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Liebe Leserinnen und Leser 

Dass eine Geschäftsleitung Geschäfte effektiv und effizient leitet, ist keine Selbstverständlichkeit. Meine tägliche Praxis zeigt mir oft, dass Geschäftsleitungen (die Bezeichnung gilt auch für Schulleitungen, Spitalleitungen, Amtsleitungen usw.) zwar viel, oft und lang «zusammensitzen», aber bei weitem nicht effizient, effektiv und transparent arbeiten. Unendlich lange Meetings mit einer überladenen Agenda, Zeitpläne, die nicht eingehalten werden, Traktanden, die immer wieder verschoben werden, unvorbereitete Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Verfolgung von Partikularinteressen kommen nur allzu oft vor. Entsprechend melden die Mitarbeitenden zurück: «Wir wissen nicht, womit sich unsere Geschäftsleitung beschäftigt.» Was effektive und effiziente Geschäftsleitungsmeetings ausmacht, lesen Sie in der Rubrik «aus der Praxis».

In diesem Newsletter in der Rubrik «aus der Theorie» erläutere ich kurz die Methode «360°-Feedback».

Business Excellence ist...
  • wenn die Meetings des Unternehmens leidenschaftlich, engagiert, intensiv, effektiv und effizient sind

  • wenn die Geschäftsleitung als ein «zusammengeschweisstes» Gremium wahrgenommen wird, in welchem die Interessen der Organisation im Vordergrund stehen

  • wenn die Entscheide der Geschäftsleitung gemeinsam getroffen und anschliessend konsequent und ohne Wenn und Aber kommuniziert und vor allem umgesetzt werden

  • die definierten Werte der Organisation auch mit entsprechenden Massnahmen umgesetzt werden

  • wenn sich der Verwaltungsrat aktiv und persönlich um die Geschäfte des Unternehmens kümmert

Auf Wunsch vieler Leserinnen und Leser habe ich alle bisherigen Beiträge zur Frage «Business Excellence ist…» hier zusammengefasst. Viel Spass beim Lesen!

aus der Praxis

Effiziente und effektive Meetings

Die wichtigsten Prinzipien eines effektiven und effizienten Meetings sind:

  • Das Meeting beginnt und endet pünktlich (was bedeutet, dass auch der Vorsitzende pünktlich erscheint)

  • Es gibt immer eine Agenda mit den Themen, mit dem Zeitplan und vor allem mit den messbaren Zielen des Meetings

  • Niemand kommt unvorbereitet an ein Meeting (falls dies mehrmals vorkommen sollte, braucht diese Person nicht mehr teilzunehmen)

  • Handys sind ausgeschaltet (Ausnahme: Pikett- und Notfalldienst); Laptops dienen nur zum Festhalten von Notizen aus dem Meeting und nicht zur Beantwortung von E-Mails oder Ähnlichem

  • Jede/r soll zu Wort kommen können (kein Monolog des Vorsitzenden)

  • Im Beschlussprotokoll werden Entscheide, Aufträge, Termine und Verantwortlichkeiten verbindlich festgehalten.

Zudem unterscheiden wir drei Rollen in einem Meeting und drei Phasen der Durchführung:

  • Rollen: Sitzungsleiter/in (Vorsitzende), Teilnehmende und Protokollführer/in (der Vorsitzende sollte nie das Protokoll selbst erstellen)

  • Phasen: Vorbereitung – Durchführung – Nachbereitung

Und vergessen Sie sich nie zu fragen, ob Sie persönlich an einem Meeting teilnehmen müssen (Delegation!). Und falls Sie ein Meeting einberufen möchten, überlegen Sie sich, ob es überhaupt nötig ist.

Weitere, ausführliche Hinweise in unserer Checkliste.

aus der Theorie

Das 360°-Feedback ist eine Umfrage-Methode, die einer Führungsperson ein umfassendes Bild ihres Führungsverhaltens aus verschiedenen Perspektiven (Blickwinkeln) gibt (in den klassischen Mitarbeiterumfragen erhält die Führungsperson nur das Feedback ihrer Mitarbeitenden). Im Rahmen des 360°-Feedbacks werden der Vorgesetzte, die Kolleginnen, die externen Partner sowie einzelne Kunden der Führungsperson einbezogen. Diese Rückmeldungen werden dann der Selbstbeurteilung (Selbstbild) gegenübergestellt. Grundlage dieser Beurteilung bildet das von uns erarbeitete Leadership-Kompetenzmodell. Als Erfolgsfaktor gilt aus unserer Sicht die Bereitschaft der Führungsperson, ein umfassendes Bild des eigenen Führungsverhaltens erhalten zu wollen, und insbesondere die Bereitschaft, aus den Ergebnissen Konsequenzen für sich selbst in Form von Handlungsmassnahmen zu ziehen. Wir führen in enger Zusammenarbeit mit unserer Partnerfirma Empiricon AG diese Umfragen seit mehreren Jahren erfolgreich durch. Interessiert? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

es ist Zeit sich weiterzubilden

Wir bieten Weiterbildungsmöglichkeiten zu den Themen Business Excellence, interne/r EFQM-Assessor/in, Prozessmanagement und Management an. Sie finden alle Weiterbildungsangebote hier.

hier können wir weiterhelfen
ein Ausblick

Im nächsten Newsletter werden wir wieder über Praktiken von A-, B- und C-Unternehmen berichten. Und falls Sie gerne mit uns über ein Managementthema diskutieren möchten, melden Sie sich hier.

Freundliche Grüsse,

Libero Delucchi

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