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Digital können wir.

Hanau, #BlackLivesMatter, NSU 2.0 - die Krisen und die sich daran anschließenden gesellschaftlichen Debatten in der letzten Wochen und Monaten gingen weit über Covid-19 hinaus. Auch deswegen haben wir uns nicht von Kontaktbeschränkungen abhalten lassen und weiterhin Räume für Begegnungsmöglichkeiten und junge diverse Stimmen geschaffen. In digitalen Formaten konnte sich das JIK-Netzwerk mit anderen Akteur*innen zu postmigrantischen Themen austauschen. Unsere Social Media Kanäle glühen und unsere jungen JIKler*innen engagieren sich nach wie vor und auch online für ein positives Zusammenleben und gegen antimuslimischen Rassismus. Das JIK Netzwerk war sichtbar und hat sich eingemischt. Wir haben eigene Veranstaltungen organisiert und waren zu Gast bei anderen. In diesem Newsletter werfen wir den Blick zurück auf die letzten Monate und geben einen Ausblick auf das was kommt: Wir stehen kurz vor unserer ersten großen digitalen Sommerakademie. Wir sind gespannt und freuen uns darauf, unser Netzwerk noch weiter zu professionalisieren und digitale Räume für junge Dialoge zu schaffen. Wir machen weiter! Seid ihr dabei? 

Viel Spaß beim Lesen!
Euer JIK-Team

Willkommen Seren!

Nach sieben Jahren stellt sich unsere liebe Kollegin und JIKlerin der ersten Stunde Jessica Bajinski neuen beruflichen Herausforderungen und unterstützt künftig die Kolleg*innen bei der CLAIM-Allianz. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute und Danken ihr für alles! Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit Seren Başoğul eine großartige neue Kollegin, Netzwerkerin und Empowererin gewinnen konnten. Seren wird künftig neben dem Netzwerk von ehemaligen und aktiven JIKler*innen auch die Aktivitäten des Kompetenznetzwerks ‚Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft‘ koordinieren und betreuen.

 

 

Wir wollen mitreden.

Rassismus und Angriffe auf Minderheiten gehen uns alle an. #HaltungStattHerkunft ist gefragt wie nie. Wie aber schaffen wir wirklich Repräsentation und eine Veränderung der Narrative in der (Post-)Migrationsgesellschaft? Wie schützen sich BIPoC vor Vereinnahmung und Schein-Diversität? Wem hören wir zu und wer wird übersehen? Und wie tragen wir #HaltungStattHerkunft raus aus unserer Bubble?

Wir wollen nicht mehr nur reagieren, sondern proaktiv Themen setzen. Wir wollen den Raum einnehmen, der uns zusteht. Und wir wollen mitreden. Ihr wollt das auch? Dann meldet euch an zur JIK Sommerakademie. Vier Tage, tolle Gäste und viel Raum für eure Ideen. Mitmachen kann jede*r zwischen 17 und 25 Jahren – unabhängig von Herkunft und Religiosität.

 

27. - 30. August 2020 

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind allerdings begrenzt und werden paritätisch besetzt. Bewerbungsschluss ist der 14. August 2020. Nach Abschluss wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.
 

Jetzt anmelden

 

Mitreden im Mainstream
- digitale Diskussionsveranstaltung

Zum Abschluss der Sommerakademie findet am 03. September 2020 eine Podiumsdiskussion über Zoom statt, die über einen Livestream für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Zu Gast sind Filiz Polat (MdB, Die Grünen), Khaldun Al Saadi (Landeskoordinator des Demokratiezentrum Sachsen und ehemaliger JIKler), Helge Lindh (MdB, SPD), Nermin Ismail (Journalistin, tbc) und André Schmitz-Schwarzkopf (Vorstandsvorsitzender der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa). Sie sprechen über ihre Erfahrungen mit öffentlichkeitswirksamer Kommunikation und über Wege in den Mainstream-Diskurs. Moderiert wird die Veranstaltung von unserer Projektleitung Dr. Asmaa Soliman. 
 

3. September 2020 


Alle Updates zum Programm erhaltet ihr am schnellsten über Instagram und Facebook! Hier könnt ihr den Flyer zur Sommerakademie einsehen.

Die Sommerakademie und Podiumsdiskussion werden veranstaltet im Rahmen des Kompetenznetzwerks "Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft" des Bundesfamilienministeriums. 

TV- Interview

Der Journalist Michel Friedman hat unsere Projektleitung Asmaa Soliman für seine Reportagereihe 'Friedman schaut hin' interviewt. In der Folge ging es um Alltagsrassismus in Deutschland. Die Sendung ist nach der Ausstrahlung noch auf YouTube verfügbar. Ihr könnt sie euch hier anschauen.
 
Alltagsrassismus in Deutschland | Friedman schaut hin

In der diesjährigen Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus von 24.06. - 1. 07. ging es unserem Netzwerk darum zu zeigen, dass wir gemeinsam, wenn auch auf Abstand, solidarisch sind und antimuslimischen Rassismus uns alle angeht. Denn obwohl wir uns in diesem Jahr nicht live sehen konnten, waren wir durch die gemeinsame Aktion online vereint. Die Regionalgruppe Halle-Leipzig hat ihre Spray-Aktion #keinPlatzfürHass in einem tollen Video festgehalten.

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Es entstanden zudem Fotos mit einem ‘Heute Wieder’ - Statement, in denen Betroffene von antimuslimischen Rassismus ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Alltag teilen und Nicht-Betroffene sich durch ein leeres Blatt solidarisieren konnten. Gemeinsam stehen wir jeden Tag dafür ein, dass sich jede*r in Deutschland sicher, respektiert und zugehörig fühlen kann. Die
Online-Kampagne wurde von CLAIM - Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit koordiniert.

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Wir waren überwältigt von dem Interesse an der digitalen Diskussionsveranstaltung ‘Wie gerecht ist Bildung’, die von Maja Bogojević aus dem Netzwerk konzipiert und moderiert wurde. Zu Gast waren die Journalistin Melisa Erkurt, die angehende Lehrerin Peimaneh Yaghoobifarah und umrahmt wurde der Abend mit einem Spoken Word Vortrag von Amira Zarari (i'slam- Kollektiv). Für diejenigen, die das Event verpasst haben: Wir haben die Veranstaltung aufgezeichnet und sie auf unserem YouTube Kanal online gestellt.

Zur Aufzeichnung
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Unsere Projektleitung Asmaa Soliman hat am 25. Juni für das Muslimische Jugendwerk ein
Online-Seminar zum Thema "Kritische Stimmen zu antimuslimischen Rassismus in digitalen Räumen" gegeben. 

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Eda Tigli aus dem Bundesgremium hat in einem Insta-Live mit dem Rapper Matondo über (antimuslimischen) Rassismus und herkunftsübergreifende Solidarität gesprochen. Ihr könnt das Gespräch als
IG-TV nachhören.

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Unsere Projektleitung Asmaa Soliman, wie auch Imane El-Guennouni und Zöhre Yari aus dem Bundesgremium wurden von der Fachschaft Politik und Soziologie der Uni Bonn über ihre Erfahrungen mit antimuslimischen Rassismus für eine digitale Vorlesungsreihe interviewt. Hier könnt ihr das
Interview mit Asmaa ansehen, und hier das von Imane und Zöhre. 

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Am 8. Juli durften wir in einer digitalen Lesung den Gedichten und Gedanken von Elona Beqiraj aus ihrem Gedichtband 'Und wir kamen jeden Sommer', erschienen im re:sonar-Verlag, lauschen. Elona beschreibt in ihren Gedichten das Gefühl von Fremdsein und (Un-)Zugehörigkeit in der Diaspora. Das Abend wurde moderiert von Maja Bogojević. 

Am 11. Juli 1995 wurden mehr als 8300 Bosniaken in Srebrenica ermordet. Das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs geschah vor den Augen der internationalen Gemeinschaft. Hatice beschreibt ihre Eindrücke von ihrem Studienaufenthalt in Bosnien und ihrem Besuch in Srebrenica aus einer Außenperspektive. Sie sagt: In Bosnien ist die Erinnerung an den Völkermord noch allgegenwärtig. Und auch wir dürfen nicht vergessen.

Nie wieder Srebrenica
Schule ist kein Ort, der alle Schüler*innen gleichermaßen erreicht. Durch Corona potenzieren sich die Ungleichheiten um ein Vielfaches. Die Lehrkräfte leisten viel, um so viele Schüler*innen wie möglich durch diese Krise zu bekommen. Eine Durchatem- und Reflektionspause bleibt da für die allermeisten aus. Loubna ist Fellow bei TeachFirst und schreibt von ihren Erfahrungen.
Schule in Zeiten des großen C
Sprache und Sein. Das Buch von Kübra Gümüşay ist in aller Munde. Unsere Autorin Duygu hat für uns eine Rezension geschrieben - die viel mehr ist als das. Sie ist persönlich und bewegend.
Gedanken zu Kübra Gümüşays 'Sprache und Sein'
Danke an alle Unterstützer*innen, Partner, Kolleg*innen und Mitstreiter*innen. Und DANKE an unser großartiges Netzwerk. Stay engaged! 

Euer JIK-Team
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Die Junge Islam Konferenz ist ein Projekt der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, gefördert von der Stiftung Mercator, der Bundeszentrale für Politische Bildung und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

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