleiter muss Mediziner sein, ein Schulleiter eine Lehrperson, ein CEO eines Ingenieurunternehmens ein Ingenieur usw. Diese Meinung hält sich bis heute hartnäckig – und wird übrigens von vielen Personalfachpersonen geteilt.

Meine täglichen Erfahrungen mit Führungspersonen in allen Branchen lassen mich zu einer ganz anderen Erkenntnis kommen. Selbstverständlich sollte eine Führungsperson Branchenkenntnisse oder zumindest eine Affinität zur Branche haben. Denn ein Finanzfachmann wird sehr wahrscheinlich kein guter Schulleiter sein und eine Sozialarbeiterin keine gute Leiterin eines Handwerkbetriebes. Was aber wirklich zählt, sind die Persönlichkeits- und die damit verbundenen Sozialkompetenzen. Eine gute Führungsperson (im Sinn von Leadership) besitzt ausgeprägte Persönlichkeitskompetenzen: Sie ist ehrlich, handelt moralisch, ist selbstreflektierend, hört ihren Mitarbeitenden zu, hat ein gesundes Selbstvertrauen, ist mutig und entscheidungsfreudig. Und im fachlichen Bereich: Eine gute Führungsperson stellt Top-Fachleute ein.

Business Excellence ist...

... wenn die Führungspersonen die besten Mitarbeitenden einstellen und ihnen Vertrauen schenken

... wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei internen Veränderungen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern von Anfang an einbezogen und umfassend informiert werden

... wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Fusionen nicht angelogen werden («Es wird keine personellen Konsequenzen haben»)

... wenn jede/jeder zu jeder Zeit ihre/seine Meinung offen und ehrlich sagen darf, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen

... wenn man sich als Kunde oder Kundin (am Empfang, am Telefon, am Schalter, in einem Café usw.) immer im Zentrum fühlt.


Auf Wunsch vieler Leserinnen und Leser habe ich alle bisherigen Beiträge zur Frage «Business Excellence ist…» hier zusammengefasst. Viel Spass beim Lesen!

aus der Praxis

Change in einer Bildungsinstitution (Fall 1)

Bei der Planung einer Zusammenarbeit mit einer anderen Organisation werden die Lehrpersonen zu Beginn kurz über das Vorhaben informiert. Erst bei der definitiven Planung ihrer Einsätze erfahren sie von der Schulleitung (notabene per E-Mail), dass ihre Pensen zum Teil massiv gekürzt werden. Dabei werden sie auch gleich noch gefragt, ob das okay sei für sie.

Change in einer Bildungsinstitution (Fall 2)

Nach verschiedenen internen Analysen entscheidet sich die Schulleitung, die interne Organisation und die Strukturen anzupassen, damit die Mitarbeitenden besser und näher betreut werden können. Das umfassende Projekt wird durch einzelne Mitarbeitende eng begleitet. Diese sind im Projektteam und in Begleitgruppen vertreten. Zudem finden Mitarbeiteranlässe statt. Die Rückmeldungen der Mitarbeitenden werden ernstgenommen und fliessen laufend in das Projekt ein. Dieses Vorgehen, welches einen Mehraufwand verursacht, garantiert eine hohe Akzeptanz der Betroffenen.

Wie beurteilen Sie, liebe Leserin, liebe Leser, das Vorgehen dieser beiden Organisationen?

aus der Theorie

Prozessmanagement

Beim Prozessmanagement geht es um mehr als nur um die «statische» Abbildung von Arbeitsabläufen. Das Prozessmanagement ist ein Führungsinstrument, das es ermöglicht, die relevanten Geschäftsprozesse (sogenannte Kernprozesse) systematisch zu steuern und laufend zu verbessern. Nachdem die Prozesslandkarte definiert wurde, beschreiben die Prozessteams ihre Prozesse. Diese beinhalten die Arbeitsschritte, die Prozessziele und die Prozessmessgrössen. Während der Anwendung der Prozesse im Alltag werden diese gemessen, regelmässig auf Effizienz und Effektivität analysiert und nötigenfalls verbessert. So sieht ein lebendiges Prozessmanagement aus!

es ist Zeit sich weiterzubilden

Am 29. August 2019 führen wir unsere Kundinnen und Kunden in einem Kompaktkurs in die Methoden und Praktiken des Prozessmanagements ein. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

hier können wir weiterhelfen
ein Ausblick

Im nächsten Newsletter werden wir wieder über Praktiken von A-, B- und C-Unternehmen berichten. Und falls Sie gerne mit uns über ein Managementthema diskutieren möchten, melden Sie sich hier.

Freundliche Grüsse,

Libero Delucchi

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